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Air Defender 2023: Verteidigungsminister Pistorius sieht starkes Signal

Air Defender

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat beim Distinguished Visitors Day der deutsch-geführten multinationalen Übung Air Defender 23 am 20. Juni den Generalsekretär der NATONorth Atlantic Treaty Organization, Jens Stoltenberg, auf dem Fliegerhorst des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 „Immelmann” in Jagel/Schleswig begrüßt. 

Eine Gruppe Männer steht zusammen

Verteidigungsminister Boris Pistorius und NATONorth Atlantic Treaty Organization-Generalsekretär Jens Stoltenberg gehen am DV-Day der Verlegeübung Air Defender 23 in Jagel zu den verschiedenen Nationen und kommen mit den Soldaten ins Gespräch

Bundeswehr/Jane Schmidt

In Anwesenheit von Air Chiefs aus 20 teilnehmenden Nationen, Vertretern von Partnernationen und Parlamentariern des Verteidigungs- und Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages bot die Flugbasis im Norden Deutschlands eine beeindruckende Kulisse. Zahlreiche Vertreter aus Presse, Funk und Fernsehen begleiteten das Ereignis. Die Gäste erhielten eine detaillierte Einweisung in das Szenario der Übung und konnten die Vorbereitung und Durchführung einer Luftkampfmission hautnah miterleben. Bei einer Waffenschau hatten die Parlamentarier und Air Chiefs die Gelegenheit, mit den Soldaten ins Gespräch zu kommen und sämtliche Flugzeugtypen, die am Standort Jagel während der Übung stationiert sind, aus der Nähe zu betrachten. Startende amerikanische F-16- und deutsche Tornado-Mehrzweckkampfflugzeuge untermalten den Besuch und verdeutlichten eindrucksvoll die Stärke des transatlantischen Bündnisses.

Gemeinsam, reaktionsschnell und schlagkräftig

Verteidigungsminister Pistorius zog ein erstes Fazit und betonte die Bedeutung der Übung: „Alle Teilnehmer nehmen persönliche Erfahrungen, neues Wissen und Fähigkeiten von dieser Übung mit. Und die Gewissheit, was gemeinsam erreicht werden kann, wenn man gemeinsam übt und gemeinsam anpackt.” Er bezog sich dabei auf die kürzliche Aussage von Generalsekretär Stoltenberg, der betonte, dass bei Air Defender 23 gezeigt werde, dass jedes Territorium der NATONorth Atlantic Treaty Organization verteidigt werde. Die Teilnehmer der Übung haben in den letzten Tagen bewiesen, dass sie dieses Versprechen ohne Wenn und Aber erfüllen können: gemeinsam, reaktionsschnell und schlagkräftig.

Als Führungsnation hat Deutschland die Initiative ergriffen und mit dem Inspekteur der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, eine breite Partnerschaft geschaffen, die zum großen Erfolg dieser Übung beigetragen hat. Minister Pistorius bedankte sich ausdrücklich bei den beteiligten Soldatinnen und Soldaten und hob die Bedeutung der Mitgliedsstaaten des Bündnisses und der Partner hervor: „Es ist das Vertrauen unserer Partner und ihrer Teilnehmer, das Air Defender 23 zu dem macht, was es ist: ein starkes Signal der Geschlossenheit, Entschlossenheit, Einsatzbereitschaft und einer engen transatlantischen Verbindung.„

Zwei Männer sitzen im Cockpit. Dahinter steht ein Soldat.

NATONorth Atlantic Treaty Organization-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Verteidigungsminister Boris Pistorius im Cockpit eines Eurofighter am DV-Day der Verlegeübung Air Defender 23 in Jagel demonstrieren transatlantische Verbundenheit

Bundeswehr/Jane Schmidt

Luftverteidigung und Luftstreitkräfte gewinnen an Bedeutung

Auch NATONorth Atlantic Treaty Organization-Generalsekretär Stoltenberg betonte die starke Bindung zwischen Europa und Nordamerika: „Wir arbeiten in der NATONorth Atlantic Treaty Organization zusammen.” Angesichts der brutalen und willkürlichen Angriffe Russlands auf ukrainische Städte unterstrich Stoltenberg die Bedeutung der Luftverteidigung für die Sicherheit der Bevölkerung. Er stellte klar, dass die NATONorth Atlantic Treaty Organization keine Konfliktpartei sei, aber die Ukraine in ihrem Recht auf Selbstverteidigung unterstütze. Als Führungsnation der Übung Air Defender 23 betrachtet Stoltenberg dies als starken Beweis für das Engagement und die Leistungsfähigkeit Deutschlands.

Das Hauptziel der größten Luftverlegeübung seit Bestehen der NATONorth Atlantic Treaty Organization besteht darin, Luftoperationen mit verbündeten Luftstreitkräften und Partnern zu üben. Die taktische, operative und technische Zusammenarbeit sowie die Koordination zwischen den Mitgliedsstaaten des Bündnisses und den Partnern werden vertieft und gefestigt. In den Mittelpunkt des Geschehens rücken die Optimierung und Ausweitung der Kooperation sowie die Interoperabilität der teilnehmenden Nationen. Das Szenario der Übung orientiert sich an einem Artikel-5-Beistandsszenario der NATONorth Atlantic Treaty Organization.

Die Übung Air Defender 23 setzt ein klares Signal und demonstriert, dass kriegstaugliche, durchsetzungsfähige und schlagkräftige Luftstreitkräfte ein zentrales Element einer glaubwürdigen Abschreckung darstellen. Durch die enge Zusammenarbeit und das gemeinsame Training wird das transatlantische Bündnis gestärkt und die Sicherheit des NATONorth Atlantic Treaty Organization-Territoriums gewährleistet.

von Thomas  Skiba
Ein A400M während der Übung Air Defender
Übung

Air Defender 2023 Deutsch

Multinationale Luftoperationsübung in Europa

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