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Naher und Mittlerer Osten

NATONorth Atlantic Treaty Organization zieht Truppen aus Irak ab – Soldaten der Bundeswehr zurück in Deutschland

Durch den Konflikt im Nahen und Mittleren Osten sind auch in der Region stationierte Soldatinnen und Soldaten der NATONorth Atlantic Treaty Organization gefährdet. Deshalb hat der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Oberbefehlshaber für Europa entschieden, die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Mission Iraq bis auf Weiteres auszusetzen. Die Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland sind bereits sicher in Wunstorf gelandet.

Ein Transportflugzeug vom Typ A400M mit rotierenden Propellern

Die NATONorth Atlantic Treaty Organization hat wegen des Konflikts im Nahen und Mittleren Osten entschieden, ihre Truppen bis auf Weiteres aus Zentralirak abzuziehen. Bundeswehrangehörige wurden mit dem A400M nach Deutschland gebracht (Symbolbild).

Bundeswehr/Jana Neumann

Mehrere Transportflugzeuge der NATONorth Atlantic Treaty Organization flogen in den vergangenen Nächten in den Irak, um die dort stationierten Truppen der Allianz nach und nach außer Landes zu bringen. Die Bundeswehr unterstützte beim Abzug mit A400M Transportflugzeugen.

Die Entscheidung war von General Alexus Grynkevich getroffen worden, dem Supreme Allied Commander Europe (SACEURSupreme Allied Commander Europe) der NATONorth Atlantic Treaty Organization. Er ist der oberste Soldat des transatlantischen Verteidigungsbündnisses. Grynkevich setzte die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Mission im Irak zudem bis auf Weiteres aus.

Bundeswehrangehörige sind wohlauf

Auch deutsche Soldatinnen und Soldaten wurden aus dem Irak zurückgeholt. Sie wurden im A400M mit Zwischenstopp in Jordanien zurück nach Deutschland gebracht. Die Bundeswehrangehörigen landeten am Abend des 19. März 2026 auf dem Fliegerhorst Wunstorf. Generalleutnant Holger Neumann, Inspekteur der Luftwaffe, nahm die Soldatinnen und Soldaten persönlich in Empfang. Alle sind wohlauf.

Boris Pistorius im Porträt Verteidigungsminister Boris Pistorius Bundeswehr/Norman Jankowski
„Ich bin erleichtert, dass unsere Soldatinnen und Soldaten sicher zurück in der Heimat sind. Die Rückverlegung ist unter maßgeblicher Beteiligung der Bundeswehr erfolgreich durchgeführt worden. Wir haben mit mehreren A400M Personal und Material unter sehr riskanten Bedingungen aus Bagdad ausgeflogen. Darunter selbstverständlich auch das anderer Partnernationen. Die herausragende, professionelle Zusammenarbeit mit allen beteiligten NATONorth Atlantic Treaty Organization-Partnern, darunter den USA als führende Nation, hat mich sehr beeindruckt.“

In enger Abstimmung mit den NATONorth Atlantic Treaty Organization-Partnern

Die Rückholaktion sei in enger Abstimmung mit den NATONorth Atlantic Treaty Organization-Partnern erfolgt, teilte das Verteidigungsministerium am 20. März 2026 mit. Es habe keine Zwischenfälle gegeben. Die Soldatinnen und Soldaten aus Deutschland hatten im Rahmen der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Mission Iraq irakische Sicherheitskräfte ausgebildet, um den Staat zu stabilisieren und ein Wiedererstarken der Terrororganisation Islamischer Staat zu verhindern. Schwerpunkt der Aktivitäten war die irakische Hauptstadt Bagdad, die in den vergangenen Tagen immer wieder zum Ziel iranischer Angriffe geworden war.

200 deutsche Kräfte bleiben in der Region

Ein rund 200 Soldatinnen und Soldaten starkes Kontingent der Bundeswehr verbleibt in der Region. Dabei handelt es sich um Angehörige der Mission Counter Daesh/Capacity Building Iraq, die von Al-Asrak in Jordanien und von Erbil im Nordirak aus operieren. 

von Timo Kather

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