Girls' Day 2024

Retten, drucken und gestalten: Girls’ Day bei IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen

Retten, drucken und gestalten: Girls’ Day bei IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen

Datum:
Ort:
Köln-Wahn
Lesedauer:
2 MIN

Auch der Organisationsbereich IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen war beim diesjährigen Girls’ Day am 25. April wieder am Start. Rund 200 Mädchen konnten bundesweit Ausbildungsberufe kennenlernen, Mitmach-Angebote nutzen und sich einen persönlichen Eindruck von der Arbeit bei der Bundeswehr verschaffen. In Köln ging es zur Feuerwehr und in die Druckerei.

Ein Mädchen in Feuerwehr-Schutzkleidung zieht in einer Halle einen Dummy-Körper über den Boden

Voller Einsatz beim Girls’ Day bei der Bundeswehr-Feuerwehr in Köln: Retten einer leblosen Person in voller Montur

Bundeswehr/Svenja Schimke


Seit 2001 gibt es den Girls’ Day. An diesem Tag können Mädchen ab der 5. Klasse und junge Frauen Berufe oder Studienfächer kennenlernen, in denen statistisch meist Männer arbeiten. 2011 kam der Boys’ Day hinzu, der seinerseits Angebote zur geschlechtergerechten Berufs- und Lebensplanung extra für Jungen auflistet.

Auch die Bundeswehr nutzt den Girls’ Day mit vielfältigen Angeboten, um sich als attraktiver Arbeitgeber vorzustellen, bei dem es viele militärischen und zivilen Berufs- und Karrieremöglichkeiten gibt. Dies gilt auch für die überwiegend zivil besetzten Bereiche der Bundeswehr wie den Organisationsbereich IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen.

Action bei der Feuerwehr

Die Bundeswehr-Feuerwehr der Flugbereitschaft BMVgBundesministerium der Verteidigung lud 15 interessierte Mädchen ein und zeigte spannende Einblicke in ihre tägliche Arbeit. Und die Mädchen kamen auch gut ins Schwitzen: In voller Schutzkleidung durften sie einen Dummy als leblose Person retten, Schlauchrollen in den ersten Stock hochziehen oder sich durch die Werkstattgrube kämpfen, von der aus man an den Unterboden der Feuerlöschfahrzeuge zur Reparatur herankommt. 

Die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen brachte eines der Girls hinterher auf den Punkt: „Das ist richtiges Arm- und Beintraining heute. Es war sehr anstrengend, gerade in der vollen Feuerwehrmontur. Aber es hat auch mega viel Spaß gemacht!“ 

Das eigene Produkt gestalten

Ein junges Mädchen bringt an einer Maschine eine Spiralbindung an einem Notizblock auf

Deckblatt mit Notizblock zusammenbinden: Am Girls’ Day konnten die Mädchen bei der Druckerei der Bundeswehr die Spiralbindung selbst ausprobieren

Bundeswehr/Marcus Rott


Doch nicht nur bei der Bundeswehr-Feuerwehr konnten sich Mädchen einen Einblick in ein beliebtes Berufsfeld verschaffen. Ein weiteres attraktives Angebot für sechs Girls hatte die Druckerei der Bundeswehr in Köln auf dem Gelände der benachbarten Luftwaffenkaserne zu bieten. Die Zentraldruckerei, die zum Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr) gehört, zeigte den Mädchen, wie moderne Druckprodukte entstehen – von der Idee zum fertigen Produkt an Ort und Stelle – und welche Rolle die Mediengestalterin dabei spielt. Die Mädchen gestalteten und erstellten ihren eigenen, ganz persönlichen College-Block. 

Alle Teilnehmerinnen hatten richtig Spaß und waren auch überrascht, welch vielfältige Möglichkeiten für Beruf und Karriere allein nur diese Teilbereiche der zivilen Wehrverwaltung bieten. Und eventuell sieht man das eine oder andere Mädchen ja später auf militärischem Gelände wieder. Vielleicht als Feuerwehrfrau? „Eigentlich wollte ich heute nur mal schauen, was hier so gemacht wird“, sagte zum Beispiel Luisa aus Köln am Ende des Tages. „Aber jetzt könnte ich es mir echt vorstellen.“

  • Zwei Mädchen in Feuerwehr-Schutzkleidung ziehen jeweils eine Schlauchrolle an einem Geländer hoch

    Girls’ Day kann ganz schön anstrengend sein – zum Beispiel bei Ziehen einer Schlauchrolle ein Stockwerk höher in voller Montur

    Bundeswehr/Svenja Schimke
  • Ein Mädchen in Feuerwehr-Schutzkleidung rollt in einer Halle einen Schlauch aus.

    Ein Girls’ Day mit viel Schwung beim Schlauchausrollen. Das Ergebnis sieht schon richtig gut aus.

    Bundeswehr/Svenja Schimke
  • Sechs junge Mädchen sitzen an einem Tisch und gestalten weiße Blätter mit Stiften.

    Was wollen wir auf dem Cover sehen? Brainstorming der Girls’-Day-Teilnehmerinnen vor dem Druck ihres persönlichen College-Blocks.

    Bundeswehr/Marcus Rott
  • College-Notizblöcke mit jeweils unterschiedlichen Deckblatt-Motiven liegen auf einem Tisch

    Von der Idee zum fertigen Produkt an Ort und Stelle: Individuelle College-Blöcke wurden am Girls’ Day selbst von den Teilnehmerinnen hergestellt

    Bundeswehr/Marcus Rott
von Carsten Koslowski  E-Mail schreiben

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