Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Datum:
Ort:
Berlin
Lesedauer:
2 MIN

In Mecklenburg-Vorpommern üben 2.000 Soldatinnen und Soldaten Evakuierungen, in den USA messen sich Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter verschiedener Nationen in militärischen Disziplinen und Bayern hat deutschlandweit das erste Heimatschutzregiment. Der Wochenrückblick in Bildern.

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Ministerin Lambrecht und Generalleutnant Jürgen Weigt mit mehreren Soldaten im Hintergrund

Verteidigungsministerin Christine Lambrecht beim feierlichen Appell zur Umbenennung des Landesregiments Bayern in Heimatschutzregiment 1

Bundeswehr/Thomas Sauer
Ein Soldat läuft mit Gepäck und Waffe.

Höchste Leistungsbereitschaft: Der deutsche Offizieranwärter läuft mit Gepäck und Waffe bei der Sandhurst Competition. Er ist einer von zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bundeswehr bei dem internationalen Wettkampf in den USA.

Bundeswehr
Mehrere Soldaten klettern freihändig über einen Parkour aus Baumstämmen.

Balance gefragt: Die Soldaten müssen über die Baumstämme klettern, dabei das Gleichgewicht wahren und sie dürfen sich nicht mit den Händen abstützen

Bundeswehr/Sebastian Heller
Ein Fluglotse steht vor dem Transportflugzeug der Bundeswehr und zeigt dem Piloten den erhobenen Daumen.

Der A400M kommt auch bei Evakuierungen zum Einsatz. Bei der Übung Schneller Adler werden verschiedene Szenarien mit dem Transportflugzeug geprobt.

Bundeswehr/Jana Neumann
Zwei Soldaten zurren Gepäck fest.

Mit Schwung: Für die Übung Schneller Adler muss das Gepäck ordentlich verzurrt sein, damit es gut am Ziel ankommt. Da bleibt nichts locker.

Bundeswehr/Jana Neumann
Aus dem Cockpit eines Kampfflugzeugs ist der Trichter für die Luftbetankung zu sehen.

Blick aus dem Cockpit: Ein tschechischer Kampfjet des Typs Gripen wird im Flug von einem deutschen A400M betankt. Gebaut wurde die Gripen in Schweden. Internationaler geht's nicht.

Tschechische Luftwaffe
Eine Handelsboot wird auf See von einem grauen Schlauchboot überprüft.

20 Jahre war die deutsche Marine am Horn von Afrika aktiv. Hier nähert sich das Boardingteam einer Fregatte im Speedboot einer Dhau, um Personen zu überprüfen.

Bundeswehr
In der Morgensonne üben zwei Soldaten auf einen Parkour.

Parcours: Bei der Sandhurst Competition in den USA messen sich Soldatinnen und Soldaten verschiedener Nationen in militärischen Disziplinen. Hier müssen sie Hindernisse überwinden.

Bundeswehr/Marcus Gierschek
Mehrere Soldaten hieven einen schweren Baumstamm.

Kräftezehrend: Mit einem Baumstamm auf dem Schoß müssen die Soldatinnen und Soldaten Situps bei der Sandhurst Competition in den USA machen

Bundeswehr/Marcus Gierschek

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Afrika-Einsätze nach 20 Jahren beendet

Zwei Jahrzehnte war die deutsche Marine am Horn von Afrika aktiv. Es begann mit ihrer Beteiligung an der Operation Enduring Freedom unter USUnited States-Führung, einer Reaktion auf die Terroranschläge in New York und Washington am 11. September 2001. Die Kräfte von Enduring Freedom überwachten das Seegebiet, suchten nach Terrorverdächtigen und unterbanden den Schmuggel von Waffen. Doch zunehmend wurde auch die Piraterie zum Problem entlang dieser wichtigen Welthandelsroute. Dem trat die Europäische Union (EU) 2008 mit einem Flottenverband und ihrer Operation Atalanta entgegen. Auch hierzu leistete die deutsche Marine bis vor kurzem ihren Beitrag: Im Januar 2022 war ein letztes deutsches Kriegsschiff im Einsatzgebiet. Die Fregatte „Bayern“ beschloss erfolgreich die Einsätze am Horn von Afrika, die sie selbst 2002 als Flaggschiff für Deutschland begann. Die Bundesregierung wird keinen Antrag auf eine Verlängerung des Bundestagsmandats zur weiteren Beteiligung an der Operation Atalanta stellen.

2.000 Frauen und Männer bei Schneller Adler

Nicht im Einsatz, aber auf der Großübung Schneller Adler sind aktuell 2.000 Soldatinnen und Soldaten in Mecklenburg-Vorpommern. Sie üben die Evakuierung aus Krisengebieten. So wie es im Sommer 2021 in Afghanistan nötig war, als die Taliban die Macht zurückerobert hatten und tausende Menschen aus dem Land gerettet werden mussten. Damit solche militärischen Evakuierungsoperationen gelingen, müssen sie regelmäßig und auch im internationalen Verbund geprobt werden. 

Dafür kommen die Frauen und Männer jetzt im Raum Rügen, Usedom und Darß zusammen, um beim Schnellen Adler, einem jährlichen Manöver, verschiedene Evakuierungsszenarien zu trainieren. So sind sie auf alle Situationen bestmöglich vorbereitet. Dieses Mal sind die Niederlande der Übungspartner. Sie stellen unter anderem Luftfahrzeuge und Einheiten der Marine. Bis zum 9. Mai dauert Schneller Adler noch an.

Soldaten im Wettbewerb

Während in Mecklenburg-Vorpommern Nationen gemeinsam üben, treten sie in den Vereinigten Staaten von Amerika gegeneinander an. Hier gehen Soldatinnen und Soldaten mehrerer Nationen an der amerikanischen Militärakademie in Westpoint bei militärischen Wettkämpfen an den Start. 48 Teams, davon 16 international, treten bei der Sandhurst Competition an. Darunter sind auch zehn Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter der Bundeswehruniversität München. Die Frauen und Männer messen sich beispielsweise im Handgranaten-Weitwurf, Schießen, Tragen Verwundeter, Baumstämme schleppen, unter Stacheldraht hindurchgleiten und weiteren Disziplinen. Es ist voller Körpereinsatz gefragt.

Bayern hat erstes Heimatschutzregiment

Im Juli 2021 ist in Wildflecken im Zuge der Neuordnung der Territorialen Reserve erstmals eine Regionale Sicherungs- und Unterstützungskompanie in Heimatschutzkompanie umbenannt worden. Jetzt folgte der nächste Schritt: Das Landesregiment Bayern heißt jetzt Heimatschutzregiment 1, darunter vereint sind alle sieben bayerischen Heimatschutzkompanien. Vier weitere Heimatschutzregimenter sind deutschlandweit noch geplant: in Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen. Damit wird die Territoriale Reserve gestärkt. 

von Amina Vieth

Rückblick

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