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Neues Zuhause gesucht

Wohnraum vermieten über die Wohnungsfürsorge der Bundeswehr

Wohnraum vermieten über die Wohnungsfürsorge der Bundeswehr

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Die Bundeswehr wächst und mit ihr der Bedarf ihrer Mitarbeitenden an Wohnraum. Die Wohnungsfürsorge hilft Soldatinnen und Soldaten sowie zivilen Mitarbeitenden bei der Wohnungssuche. Vermieterinnen und Vermieter profitieren ebenfalls von dem Angebot. Sie können ihre Objekte unentgeltlich an Bundeswehrangehörige vermitteln lassen.

Zwei Hände bei einer Schlüsselübergabe

Ein Soldat erhält seine neuen Wohnungsschlüssel

Stephan Ink

Angehörige der Bundeswehr müssen sich mitunter darauf einstellen, dass der Dienstort wechselt. Oft stellt sich damit die Frage nach einer neuen Wohnung. Kein leichtes Unterfangen, denn Wohnraum ist vielerorts knapp und kostspielig. Die Wohnungsfürsorge der Bundeswehr setzt genau hier an. Als Ausdruck der sozialen Verantwortung der Bundeswehr werden alle Angehörigen individuell und persönlich beraten – und bei der Suche nach einem neuen Zuhause oder einer Unterkunft am neuen Dienstort unterstützt.

Wohnungskontingente beim Bund und auf dem freien Markt

Für die Vermittlung stehen der Wohnungsfürsorge zwei Quellen zur Verfügung: das Angebot der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die allen Bundesbediensteten, auch außerhalb der Bundeswehr, zur Verfügung steht, sowie Angebote des freien Wohnungsmarkts.

In jedem der 42 Bundeswehr-Dienstleistungszentren gibt es eine Wohnungsfürsorgestelle. Sie sind über ganz Deutschland verteilt – von Husum im Norden bis Bad Reichenhall im Süden, von Aachen im Westen bis Torgelow im Osten. Sie stehen im engen Austausch mit Vermietenden und vermitteln Bundeswehrangehörigen Angebote des lokalen freien Wohnungsmarktes kostenfrei.

Die Nachfrage für Unterstützung bei der Wohnungssuche ist groß. Über 60.000 Beratungs- und Betreuungsfälle verzeichnete die Wohnungsfürsorge jeweils in den letzten beiden Jahren. Immobilienanbieter schätzen dabei das feste Einkommen und die Arbeitsplatzsicherheit von Bundeswehrangehörigen. So kommen jährlich etwa 3.500 bis 5.000 Wohnungen des freien Wohnungsmarktes neu in das Wohnungskontingent der Wohnungsfürsorge. Das macht die Vermittlung für beide Seiten attraktiv.

von Janto  Sangkuhl  E-Mail schreiben

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