Glossar militärischer Begriffe
Bundeswehr erklärt von A-Z
Warten Sie auf Ihren Dienstantritt beim Versorgungsbataillon 7? Hier finden Sie erste Informationen, mit denen Sie sich persönlich vorbereiten können.
Sehr geehrte Rekrutinnen und Rekruten,
in Kürze treten Sie Ihren Dienst in der Basisausbildung unserer Kompanie an. Dazu heiße ich Sie bereits jetzt herzlich willkommen. Mit Ihrer Entscheidung für den Dienst in der Bundeswehr haben Sie sich bewusst für Verantwortung, Kameradschaft und Einsatzbereitschaft entschieden.
Die kommenden Monate werden für Sie fordernd, lehrreich und prägend sein. Von unseren Ausbilderinnen und Ausbildern werden Sie Schritt für Schritt an die Anforderungen des Soldatenberufs herangeführt. Ziel der Basisausbildung ist es, Ihnen die grundlegenden soldatischen Fähigkeiten, militärischen Werte sowie die körperliche und mentale Belastbarkeit zu vermitteln, die Sie für Ihren weiteren Dienst benötigen.
Im Verlauf der Ausbildung legen wir besonderen Wert auf Disziplin, Teamgeist und persönliche Weiterentwicklung. Sie werden lernen, Herausforderungen zu meistern, Verantwortung zu übernehmen und sich auf Ihre Kameradinnen und Kameraden verlassen zu können. Dabei begleiten wir Sie eng und unterstützen Sie auf Ihrem Weg – vom ersten Antreten bis zum erfolgreichen Abschluss der Basisausbildung.
Die Basisausbildung ist der erste wichtige Schritt in Ihrer militärischen Laufbahn. Hier machen wir Sie zur Soldatin bzw. zum Soldaten und vermitteln Ihnen das notwendige Handwerkszeug für Ihren weiteren Dienst in den Streitkräften.
Ich freue mich darauf, Sie bald persönlich in der Kompanie begrüßen zu dürfen und Sie gemeinsam mit meinem Ausbildungspersonal durch diesen wichtigen Ausbildungsabschnitt zu begleiten.
Ihr Kompaniechef
Hier erhalten Sie einen Einblick, welche Ausbildungsinhalte Ihnen in der Basisausbildung vermittelt werden. Ihre Basisausbildung setzt sich aus der dreimonatigen bundeswehreinheitlichen Heimatschutzausbildung Streitkräfte und der anschließenden Heimatschutzausbildung Streitkräfte Fortgeschritten zusammen. Der zeitliche Ablauf und die Reihenfolge der Themen können variieren.
Monat 1 |
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Einweisung vor der Sportausbildung
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 141
Sportausbildung: Dehnungs- und Kräftigungsübungen unter Anleitung der Ausbildenden
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 141
Schießausbildung: Die im Schießsimulator erlernten Grundlagen werden auf der Schießanlage praktisch umgesetzt, hier mit dem Maschinengewehr MG5
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7
Gefechtsausbildung: Zwei Rekruten sind als Alarmposten eingeteilt. Sie müssen das Vorgelände beobachten und dem Gruppenführer melden, wenn der Feind sich bemerkbar gemacht hat, also aufgeklärt ist.
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7
Unter Beobachtung des Ausbilders wird während der Gefechtsausbildung die Stellung mit Übungsmunition verteidigt
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 141
Beim Ausbildungsabschnitt Orientierung im Gelände lernen die Rekrutinnen und Rekruten den Umgang mit Karte und Kompass – ganz analog
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 141
Das richtige Abnehmen eines Helmes nach einem Unfall wird auch geübt. Dabei muss jeder Handgriff sitzen, um weitere Verletzungen zu vermeiden.
Bundeswehr/Sven Fischer
Sanitätsausbildung: Die Reanimation eines Bewusstlosen wird an einer lebensechten Trainingspuppe geübt.
Bundeswehr/Sven FischerHier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Nach Ihrer Ankunft in der Glückauf-Kaserne durchlaufen Sie an unserem Meldekopf mehrere Stationen, an denen Ihre persönlichen Daten erfasst werden. Halten Sie Ihren Lebenslauf und die Checkliste griffbereit, Sie werden beides brauchen.
Danach werden Sie in Ihren jeweiligen Zugbereich geführt, wo Sie erste Materialien erhalten und Ihre Stube beziehen. Sind alle Rekrutinnen und Rekruten eingetroffen, werden Sie durch Ihren Zugführer und sein Ausbildungspersonal in die generellen Abläufe und die der nächsten Tage eingewiesen.
Wann am ersten Tag Dienstschluss ist, das hängt nicht von uns ab, sondern von Ihnen. Der Tag endet mit dem Zapfenstreich (befohlene Nachtruhe) um 23:00 Uhr. Wie viel „freie Zeit“ Sie an diesem Tag zwischen Dienstschluss und Zapfenstreich haben, das gestalten Sie bereits aktiv mit.
Erst wenn alle Rekrutinnen und Rekruten eingetroffen und alle oben beschriebenen Maßnahmen abgeschlossen sind, können wir Sie in den Dienstschluss entlassen. Es ist also in Ihrem eigenen Interesse, am Anreisetag möglichst früh zu erscheinen. Je früher alle Rekruten eintreffen, desto früher werden wir fertig sein können.
Zur Einschleusung stehen wir ab 09:00 Uhr für Sie vor Ort bereit. Sollte sich Ihre Anreise (etwa wegen weiter Anreise, mangelnder Bahnverbindungen, Fahrzeugdefekt etc.) über den Ihnen vom Karrierecenter genannten Anreisetermin hinaus verzögern, dann informieren Sie uns bitte darüber.
Die Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, da jeder Tag in den sechs Monaten Ihrer Basisausbildung unterschiedlich ist. Gerade in den ersten Wochen kann es vorkommen, dass der Dienst auch mal länger dauert.
Im Regelfall ist die aktive Dienstzeit innerhalb der Woche von 06:30 Uhr bis 16:00 Uhr (freitags 06:30 Uhr bis 11:30 Uhr) angesetzt. Ausnahmen werden bei bestimmten Ausbildungsvorhaben auftreten: Gefechtsdiensttage, Biwak, Nachtschießen etc.
Am Anreisetag erfolgt zwischen 11:30 Uhr und 12:45 Uhr die Mittagsverpflegung über die Truppenküche. Sollten Sie erst später anreisen, müssen Sie sich am Anreisetag selbst um Ihre Mittagsverpflegung kümmern. Die Abendverpflegung ist durch die Kompanie für alle Rekrutinnen und Rekruten sichergestellt.
Ab dem zweiten Tag werden alle täglich am Frühstück, an der Mittags- und der Abendverpflegung teilnehmen.
Es kann sein, dass Sie zu Beginn der Basisausbildung an einem Wochenende Ihren Dienst vor Ort verrichten werden.
Bei krankheitsbedingten Abwesenheiten oder unter anderen Umständen kann es dazu kommen, dass weitere Wochenenddienste eingeplant werden müssen. In diesem Fall wird Sie das Ausbildungspersonal rechtzeitig darüber informieren.
Erholungsurlaub ist während Ihrer Basisausbildung nicht vorgesehen.
Warum? Die Basisausbildung ist ein Lehrgang, der sich über sechs Monate erstreckt. An jedem Tag werden Ausbildungsinhalte vermittelt, die wichtig zum Bestehen der Basisausbildung sind oder Voraussetzung für die Teilnahme an wichtigen Ausbildungsabschnitten sind.
Ausnahmen werden nur bei bestimmten unabwendbaren Ereignissen gemacht (etwa Vorladung vor Gericht, Geburt eines Kindes, Todesfall in der Familie etc.).
In Ihrer künftigen Stammeinheit werden Sie dann aber Gelegenheit haben, Ihre Urlaubstage wahrzunehmen.
Am Anreisetag werden Ihre persönlichen Daten erfasst. Dazu gehören auch Ihre Bankdaten.
Achten Sie bitte darauf, dass diese vollständig und korrekt sind und das entsprechende Konto nicht gesperrt ist!
Im Normalfall sollten Sie nach zwei bis drei Wochen die erste Abschlagszahlung auf Ihrem Konto haben.
Ihre Unterbringung in der 1. Kompanie des Versorgungsbataillon 7 erfolgt in Zwei-Personen-Stuben (selbstverständlich nach Geschlechtern getrennt).
Sie werden feststellen, dass sich durch diese Unterbringung mit mehreren auf einer Stube eine Kameradschaft entwickelt, die eine ganz eigene, lohnenswerte Erfahrung innerhalb der Basisausbildung ist.
An Ihre Stubenkameradinnen und -kameraden werden Sie sich noch lange erinnern. Sehr oft bilden sich Freundschaften heraus, die bis weit über die Basisausbildung hinaus Bestand haben.
Ja, das können und sollten Sie auch:
Unsere Empfehlung: Schauen Sie in den YouTube-Channel der Bundeswehr. Hier finden Sie zahlreiche Beiträge zur Basisausbildung und zu den einzelnen Truppengattungen.
Je umfangreicher Sie sich vorab informieren, desto genauer können Sie sich vorstellen, was Sie in der Bundeswehr erwartet – und umso leichter werden die ersten Tage.
Bundeswehr erklärt von A-Z
Hier finden Sie wichtige Informationen und Dokumente zum Herunterladen.
Personalunteroffizier
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