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NATO-Eingreiftruppe sichert Ostseestrand

Boris Pistorius und mehrere Soldaten stehen am Strand in den Dünen und beobachten etwas.

Bundeswehr/Marc Tessensohn

Steadfast Dart 2026

Landungsoperation: NATONorth Atlantic Treaty Organization-Eingreiftruppe sichert Ostseestrand

Verteidigungsminister Boris Pistorius erlebt die Schlagkraft der schnellen NATONorth Atlantic Treaty Organization-Eingreiftruppe auf dem Truppenübungsplatz Putlos.

Verteidigungsminister Boris Pistorius, Generalinspekteur Carsten Breuer und NATONorth Atlantic Treaty Organization-Befehlshaber Ingo Gerhartz verfolgten einen der Höhepunkte der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Großübung Steadfast Dart 2026 in Deutschland: Truppen der Allied Reaction Force (ARFAllied Reaction Force) setzten am 18. Februar 2026 von Landungsschiffen an den Strand des Truppenübungsplatzes Putlos an der Ostsee über.

So sieht es also aus, wenn die NATONorth Atlantic Treaty Organization zur Tat schreitet. Schon am frühen Mittwochmorgen zeichnen sich die Umrisse eines NATONorth Atlantic Treaty Organization-Flottenverbandes vor dem Himmel über der Ostsee ab. Die Silhouetten von zwei gewaltigen Schiffen stechen heraus: Die eine gehört der „Anadolu“, dem 240 Meter langen Stolz der türkischen Marine. Das zweite Schiff ist die immerhin noch rund 160 Meter lange „Castilla“ der spanischen Seestreitkräfte. Sie ist seit Juli 2025 das Flaggschiff der maritimen Kräfte der ARFAllied Reaction Force, der schnellen NATONorth Atlantic Treaty Organization-Eingreiftruppe.

Boris Pistorius im Porträt Verteidigungsminister Boris Pistorius am 18. Februar 2026 auf dem Truppenübungsplatz Putlos Bundeswehr/Norman Jankowski
„Das Bündnis ist geschlossen, handlungsfähig und einsatzbereit.“

Beide Schiffe wurden unter anderem für Landungsoperationen konstruiert. Die erst 2023 in Dienst gestellte „Anadolu“ hat Platz für Dutzende Drohnen und Hubschrauber sowie für 1.200 Soldatinnen und Soldaten. Die „Castilla“ kann über 500 Infanteristen, Panzer sowie ein halbes Dutzend Helikopter transportieren. Dann geht es los: Um 10.45 Uhr donnern zwei Eurofighter über den Küstenstreifen des Truppenübungsplatzes. Wäre es keine Übung, würden die Kampfjets nun die Landungszone bombardieren. Kurz darauf erscheinen Minentaucher aus den eisigen Fluten der Ostsee. Mit rotem Rauch signalisieren sie ihren Kameradinnen und Kameraden, dass der Uferbereich minenfrei ist.

Nun passieren viele Dinge auf einmal: Kampfhubschrauber der „Anadolu“ überfliegen im Tiefflug die Landungszone, Spezialkräfte seilen sich aus Transporthubschraubern ab. Vollbesetzte Schlauchboote sausen über die Wellen Richtung Ufer, gefolgt von zwei Reihen von amphibischen Angriffsfahrzeugen. Jedes der schwimmenden Kettenfahrzeuge hat 18 kampfbereite Marineinfanteristen an Bord. Auch ihr Ziel ist der Strand.

TCG Anadolu (Drohnen-/Flugzeugträger, Türkei)
Steadfast Dart/Quadriga 2026

Schiffe der NATONorth Atlantic Treaty OrganizationNorth Atlantic Treaty Organization-Eingreifflotte machen in Kiel fest

Die Schiffe und Boote gehören zur Allied Reaction Force (ARFAllied Reaction Force) des Bündnisses und üben in der Ostsee. Auch deutsche Einheiten sind dabei.

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Stärke und Entschlossenheit zeigen

Dort stehen Boris Pistorius, Generalinspekteur Carsten Breuer und NATONorth Atlantic Treaty Organization-Befehlshaber Ingo Gerhartz und beobachten das Geschehen. Der Verteidigungsminister und die Generäle erleben, wie die ARFAllied Reaction Force ihre Kampfkraft entfaltet. 20 Minuten nach Beginn der Landungsoperation ist der Strand in der Hand der alliierten Truppen. Die Soldatinnen und Soldaten sammeln sich: sie sind bereit, weiter ins Inland vorzustoßen. Die schnelle Eingreiftruppe hat bewiesen, dass sie in kürzester Zeit ausreichend Truppen und Gerät anlanden kann, um jeden potenziellen Aggressor zurückzuweisen.

Der Verteidigungsminister ist offensichtlich zufrieden: Am heutigen Tag seien wertvolle Erfahrungen gesammelt worden. Russland verstärke seine Aktivitäten in der Ostsee und bedrohe das Bündnis auf vielfältige Weise, doch die NATONorth Atlantic Treaty Organization könne sich auf die Drehscheibe Deutschland verlassen. „Wenn an der Ostflanke etwas passiert, müssen NATONorth Atlantic Treaty Organization-Truppen schnell verlegen – und zwar durch Deutschland“, so Pistorius. Steadfast Dart 2026 zeige eindrucksvoll, wozu Deutschland als gastgebende Nation für die NATONorth Atlantic Treaty Organization-Alliierten in der Lage sei, so Pistorius. „Das Bündnis ist geschlossen, handlungsfähig und einsatzbereit.“

Für die Verbündeten einstehen

Die Sicherheitslage in Europa sei rau wie seit Jahrzehnten nicht mehr, ergänzt General Breuer. „Russland rüstet auf, und darauf müssen wir vorbereitet sein“, sagt der ranghöchste Soldat Deutschlands. Die ARFAllied Reaction Force der NATONorth Atlantic Treaty Organization sei in der Lage, auf jede Bedrohung eine Antwort zu geben – heute in einer Kombination von See-, Land- und Luftstreitkräften. „Das ist die Königsklasse des Gefechts verbundener Waffen“, so der Generalinspekteur. Darüber hinaus zeige die Großübung Steadfast Dart, dass die Allianz zusammenstehe. „Die militärische Stärke der NATONorth Atlantic Treaty Organization ist unübertroffen“, so Breuer. „Wenn sie geschlossen agiert, wird sie den Frieden und die Freiheit in Europa sichern.“

Carsten Breuer im Porträt Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr Bundeswehr/Tom Twardy
„Russland rüstet auf, und darauf müssen wir vorbereitet sein.“

„Die ARFAllied Reaction Force kann schnell und flexibel an jeden Ort im Bündnisgebiet verlegen, um Gegnern unsere roten Linien aufzuzeigen“, hebt General Ingo Gerhartz die Qualitäten der NATONorth Atlantic Treaty Organization-Eingreiftruppe hervor. Bis Mai 2025 war er als Inspekteur für die Luftwaffe verantwortlich, nun steht Gerhartz als Befehlshaber des NATONorth Atlantic Treaty Organization-Hauptquartiers Allied Joint Force Command in den Niederlanden vor der nächsten Herausforderung: die Abschreckungsmaßnahmen in Osteuropa so zu ertüchtigen, dass ein Angriff auf die Allianz aussichtslos erscheint.  

Insbesondere für die Verbündeten im Baltikum ist es überlebenswichtig, dass die NATONorth Atlantic Treaty Organization Verstärkungen über die Ostsee heranführen kann, falls die Landverbindung zwischen Polen und Litauen – die Suwalki-Lücke – blockiert werden sollte. Genau diese rasche Heranführung von schlagkräftigen Truppen wird bei der größten NATONorth Atlantic Treaty Organization-Übung in Europa im Jahr 2026 trainiert. „Steadfast Dart ist enorm wichtig“, sagt NATONorth Atlantic Treaty Organization-Befehlshaber Gerhartz am Strand von Putlos. „Es ist ein Zeichen der Einheit und der Stärke der NATONorth Atlantic Treaty Organization.“

Quadriga 2026
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