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Wir verabschieden das Jahr 2021

Podcast

Was hat die Bundeswehr 2021 besonders gefordert? Oberleutnant Lara Weyland fasst die Schwerpunkte in der Funkkreisfolge zusammen und stimmt die Hörerinnen und Hörer auf das neue Jahr mit Silvestergrüßen in unterschiedlichen Sprachen ein.

Es schlägt 24 Uhr, Sektgläser klirren, Menschen umarmen sich und im Chor hallt es durch den Raum „Frohes neues Jahr“. Zum Silvesterabend sind solche Gesten Tradition in Deutschland. Anlässlich der letzten Folge Funkkreis im Jahr 2021, der Silvesterfolge, blickt Oberleutnant Lara Weyland auf die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate zurück.

2021 war das Jahr der Krisen: das Hochwasser in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, der Abzug der NATONorth Atlantic Treaty Organization aus Afghanistan und die Machtübernahme durch die Taliban, die Evakuierungsoperation und immer wieder Corona. Es gab aber auch Erfreuliches: So begann der Freiwillige Wehrdienst Heimatschutz. Insgesamt also blicken wir auf ein ereignisreiches Jahr, das mit all seinen Facetten verabschiedet werden soll. In diesem Funkkreis empfangen wir außerdem Gäste, die den Hörerinnen und Hörern in verschiedenen Sprachen Silvestergrüße mit auf den Weg geben.

Gemeinsam gegen Corona

Das Jahr begann mit einer sich drastisch zuspitzenden pandemischen Lage. Die Bundeswehr wird noch immer im gesamten Bundesgebiet um Amtshilfe gebeten, die sie nach wie vor motiviert leistet. Oberleutnant Weyland erzählt dazu persönliche Eindrücke aus ihrem Amtshilfe-Einsatz im Corona-Impfzentrum in Berlin. Was sie dort für Erfahrungen gemacht hat, hören Sie im Podcast.

Zur Sprache kommen auch die Einschränkungen, die fast alle wegen der Pandemiebekämpfung hinnehmen mussten. Mit einem Ausschnitt aus der Folge 57 machen wir deutlich, dass die 14-tägige isolierte Unterbringung vor jedem Auslandseinsatz den Soldatinnen und Soldaten viel abverlangt. Durch die Quarantäne soll die Pandemie eingedämmt und Ansteckungen mit Covid-19 verhindert werden. Die Kernbotschaft: „Corona ist auch eine Grenzerfahrung für die Bundeswehr.“

Gründung des Heimatschutzes

Mit dem Freiwilligen Wehrdienst Heimatschutz wurde ein völlig neues Laufbahnkonzept entwickelt. Es ermöglicht Frauen und Männern nahezu aller Altersklassen, die Bundeswehr kennenzulernen und sich regional zu engagieren. Der Schutz Deutschlands war dieses Jahr ein Schwerpunkt, weshalb die Funkkreisfolge die wichtigsten Aussagen der ehemaligen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zum Thema: „Was genau brauche ich, um beim Heimatschutz mitmachen zu dürfen?“ in Erinnerung ruft. Oberleutnant Weyland thematisiert außerdem, die Unterschiede zwischen Heimatschützern und Truppendienern.

Flutkatastrophe: „Krieg mit Wasser“

Das Hochwasser tötete zahlreiche Menschen, hat über Nacht Zehntausenden das Zuhause genommen und deren komplette Existenz zerstört. Das Ausmaß der Verwüstung ist bis heute unfassbar. Eindrücke von vor Ort hören wir von Hauptfeldwebel Alexander Scherf. Der Sanitätsfeldwebel beschreibt den Anblick in Ahrweiler als „Krieg mit Wasser“ und berichtet über den Ablauf der Amtshilfe.

Abzug aus Afghanistan

Ein Schwerpunkt im Jahr 2021 lag eindeutig in Afghanistan. Im Podcast reflektieren wir die Geschehnisse im Land und die Machtübernahme der Taliban: „Ich glaube, ich darf es so ausdrücken, wir müssen uns alle erstmal von dem Schock erholen.“ Die Moderatorin untermauert den Erfolg der militärischen Evakuierungsmission mit Zahlen und Fakten – mehr als 5.000 Menschen konnten durch die Aktion aus Kabul gerettet werden. Mit einem Rückblick auf Folge 88 erklären wir noch einmal den Ablauf einer Evakuierungsmission und erläutern, was eine Luftbrücke ist.

„Feliz Ano Nuevo“

Zum Abschluss werden die Hörerinnen und Hörer auf Silvester eingestimmt, indem sie in unterschiedlichsten Sprachen Grüße und Wünsche aus der Redaktion der Bundeswehr hören. Von Portugiesisch bis Russisch: hören Sie doch einfach mal rein.

von Redaktion der Bundeswehr 

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