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S X000i International Guide for the use of the S-Series Integrated Product Support (IPS) Specifications

 

Beschreibung

Logo mit der Beschriftung Sx000i
Bundeswehr

Integrated Product Support (IPS) historisch auch bekannt als Integrated Logistics Support (ILS) oder im Bereich der NATO aktuell als Integrated Life Cycle Support (ILS)
Die Spezifikation SX000i „International guide for the use of the S-Series IPS specifications“ gibt einen Überblick über den IPS-Prozess, enthält einen Leitfaden für die Anwendung der S-Series IPS-Spezifikationen und beschreibt die prozessualen Abläufe zur Implementierung und Aufrechterhaltung einer integrierten Produktunterstützung zwischen den Projektpartnern.
IPS stellt einen fortlaufenden Optimierungsprozess über den gesamten Produktlebenszyklus dar, ausgehend von den ersten Analysen, über die Realisierung und Nutzung bis zur Verwertung eines Produkts.
Der IPS-Prozess wird gemeinsam durch Auftraggeber, Auftragnehmer und Nutzer auf Basis der SX000i projektbezogen ausgeplant und in Guidance-Dokumenten verbindlich vereinbart.
Die Leistungsfähigkeit und die Lebenswegkosten des Produkts werden bereits durch Festlegungen zu Beginn des Produktlebenswegs maßgeblich bestimmt. Die Herstellung und der Erhalt der Einsatzreife in der Nutzung hängen wesentlich von der effizienten Planung, Implementierung, Optimierung und Durchführung der integrierten Unterstützung des Produktes ab.
Als Gremium zur nationalen Weiterentwicklung der SX000i und Ableitung einer darauf basierenden nationalen Durchführungsbestimmung für die Bundeswehr dient der Arbeitskreis Integrated Product Support (AK IPS). Die Mitglieder des AK IPS rekrutieren sich aus der deutschen Rüstungsindustrie und den Organisationsbereichen der Bundeswehr.

Der Arbeitskreis Integrated Product Support (AK IPS)

Der AK IPS ist ein nationales Fachgremium, bestehend aus Vertretern der Bundeswehr und der deutschen Industrie, welches die Weiterentwicklung und Anwendung der Spezifikation SX000i vorantreibt.

FAQ

IPS Ziele

Begrenzung der Lebenswegkosten des Waffensystems und Maximierung der materiellen Einsatzbereitschaft durch

  • Design for Support: Optimierung des Produkts bezüglich seiner logistischen Unterstützbarkeit
  • Develop Support: Gestaltung der erforderlichen logistischen Ressourcen
  • Acquire and Provide the Support: Identifizierung und Bereitstellung der erforderlichen logistischen Ressourcen.
IPS Spezifikationen
Grafik

Die internationalen S-Serie IPS-Spezifikationen S1000D (Techn. Dokumentation), S2000M  (Material Management), S3000L (Logistics Support Analysis), S4000P (Preventive Maintenance Task Requirements), S5000F (Operational and Maintenance Data Feedback) und S6000T (Trainingsanalyse und Trainingsdesign) bilden die einzelnen Prozessanteile des „Integrated Product Support„ ab. 
Sie sind anwendbar für die integrierte Produktunterstützung über den gesamten Lebenszyklus  ziviler oder militärischer See-, Land- oder Luftsysteme und der zugehörigen Geräte. 
Die Spezifikation SX000i wird von der ASD (AeroSpace and Defence Industries Association of Europe) und von der AIA (Aerospace Industries Association of America) gemeinsam mit militärischen Organisationen aus diversen Nationen entwickelt. Im rüstungs- und wehrtechnischen Bereich wächst die multinationale Zusammenarbeit. Die Kooperation zwischen Industrie und Militär nimmt zu. Gleichzeitig steigt die  technische Komplexität der Waffensysteme immer weiter an. 
Damit steigt auch die Diversität der IT-Systeme aller beteiligten Projektpartner bei zunehmender Nutzungsdauer der Waffensysteme und sich gleichzeitig verkürzenden Innovationszyklen. 
Zur effizienten IT-Unterstützung entlang des gesamten Lebenslaufes von Wehrmaterial ist die Erarbeitung und die Weiterentwicklung von Datenstandards und Spezifikationen, sowie ihre Umsetzung und Anwendung eine der Voraussetzungen. 
Ziel ist es, logistische Daten zwischen Hersteller und Anwender automatisiert austauschen zu können und somit einen wesentlichen Beitrag zur Qualität der Stammdaten im logistischen System der Bundeswehr zu leisten. Die Datenmodelle der S-Serie IPS-Spezifikationen bilden dafür die Grundlage.

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