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Heer
Willkommen

Ihre Basisausbildung in Unna

Warten Sie auf Ihren Dienstantritt beim Versorgungsbataillon 7? Hier finden Sie erste Informationen, mit denen Sie sich persönlich vorbereiten können.

Eine Toreinfahrt zwischen zwei Gebäuden, rechts eine Mauer mit dem Kasernennamen

Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

Grußwort des Vorgesetzten

Sehr geehrte Rekrutinnen und Rekruten,

in Kürze treten Sie Ihren Dienst in der Basisausbildung unserer Kompanie an. Dazu heiße ich Sie bereits jetzt herzlich willkommen. Mit Ihrer Entscheidung für den Dienst in der Bundeswehr haben Sie sich bewusst für Verantwortung, Kameradschaft und Einsatzbereitschaft entschieden.

Die kommenden Monate werden für Sie fordernd, lehrreich und prägend sein. Von unseren Ausbilderinnen und Ausbildern werden Sie Schritt für Schritt an die Anforderungen des Soldatenberufs herangeführt. Ziel der Basisausbildung ist es, Ihnen die grundlegenden soldatischen Fähigkeiten, militärischen Werte sowie die körperliche und mentale Belastbarkeit zu vermitteln, die Sie für Ihren weiteren Dienst benötigen.

Im Verlauf der Ausbildung legen wir besonderen Wert auf Disziplin, Teamgeist und persönliche Weiterentwicklung. Sie werden lernen, Herausforderungen zu meistern, Verantwortung zu übernehmen und sich auf Ihre Kameradinnen und Kameraden verlassen zu können. Dabei begleiten wir Sie eng und unterstützen Sie auf Ihrem Weg – vom ersten Antreten bis zum erfolgreichen Abschluss der Basisausbildung.

Die Basisausbildung ist der erste wichtige Schritt in Ihrer militärischen Laufbahn. Hier machen wir Sie zur Soldatin bzw. zum Soldaten und vermitteln Ihnen das notwendige Handwerkszeug für Ihren weiteren Dienst in den Streitkräften.

Ich freue mich darauf, Sie bald persönlich in der Kompanie begrüßen zu dürfen und Sie gemeinsam mit meinem Ausbildungspersonal durch diesen wichtigen Ausbildungsabschnitt zu begleiten.

Ihr Kompaniechef

Kasernenplan

Grafische Darstellung des Kasernengeländes mit grauen und roten Flächen

Bundeswehr/PIZ Heer

  • Eine Toreinfahrt zwischen zwei Gebäuden, rechts eine Mauer mit dem Kasernennamen
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Kaserneneinfahrt

    Am Kasernentor befindet sich die Wache. „Personalausweis und Einladungsschreiben bitte!“ Jeder, der das Kasernengelände betreten will, wird hier streng kontrolliert.

  • Blick in einen Speisesaal mit Buffettheke mit Tischen und Stühlen
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Truppenküche

    In der Truppenküche werden Sie morgens, mittags und abends verpflegt

  • Halle mit Deckenleuchten und Linoleumboden darauf Markierungen, an den schmalen Seiten Tore
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Sporthalle

    In der Sporthalle findet ein Teil der Sportausbildung der Rekrutinnen und Rekruten statt. Hier wird auch der Basis-Fitness-Test abgenommen.

  • In der Mitte des Raumes steht ein künstlicher Baum, drumherum viele Tische und Stühle.
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Mannschaftsheim

    Im Mannschaftsheim können sie nach dem Dienst Essen gehen, am Kiosk kleine Dinge des täglichen Bedarfs kaufen und Zeit mit den Kameradinnen und Kameraden verbringen

  • Zweigeschossiges, weiß verklinkertes Gebäude, am vorgebauten Eingang seitlich ein Rotes Kreuz
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Sanitätsversorgungszentrum

    Wenn Sie krank sind oder sich verletzt haben, werden Sie hier im Sanitätsversorgungszentrum medizinisch versorgt

  • Dreistöckiges, längliches, hellgraues Gebäude wie ein Wohnblock
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Unterkunftsgebäude

    In diesem Gebäude befinden sich die Stuben der Rekrutinnen und Rekruten

  • Eine Sporthalle mit verschiedenen Fitnessgeräten aus Metall
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Kraftraum

    Hier können Soldatinnen und Soldaten sowohl Krafttraining als auch Funktions- und Cardiotraining eigenständig oder unter Leitung absolvieren

  • Eine rote Tartanbahn umläuft ein Wiese, im Hintergrund sind Häuser zu sehen.
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Sportplatz

    Auf dem Sportplatz haben alle Angehörigen der Kaserne viel Platz für Leichtathletik- und Fitnessübungen verschiedener Art

  • Eingezäunte rote Tartanfläche mit Toren, Netzen und gelben Linien, im Hintergrund Gebäude.
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Kleinspielfeld

    Auf diesen umzäunten Flächen ist viel Platz für verschiedene Ballspielarten, darunter Basketball

  • Drei Hindernisse aus Holz und Metall auf einer Schotterfläche umgeben von Wiese
    Bundeswehr/Versorgungsbataillon 7

    Hindernisbahn

    Die Hindernisbahn ist 250 Meter lang und umfasst zwölf Hindernisse. Sie schult Körperkraft, Ausdauer sowie Schnelligkeit und stärkt den Teamgeist.

Ablauf der Basisausbildung

Hier erhalten Sie einen Einblick, welche Ausbildungsinhalte Ihnen in der Basisausbildung vermittelt werden. Ihre Basisausbildung setzt sich aus der dreimonatigen bundeswehreinheitlichen Heimatschutzausbildung Streitkräfte und der anschließenden Heimatschutzausbildung Streitkräfte Fortgeschritten zusammen. Der zeitliche Ablauf und die Reihenfolge der Themen können variieren.

 

Monat 1

  • Allgemeine Truppenkunde
  • Grundlagen der Inneren Führung
  • Grundlagen Politische Bildung
  • Grundlagen Wehrrecht
  • Ausbildung im Fernmeldebetrieb
  • Schießlehre, Schießordnung und Sicherheitsbestimmungen für Handwaffen
  • Ausbildung am Gewehr G36
  • Formaldienst
  
Monat 2
  • Zurechtfinden im Gelände
  • Einsatzersthelfer-A-Ausbildung
  • ABC-Ausbildung
  • Schießausbildung Grundlagen
  • Nachtschießen
  • Gefechtsdienst
  • Überleben im Felde
  • Hören und Sehen bei eingeschränkter Sicht
  • Vorbereitung Wachausbildung
  
Monat 3
  • Wachschießen
  • Formaldienst
  • Eid und Feierliches Gelöbnis
  
Monat 4
  • Knotenkunde
  • Erweiterte Waffenausbildung P8 & MG & Handgrante
  • Grundlagen Panzerkennung & Panzerabwehr
  • Schießausbildung
  • Orientierungsmärsche (Tag/Nacht)
  
Monat 5
  • Schießausbildung
  • Grundlagen Fliegerabwehrtrupps
  • Gefechtsdienst – Spähtrupps zu Fuß
  
Monat 6
  • Gefechtsdienstausbildung / Übungsplatzaufenthalt
  • Gruppengefechtsschießen
  

Die Basisausbildung in Bildern

FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Was erwartet mich am Anreisetag?

Nach Ihrer Ankunft in der Glückauf-Kaserne durchlaufen Sie an unserem Meldekopf mehrere Stationen, an denen Ihre persönlichen Daten erfasst werden. Halten Sie Ihren Lebenslauf und die Checkliste griffbereit, Sie werden beides brauchen.

Danach werden Sie in Ihren jeweiligen Zugbereich geführt, wo Sie erste Materialien erhalten und Ihre Stube beziehen. Sind alle Rekrutinnen und Rekruten eingetroffen, werden Sie durch Ihren Zugführer und sein Ausbildungspersonal in die generellen Abläufe und die der nächsten Tage eingewiesen.
 

Wie lange geht der Dienst am ersten Tag?

Wann am ersten Tag Dienstschluss ist, das hängt nicht von uns ab, sondern von Ihnen. Der Tag endet mit dem Zapfenstreich (befohlene Nachtruhe) um 23:00 Uhr. Wie viel „freie Zeit“ Sie an diesem Tag zwischen Dienstschluss und Zapfenstreich haben, das gestalten Sie bereits aktiv mit. 

Erst wenn alle Rekrutinnen und Rekruten eingetroffen und alle oben beschriebenen Maßnahmen abgeschlossen sind, können wir Sie in den Dienstschluss entlassen. Es ist also in Ihrem eigenen Interesse, am Anreisetag möglichst früh zu erscheinen. Je früher alle Rekruten eintreffen, desto früher werden wir fertig sein können.

Zur Einschleusung stehen wir ab 09:00 Uhr für Sie vor Ort bereit. Sollte sich Ihre Anreise (etwa wegen weiter Anreise, mangelnder Bahnverbindungen, Fahrzeugdefekt etc.) über den Ihnen vom Karrierecenter genannten Anreisetermin hinaus verzögern, dann informieren Sie uns bitte darüber. 

Wie lang ist ansonsten immer Dienst?

Die Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, da jeder Tag in den sechs Monaten Ihrer Basisausbildung unterschiedlich ist. Gerade in den ersten Wochen kann es vorkommen, dass der Dienst auch mal länger dauert.

Im Regelfall ist die aktive Dienstzeit innerhalb der Woche von 06:30 Uhr bis 16:00 Uhr (freitags 06:30 Uhr bis 11:30 Uhr) angesetzt. Ausnahmen werden bei bestimmten Ausbildungsvorhaben auftreten: Gefechtsdiensttage, Biwak, Nachtschießen etc.
 

Wie ist die Verpflegung geregelt?

Am Anreisetag erfolgt zwischen 11:30 Uhr und 12:45 Uhr die Mittagsverpflegung über die Truppenküche. Sollten Sie erst später anreisen, müssen Sie sich am Anreisetag selbst um Ihre Mittagsverpflegung kümmern. Die Abendverpflegung ist durch die Kompanie für alle Rekrutinnen und Rekruten sichergestellt. 

Ab dem zweiten Tag werden alle täglich am Frühstück, an der Mittags- und der Abendverpflegung teilnehmen. 
 

Ist auch am Wochenende Dienst?

Es kann sein, dass Sie zu Beginn der Basisausbildung an einem Wochenende Ihren Dienst vor Ort verrichten werden. 

Bei krankheitsbedingten Abwesenheiten oder unter anderen Umständen kann es dazu kommen, dass weitere Wochenenddienste eingeplant werden müssen. In diesem Fall wird Sie das Ausbildungspersonal rechtzeitig darüber informieren.

Wie sieht es mit Urlaub während der Basisausbildung aus?

Erholungsurlaub ist während Ihrer Basisausbildung nicht vorgesehen.

Warum? Die Basisausbildung ist ein Lehrgang, der sich über sechs Monate erstreckt. An jedem Tag werden Ausbildungsinhalte vermittelt, die wichtig zum Bestehen der Basisausbildung sind oder Voraussetzung für die Teilnahme an wichtigen Ausbildungsabschnitten sind.

Ausnahmen werden nur bei bestimmten unabwendbaren Ereignissen gemacht (etwa Vorladung vor Gericht, Geburt eines Kindes, Todesfall in der Familie etc.).

In Ihrer künftigen Stammeinheit werden Sie dann aber Gelegenheit haben, Ihre Urlaubstage wahrzunehmen.

Wann gibt es das erste Mal Geld?

Am Anreisetag werden Ihre persönlichen Daten erfasst. Dazu gehören auch Ihre Bankdaten. 

Achten Sie bitte darauf, dass diese vollständig und korrekt sind und das entsprechende Konto nicht gesperrt ist! 

Im Normalfall sollten Sie nach zwei bis drei Wochen die erste Abschlagszahlung auf Ihrem Konto haben. 
 

Wie werde ich untergebracht sein?

Ihre Unterbringung in der 1. Kompanie des Versorgungsbataillon 7 erfolgt in Zwei-Personen-Stuben (selbstverständlich nach Geschlechtern getrennt). 

Sie werden feststellen, dass sich durch diese Unterbringung mit mehreren auf einer Stube eine Kameradschaft entwickelt, die eine ganz eigene, lohnenswerte Erfahrung innerhalb der Basisausbildung ist. 

An Ihre Stubenkameradinnen und -kameraden werden Sie sich noch lange erinnern. Sehr oft bilden sich Freundschaften heraus, die bis weit über die Basisausbildung hinaus Bestand haben.
 

Kann ich mich schon vorbereiten?

Ja, das können und sollten Sie auch:

  • Lesen Sie alle Seiten Ihres Willkommensschreibens. Nutzen Sie die Zeit vor Ihrem Dienstantritt, um Lücken zu schließen.
  • Treiben Sie Sport. Das macht Sie nicht nur fitter und gesünder, sondern wird Ihnen helfen, die körperlichen Herausforderungen der Basisausbildung besser zu meistern.
  • Regeln Sie Ihre Termine. Legen Sie jetzt Termine so, dass Sie während der Basisausbildung ohne Urlaub auskommen.
  • Informieren Sie sich über das Heer allgemein und die Basisausbildung. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen das Internet bietet. Was kommt auf mich zu? Was wird von mir als Soldatin oder Soldat erwartet? Wie gestaltet sich die Basisausbildung? Was sind Dienstgrade?
  • Unsere Empfehlung: Schauen Sie in den YouTube-Channel der Bundeswehr. Hier finden Sie zahlreiche Beiträge zur Basisausbildung und zu den einzelnen Truppengattungen.

     

    Je umfangreicher Sie sich vorab informieren, desto genauer können Sie sich vorstellen, was Sie in der Bundeswehr erwartet – und umso leichter werden die ersten Tage.
     

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