Duale Berufsausbildung bei der Bundeswehr
In den Ausbildungswerkstätten erlernen junge Menschen zivile Berufe mit Zukunft.
Die Ausbildungswerkstatt in Leck im Kreis Nordfriesland bietet jedes Jahr 14 engagierten Schulabgängerinnen und Schulabgängern die Chance, einen technischen Beruf mit Zukunft zu erlernen. Moderne Maschinen, erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder sowie ein kollegiales Umfeld sorgen dafür, dass Theorie und Praxis optimal zusammenfinden. Werde Elektronikerin oder Elektroniker für Geräte und Systeme!
Hinter den Türen der Ausbildungswerkstatt für den Bereich Informations- und Kommunikationstechnik, eröffnet im Juni 2009, werden Berufe mit Zukunftsaussichten ausgebildet
Bundeswehr/Eckhard KowalskiElektronikerinnen und Elektroniker für Geräte und Systeme steuern und überwachen Abläufe in der Herstellung und Instandhaltung von Informations- und Kommunikationstechnik. Sie installieren Programme, prüfen Bauteile, nehmen Geräte in Betrieb und beraten Anwenderinnen und Anwender.
In der Werkstatt kommen moderne Messgeräte, Prüfprogramme und Lötstationen zum Einsatz. Die Arbeit erfordert Genauigkeit, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein – vor allem bei elektrischen Anlagen. Der Beruf bietet abwechslungsreiche Aufgaben und beste Perspektiven in einer zunehmend digitalen Arbeitswelt.
Die Ausbildung zur Elektronikerin oder zum Elektroniker für Geräte und Systeme dauert 42 Monate, also knapp dreieinhalb Jahre. Wer in der Schule und im Betrieb gute Leistungen bringt, kann um ein halbes Jahr verkürzen. Die Ausbildung richtet sich nach dem Berufsausbildungsgesetz und den rechtlichen Vorgaben des spezifischen Berufs. Nach erfolgreichem Abschluss ist eine Weiterbeschäftigung bei der Bundeswehr möglich: als ziviler Mitarbeiter beziehungsweise zivile Mitarbeiterin, in der Beamten- oder in der militärischen Laufbahn.
Die Ausbildungswerkstatt Leck bietet mehr als ein normaler Betrieb: Über zusätzlichen Unterricht können Auszubildende mit Mittlerer Reife die Fachhochschulreife erhalten. Damit ist im Anschluss an die Ausbildung auch ein Fachhochschulstudium drin – etwa in Elektrotechnik. Die Abschlussprüfungen von Berufsschule sowie Industrie- und Handelskammer (IHK) finden im Winter und im Frühjahr statt. Die praktische Prüfung erfolgt dabei am gewohnten Arbeitsplatz in der Ausbildungswerkstatt.
Moderne Ausbildungsplätze mit Geräten auf dem Stand der Technik: In der Ausbildungswerkstatt in Leck steht den Auszubildenen alles zur Verfügung, was Sie für das Erlernen ihres Berufes brauchen
Bundeswehr/Eckhard KowalskiDie Einstellung erfolgt immer zum 1. September eines Jahres. Interessierte bewerben sich über das Bewerbungsportal der Bundeswehr. Infos zum Verfahren gibt es beim Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Husum. Das Team der Ausbildungswerkstatt beantwortet gern Fragen zu Ablauf und Inhalten der Ausbildung. Voraussetzung für einen Start in der Ausbildungswerkstatt Leck ist mindestens ein qualifizierter Haupt- oder Realschulabschluss. Gute Noten in Deutsch, Mathematik und Physik sind von Vorteil – ebenso wie Interesse an Technik, handwerkliches Geschick und Teamfähigkeit.
Bewerbungsunterlagen:
Leck ist eine von 21 Ausbildungswerkstätten der Bundeswehr in Deutschland für Elektronikerinnen und Elektroniker. Ob bei der Luftwaffe in Wunstorf, bei der Marine in Flensburg oder beim Heer in Aachen – überall lernen junge Menschen praxisnah, wie man elektronische Systeme lötet, verkabelt und programmiert.
von Dirk Draewe E-Mail schreibenAusbildungsleiter