Glossar militärischer Begriffe
Bundeswehr erklärt von A-Z
Sie warten auf Ihren Dienstantritt bei der 5. Kompanie des Panzerbataillons 203? Hier finden Sie erste Informationen, mit denen Sie sich persönlich vorbereiten können.
Sehr geehrte Kameradinnen und Kameraden,
bald ist es soweit und ein neuer Lebensabschnitt beginnt – Sie dienen bald in der 5. Kompanie des Panzerbataillons 203 in Ahlen, Westfalen.
Dazu heiße ich Sie herzlich willkommen und möchte mich in diesem Zuge als Ihr neuer Kompaniechef vorstellen – und Ihnen kurz skizzieren, was Sie erwarten wird.
Hauptmann Eckehard Quast, Kompaniechef
Bundeswehr/Panzerbataillon 203
Sechs Monate Basisausbildung sind auf den ersten Blick eine lange Zeit. Doch Sie können mir glauben, sie werden wie im Fluge vorbeiziehen. Meine Ausbilder werden Ihnen in dieser Zeit beibringen, was es bedeutet, eine Soldatin oder ein Soldat zu sein.
Neben Sport, Marschieren und der Ausbildung an unterschiedlichen Waffen werden Sie auch in vielen anderen Bereichen ausgebildet und bekommen das soldatische Handwerkszeug vermittelt, das es braucht, um als Soldat bestehen zu können.
Ihren Dienst beginnen Sie mit vielen weiteren Kameradinnen und Kameraden, die genau wie Sie am Anfang Ihrer Soldatenlaufbahn sind. Gemeinsam werden Sie den spannenden, anstrengenden aber lohnenswerten Weg beschreiten.
Alles Weitere erfahren Sie nach Ihrer Anreise. Seien Sie gespannt und freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen, herausfordernden Beruf, neue Kameraden und Kameradinnen, die zu Freunden werden können und auf den modernen Standort Ahlen!
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen bis zur Anreise alles Gute und freue mich, Sie in Kürze in der 5./203 begrüßen zu können.
Hacke Tau - Panzer Marsch!
Ihr Kompaniechef
Hauptmann Eckehard Quast
Sehr geehrte Rekrutinnen, sehr geehrte Rekruten,
nach Beratung durch einen Karriereberater und einer Testung im Assessment-Center für Führungskräfte oder in einem der Karrierecenter konnten Sie sich durchsetzen und sind tauglich, Ihren Dienst in den Streitkräften anzutreten!
Oberstabsfeldwebel Stefan Sprenger, Kompaniefeldwebel
Bundeswehr
Ich als Kompaniefeldwebel der 5. Kompanie des Panzerbataillons 203 in Ahlen freue mich sehr, Sie in den ersten Monaten Ihrer Dienstzeit begleiten zu dürfen.
Neben der Aufnahme in die Kompanie, dem Empfang Ihrer persönlichen Ausrüstung, umfassender Waffen-, Gerät- und Schießausbildung sowie Ausbildung im Gefechtsdienst werden Sie die Möglichkeit haben, Kameradschaft mitgestalten und miterleben zu dürfen.
In unserem Kompaniewappen finden Sie die Worte „Halten & Beißen“. Ich empfehle Ihnen, diese Worte zu verinnerlichen, sich in den nächsten Monaten „durchzubeißen“ und „durchzuhalten“!
Als Leiter des Innendienstes und Führer des Unteroffizierskorps steht mir ein hervorragendes Team zur Verfügung, um Sie auf Ihrem Weg zu führen, zu erziehen und auszubilden. Nutzen Sie aber bitte auch das direkte Wort an mich und lassen Sie uns ins Gespräch kommen.
Ich freue mich auf Ihren Dienstantritt!
Stefan Sprenger
Oberstabsfeldwebel und Kompaniefeldwebel
Das wird Ihnen während der Basisausbildung vermittelt – ein Beispiel. Es kann kleine Veränderungen beim zeitlichen Ablauf und der Reihenfolge der Themen geben.
Monat 1 |
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Rekruten im lockeren Halbkreis beim Lehrgespräch mit ihrem Gruppenführer während der Basisausbildung
Bundeswehr/Maximilian West
In einer Stellung: Auch bei schlechtem Wetter werden die Rekrutinnen und Rekruten der 5. Kompanie im Gefechtsdienst ausgebildet.
Bundeswehr/Maximilian West
Trotz aller Digitalisierung: Rekrutinnen und Rekruten erlernen das Orientieren im Gelände noch immer analog mit Karte und Kompass.
Bundeswehr
Die Waffenausbildung der Rekrutinnen und Rekruten erfolgt am Standardgewehr der Bundeswehr, dem G36
Bundeswehr
Zur Sanitätsausbildung gehört auch der behelfsmäßige Transport von Verwundeten aus dem Gefechtsfeld
Bundeswehr
Am Ende der Sanitätsausbildung findet eine Prüfung statt, bei der alle Ausbildungsthemen abgefragt werden. Hier geht es um das „Auffinden von Verletzten" und die „Lagefeststellung".
Bundeswehr/Sven Fischer
Während der Sanitätsausbildung wird ein Bodycheck gemacht, um sicherzustellen, dass keine weiteren Verletzungen vorliegen
Bundeswehr/Sven Fischer
Die Sportausbildung beginnt immer mit einem lockeren gemeinsamen Aufwärmen
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 141
Sport hat eine stärkende Wirkung auf das Team, auf die soldatische Gemeinschaft
Bundeswehr/Panzerpionierbataillon 701
Am Ende der Basisausbildung legen die Rekrutinnen und Rekruten während des Feierlichen Gelöbnisses ihren Diensteid ab. Damit werden sie in die militärische Gemeinschaft aufgenommen.
BundeswehrHier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Nach Ihrer Ankunft in der Westfalen-Kaserne durchlaufen Sie an unserem Meldekopf mehrere Stationen, an denen Ihre persönlichen Daten erfasst und in unser System eingegeben werden. Halten Sie Ihren Lebenslauf und die Checkliste griffbereit, Sie werden beides brauchen.
Nachdem Sie im System erfasst sind, werden Sie in Ihren jeweiligen Zugbereich geführt, wo Sie erste Materialien erhalten und Ihre Stube beziehen. Sind alle Rekrutinnen und Rekruten eingetroffen, werden Sie durch Ihren Zugführer und sein Ausbildungspersonal in die generellen Abläufe und die nächsten Tage eingewiesen. Als letzter Punkt am Anreisetag werden Sie Ihr erstes Kompanieantreten erleben. Dabei werden Sie durch Ihren Kompaniechef begrüßt werden. Danach ist dann Dienstschluss.
Wann genau am ersten Tag Dienstschluss ist, das hängt nicht von uns ab, sondern von Ihnen. Der Tag endet mit dem Zapfenstreich (befohlene Nachtruhe) um 23:00 Uhr. Wie viel „freie Zeit“ Sie an diesem Tag zwischen Dienstschluss und Zapfenstreich haben, das gestalten Sie bereits aktiv mit. Erst wenn alle Rekrutinnen und Rekruten eingetroffen und alle oben beschriebenen Maßnahmen abgeschlossen sind, können wir Sie in den Dienstschluss entlassen. Und Sie können sich vorstellen, dass die besagten Maßnahmen bei maximal 150 aufzunehmenden Rekruten durchaus einige Stunden in Anspruch nehmen können. Es ist also in Ihrem eigenen Interesse, am Anreisetag möglichst früh zu erscheinen. Je früher alle Rekruten eintreffen, desto früher werden wir am Anreisetag fertig sein können.
Zur Einschleusung stehen wir ab 09:00 Uhr für Sie vor Ort bereit. Sollte sich Ihre Anreise (z. B. wegen weiter Anreise, mangelnder Bahnverbindungen, Fahrzeugdefekt etc.) über den Ihnen vom Karrierecenter genannten Anreisetermin hinaus verzögern, nehmen Sie bitte Verbindung mit uns auf, um uns darüber zu informieren.
Die Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, da jeder Tag in den sechs Monaten Ihrer Basisausbildung unterschiedlich ist. Stellen Sie sich aber darauf ein, dass es gerade in den ersten Wochen vorkommen kann, dass der Dienst auch mal länger dauert.
Im Regelfall ist die aktive Dienstzeit aber innerhalb der Woche von 07:00 Uhr bis 17:00 Uhr (freitags 07:00 Uhr bis 12:00 Uhr) angesetzt. Ausnahmen werden vor allem bei solchen Ausbildungsvorhaben auftreten, wo es inhaltlich geboten ist, zu verlängern (z. B. Gefechtsdiensttage, Biwak, Nachtschießen etc.).
Am Anreisetag erfolgt zwischen 11:30 Uhr und 12:45 Uhr die Mittagsverpflegung über die Truppenküche. Sollten Sie erst später anreisen, müssen Sie sich am Anreisetag selbst um Ihre Mittagsverpflegung kümmern. Die Abendverpflegung ist durch die Kompanie für alle Rekrutinnen und Rekruten sichergestellt.
Ab dem zweiten Tag werden alle täglich am Frühstück, der Mittags- und Abendverpflegung teilnehmen.
Es kann sein, dass Sie zu Beginn der Basisausbildung an einem Wochenende Ihren Dienst vor Ort verrichten werden. Unter gewissen Umständen (z. B. krankheitsbedingte Abwesenheiten etc.) kann es dazu kommen, dass ggf. weitere Wochenenddienste eingeplant werden müssen. In diesem Fall wird Sie das Ausbildungspersonal rechtzeitig darüber informieren.
Erholungsurlaub ist während Ihrer Basisausbildung nicht vorgesehen. Sie werden aufgrund von Überstunden zwei freie Wochen in den sechs Monaten haben.
Hintergrund ist, dass die Basisausbildung ein Lehrgang ist, der sich über sechs Monate erstreckt und an jedem Tag Ausbildungsinhalte vermittelt werden, die entweder wichtig zum Bestehen der Basisausbildung sind oder Voraussetzung für die Teilnahme an wichtigen Ausbildungsabschnitten sind. Ausnahmen werden nur bei bestimmten unabwendbaren Ereignissen gemacht (z. B. Vorladung vor Gericht, Geburt eines Kindes, Todesfall in der Familie etc.).
In Ihrer künftigen Stammeinheit werden Sie dann aber Gelegenheit haben, Ihre Urlaubstage wahrzunehmen.
Am Anreisetag werden, wie beschrieben, Ihre persönlichen Daten erfasst. Dazu gehören auch Ihre Bankdaten. Achten Sie bitte zwingend darauf, dass diese vollständig und korrekt sind und das entsprechende Konto nicht gesperrt ist! Sind alle Daten im System erfasst, erfolgt die Bearbeitung automatisch.
Im Normalfall sollten Sie nach zwei bis drei Wochen die erste Abschlagszahlung auf Ihrem Konto haben.
Ihre Unterbringung in der 5. Kompanie des Panzerbataillons 203 erfolgt infrastrukturell bestimmt in Vier-Personen-Stuben (selbstverständlich nach Geschlechtern getrennt).
Sie werden schnell feststellen, dass sich gerade durch diese Unterbringung mit mehreren auf einer Stube sehr schnell eine Kameradschaft und Freundschaft entwickelt, die eine ganz eigene, lohnenswerte Erfahrung innerhalb der Basisausbildung ist.
An Ihre Stubenkameradinnen und -kameraden werden Sie sich noch lange erinnern. Sehr oft bilden sich Freundschaften heraus, die bis weit über die Basisausbildung hinaus Bestand haben.
Ja, das können und sollten Sie auch:
Je umfangreicher Sie sich vorab informieren, desto genauer sind Ihre Vorstellungen, was Sie in der Bundeswehr erwartet. Und umso weniger befremdlich wird die Bundeswehr gerade in den ersten Tagen auf Sie wirken.
Bundeswehr erklärt von A-Z
Hier finden Sie wichtige Informationen und Dokumente zum Herunterladen.
Oberstabsfeldwebel Stefan Sprenger
Kompaniefeldwebel
5. Kompanie des Panzerbataillons 203
Westfalen-Kaserne
Hammer Straße 360
59229 Ahlen
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