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Beirat für Fragen der Inneren Führung

Berlin, 09.05.2014.
Der Beirat für Fragen der Inneren Führung wurde 1958 eingerichtet und ist ein unabhängiges persönliches Beratungsorgan, das die Bundesministerin der Verteidigung in Fragen der Inneren Führung durch gutachterliche Stellungnahmen und Empfehlungen berät.

Wappen mit deutschem Adler und Aufschrift Beirat Innere Führung

Im Zeichen der Inneren Führung (Quelle: Bundeswehr/Bienert)Größere Abbildung anzeigen

Der Beirat setzt sich aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zusammen – vor allem aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Erziehungswesen sowie der Kirchen, Gewerkschaften, Verbände und Medien. Er ist damit Spiegelbild der bedeutenden gesellschaftlichen Kräfte in der Bundesrepublik Deutschland und leistet als Gremium sachkundiger und unabhängiger Berater aus dem zivilen Umfeld der Streitkräfte einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Dialogs mit den meinungsbildenden Gruppen der Bundesrepublik Deutschland.

Seit seiner Gründung im Jahr 1958 hat der Beirat die jeweiligen Bundesminister als persönliches Beratungsorgan unterstützt und konstruktiv-kritisch den Weg der Streitkräfte begleitet, als Mahner und Förderer den Charakter der Bundeswehr mitgeprägt und sich zu einem unverzichtbaren Bindeglied zwischen Soldat und Gesellschaft entwickelt. Er ist damit lebendiger Ausdruck einer fortwirkenden Integration unserer Armee in die staatliche Ordnung.

Der Beirat tritt mehrmals im Jahr zu Vollsitzungen zusammen, berät und verabschiedet nach dem Mehrheitsprinzip die zumeist in Arbeitsgruppen erarbeiteten Empfehlungen. In diesen Arbeitsgruppen wird die eigentliche Arbeit des Beirats geleistet. Sie findet über Stellungnahmen und Empfehlungen Eingang in Planungen und Maßnahmen der politischen Leitung und der militärischen Führung.

Aktuelle Entwicklungen in Staat und Gesellschaft sowie ihre Auswirkungen auf die Streitkräfte bestimmen die Themenauswahl. Grundlagen für das erfolgreiche Wirken des Beirats sind persönliche und berufliche Erfahrungen der Beiratsmitglieder – vor allem auf dem Feld der Menschenführung und Erziehung – sowie die bei Truppenbesuchen und aus der fortlaufenden Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung gewonnenen Erkenntnisse.

Persönliche Kompetenz und gesellschaftliches Engagement charakterisieren die Mitglieder und ihre Arbeit, die frei sind von jeglichen Auflagen und Weisungen. Der Beirat ist damit auch kein Organ zur Durchsetzung von Einzel- oder Verbandsinteressen, sondern repräsentiert gesamtgesellschaftliche Verpflichtungen.

Ebenso wirksam werden die Anliegen der Soldatinnen und Soldaten bis in die gesellschaftlichen Bereiche hinein unterstützt, denen die Mitglieder des Beirats angehören. Damit erfährt nicht nur die Bundesministerin der Verteidigung Unterstützung durch die Arbeit ihres Beratungsgremiums, sondern die Soldatinnen und Soldaten selbst ziehen daraus als Staatsbürger in Uniform Gewinn.

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Stand vom: 06.09.16 | Autor: Ralf Bonk


http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci%3Abw.bwde.streitkraefte.grundlagen.innere_fuehrung.beirat