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EFP: Neue Sanitätseinrichtung in Rukla

Anerkannte Missionen
Datum:
Ort:
Rukla
Lesedauer:
2 MIN

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„Es ist etwas Besonderes entstanden. Und ich bin sehr froh, dass ich als einer der Initiatoren von 2017 heute bei der Übergabe dabei sein kann.“ Die Freude ist Sanitätsfeldwebel Robert M. förmlich ins Gesicht geschrieben. Dabei ist er nicht der einzige, der über das neue Sanitätszentrum der Enhanced Forward Presence Battlegroup begeistert ist. Selbiges trifft auch auf Regierungsoberamtsrat Oliver P., den zuständigen Qualitätsmanager, zu. Auch er war maßgeblich daran beteiligt, dass die neue Einrichtung nun zur Verfügung steht.

Von der Idee zur Realität

Schlüssel zum Gebäude wird von einer zivilen Person an einen Soldaten des multinationalen medizinischen Personals übergeben

Symbolische Schlüsselübergabe durch den zuständigen Qualitätsmanager, Herrn Regierungsoberamtsrat Oliver P.

Bundeswehr/Kai Wernecke

Als 2017 die erste Rotation der EFP-Battlegroup in das Camp in Rukla einzog, drehten sich schon früh die Gedanken darum, wie die sanitätsdienstliche Versorgung aller Soldatinnen und Soldaten sichergestellt werden könne. Denn die Möglichkeiten vor Ort entsprachen nicht den Vorstellungen. „Wir müssen etwas machen!“, zeigte sich Hauptfeldwebel Robert M. überzeugt, und entwickelte kurzerhand gemeinsam mit Oliver P. einen Vorschlag. Ganz unkonventionell – weil es eigentlich gar nicht zu seinen Aufgaben gehört – schnappte sich der Hauptfeldwebel ein Stück Papier und zeichnete eine Skizze. Darauf zu erkennen: ein Sanitätszentrum nach seinen Vorstellungen. Damit war die Idee einer „Containerlösung“ geboren. Von diesem Ansatz zeigten sich der damalige Chef des Sanitätsdienstes so begeistert, dass dieser die maßgebliche Grundlage für den nun einsetzenden Planungsprozess bildete.


Fertigstellung in Rekordzeit

Gruppenbild mit mehreren Personen: Im Vordergrund stehen zwei Soldaten und ein Zivilist

Der Moment nach der Schlüsselübergabe wird mit einem Gruppenfoto festgehalten

Bundeswehr/Kai Wernecke

Ohne Kooperation geht es nicht: Die litauische Seite wurde eng in den Planungsprozess integriert. „Denn schließlich mussten alle rechtlichen Auflagen, seien es nun Bauauflagen oder die hohen Umweltauflagen, erfüllt werden“, erklärt Regierungsoberamtsrat Oliver P. Ab August 2019 konnte mit dem eigentlichen Bau begonnen werden. In nur neun Monaten gelang es, das mit modernster Technik ausgestattete Gebäude fertigzustellen. Es ist laut Oliver P. auf der „Höhe der Zeit“ und stellt für das Lager in Rukla eine große Bereicherung dar – zudem ist es aufgrund seiner weißen Farbe ein echter Hingucker. So werden nicht nur die Ärztinnen und Ärzte sowie das medizinische Fachpersonal glücklich über die hochmoderne Ausstattung der Behandlungsräume sein, sondern auch die zukünftigen Patientinnen und Patienten der Rotationen. Für Hauptfeldwebel Robert M. wiederum schließt sich mit der Fertigstellung der Kreis: „Zu sehen, dass das Gebäude nach meinem damaligen Entwurf fertiggestellt wurde, macht mich heute einfach nur stolz und glücklich.“




von Stephan Wessel

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