Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst warnt vor Sabotage und Spionage
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- Berlin
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Einmal im Jahr findet im Berliner Paul-Löbe-Haus die Öffentliche Anhörung der Nachrichtendienste des Bundes vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium statt. Am 5. Oktober 2026 war es wieder soweit: Neben den Spitzen von Bundesnachrichtendienst (BND) und Bundesamt für Verfassungsschutz berichtete auch die Präsidentin des Bundesamts für den Militärischen Abschirmdienst (BAMAD), Martina Rosenberg, über die aktuelle Sicherheitslage in Deutschland.
Martina Rosenberg, Präsidentin des Bundesamts für den Militärischen Abschirmdienst, mit den Chefs von Bundesnachrichtendienst (re.) und Bundesamt für Verfassungsschutz bei der Anhörung vor dem Kontrollgremium in Berlin am 5. Oktober 2026
Bundeswehr/Christoph KassetteIn diesem Jahr steht das BAMAD unter ganz besonderer Aufmerksamkeit. Die Bedrohungslage für die deutschen Streitkräfte hat sich drastisch verschärft. Dies stellt die Bundeswehr sowie Nachrichtendienste und Sicherheitsbehörden insgesamt vor wachsende Herausforderungen.
Die Bundesrepublik Deutschland, ihre Staatsangehörigen, die Bundeswehr und unsere Demokratie sind durch vielfältige Gefahren von außen wie von innen bedroht. Während wir früher von einer abstrakten Gefährdungslage gesprochen haben, sehen wir uns heute mit konkreten Angriffen konfrontiert.