Glossar militärischer Begriffe
Bundeswehr erklärt von A-Z
Warten Sie auf Ihren Dienstantritt beim Ausbildungszentrum Spezielle Operationen? Hier finden Sie erste Informationen zur Vorbereitung auf Ihren Dienst.
Als Kommandeur des Ausbildungszentrums Spezielle Operationen möchte ich Sie ganz herzlich am Standort Pfullendorf begrüßen.
Oberst Christian Schoebel, Kommandeur des Ausbildungszentrums Spezielle Operationen
Bundeswehr/Ausbildungszentrum Spezielle OperationenIn den kommenden sechs Monaten werden Sie bei uns Ihre Basisausbildung durchlaufen und das grundlegende Handwerkszeug des Soldaten erlernen. Sie haben sich mit Ihrem Wehrdienst bewusst dazu entschieden, sich für das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes zu engagieren – dafür danke ich Ihnen ausdrücklich. Wir freuen uns daher, Sie im Kreise unserer Kameraden und Kameradinnen aufzunehmen und in den vor uns liegenden Monaten militärisch auszubilden.
Sie werden bei uns in eine völlig neue Welt eintauchen: Soldatische Umgangsformen, gelebte Kameradschaft und das Tragen einer Uniform werden für Sie schnell zur Gewohnheit werden.
Hochmotivierte und qualifizierte Ausbilderinnen und Ausbilder werden Ihnen alle militärischen Fertigkeiten vermitteln, die Sie benötigen, um im Ernstfall auf dem Gefechtsfeld bestehen zu können. Und genau dafür tun wir das: Damit der Ernstfall niemals eintritt, brauchen wir eine starke Bundeswehr, die eine glaubhafte Abschreckung vermittelt. Und für eine starke Bundeswehr wiederum brauchen wir Sie. Sie haben sich freiwillig für den Dienst in Uniform und an der Waffe gemeldet und leisten damit einen wichtigen Beitrag für unser Land!
Machen Sie sich bewusst, dass die vor Ihnen liegende Ausbildung oft belastend und anstrengend sein wird. Um Sie bestmöglich auf den Ernstfall vorzubereiten, ist es wichtig, Sie körperlich und psychisch zu trainieren und zu fordern. Sie werden lernen, was es heißt, unter Stress einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Die Erfahrungen, die Sie auf diesem Weg sammeln, werden Sie für die gesamte Zukunft prägen. Sie werden gemeinsam mit Ihren Kameraden und Kameradinnen unvergessliche Momente erleben. Bleiben Sie am Ball und beißen Sie sich durch, auch wenn es mal schwer wird, damit auch Sie später Geschichten aus Ihrer „Zeit beim Bund“ erzählen können. Es lohnt sich.
Kameradschaftliche Grüße aus Pfullendorf
Oberst Schoebel, Kommandeur Ausbildungszentrum Spezielle Operationen
Ihre Basisausbildung setzt sich aus der dreimonatigen bundeswehreinheitlichen Heimatschutzausbildung Streitkräfte und der anschließenden Heimatschutzausbildung Streitkräfte Fortgeschritten zusammen.
Hier erhalten Sie einen Einblick, welche Ausbildungsinhalte Ihnen vermittelt werden. Der zeitliche Ablauf und die Reihenfolge der Themen können variieren.
Monat 1 |
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Sportausbildung: Alle Trainingseinheiten beginnen mit dem Aufwärmen
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 141
Sportausbildung: Dehnungs- und Kräftigungsübungen unter Anleitung der Ausbildenden
Bundeswehr/Versorgungsbataillon 141
Die Hindernisbahn, hier das Sprunggerüst, bereitet die Soldatinnen und Soldaten auf mögliche Bewegungsabläufe in Gefechtssituationen vor
Bundeswehr/Panzerpionierbataillon 701
Die Pistole P8 ist die standardmäßige Handwaffe der Bundeswehr. Bei der Ausbildung lernen die Rekrutinnen und Rekruten, wie die Waffe aufgebaut ist und wie man sie bedient.
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Beim sogenannten Trockentraining erlernen die Rekrutinnen und Rekruten den Umgang mit dem Gewehr G36. Auf diese Weise werden die Handlungsabläufe später für den scharfen Schuss schon verinnerlicht.
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Bevor es in den scharfen Schuss geht, erhalten Rekrutinnen und Rekruten die Ausbildung im realitätsnahen Schießsimulator AGSHP
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Das erste Mal zu schießen, ist für die Rekrutinnen und Rekruten ein besonderer Moment. Nach dem Schießsimulator geht es auf die Schießbahn zum ersten scharfen Schuss.
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Bei Ihrer Ausbildung erlernen Sie auch den Umgang mit dem Maschinengewehr MG4. Als MG-Trupp sind Sie immer zu zweit unterwegs.
Bundeswehr/Maximilian Schulz
Am Ende der Sanitätsausbildung findet eine Prüfung statt, bei der alle Ausbildungsthemen abgefragt werden. Hier geht es um das „Auffinden von Verletzten" und die „Lagefeststellung".
Bundeswehr/Sven Fischer
Sanitätsausbildung: Die Reanimation eines Bewusstlosen wird an einer lebensechten Trainingspuppe geübt.
Bundeswehr/Sven FischerHier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
An der Wache müssen Sie Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass und Ihren Einberufungsbescheid vorzeigen. Dann dürfen Sie die Kaserne betreten.
Der Weg zum Einschleusungs-Parcours ist ausgeschildert und für Sie leicht zu finden. An mehreren Stationen werden Ihre persönlichen Daten erfasst, Sie erhalten Ihre erste Ausrüstung und den Schlüssel für Ihre Stube.
Da alle neuen Rekrutinnen und Rekruten diesen Prozess durchlaufen müssen, kann die Einschleusung einige Stunden dauern. Sobald Sie alle Stationen fertig durchlaufen haben, beziehen Sie Ihre Stube und halten sich dort abrufbereit.
Über alle weiteren Schritte wird Sie Ihr zuständiger Gruppenführer informieren.
Personen, die nicht der Bundeswehr angehören, ist es nicht gestattet, die Kaserne zu betreten.
Aber am dritten Wochenende der Basisausbildung findet am Sonntag, dem 18.10.2026 ein Familientag statt. An diesem Tag ist Ihre Familie herzlich eingeladen, Sie an Ihrem neuen Arbeitsplatz zu besuchen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie rechtzeitig.
Ja, im Rahmen der Einschleusung erhalten Sie eine eigene Parkmarke. Diese berechtigt Sie dazu, Ihr Fahrzeug auf bestimmten Parkflächen innerhalb der Kaserne abzustellen.
Als freiwillig Wehrdienstleistende oder Wehrdienstleistender sind Sie dazu verpflichtet, in der Gemeinschaftsunterkunft zu wohnen.
Es gibt jedoch Möglichkeiten, einen Antrag auf „Befreiung von der Verpflichtung zum Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft“ zu stellen. Diesem Antrag wird während der Basisausbildung nur in Ausnahmefällen zugestimmt wird, und zwar dann, wenn schwerwiegende persönliche Gründe vorliegen und Ihre Anwesenheit zu Hause unverzichtbar ist (etwa bei einem Pflegefall oder wenn Sie alleinerziehend sind).
Das Wochenende ist in der Regel dienstfrei. Sie können also über das Wochenende auch Hause zu fahren.
Ausnahmen:
Wenn wichtige Ausbildungsabschnitte (zum Beispiel wegen einer Erkrankung) verpasst werden oder das allgemeine Ausbildungsziel nicht erreicht wird, kann es notwendig sein, diese Abschnitte in der späteren Basisausbildung zu wiederholen.
Da die Basisausbildung an einen engen Zeit- und Ausbildungsplan gebunden ist, ist Erholungsurlaub in der Regel erst nach dem Abschluss der Basisausbildung vorgesehen.
Weihnachten & Neujahr: Es ist geplant, Ihnen über Weihnachten und Neujahr Erholungsurlaub zu gewähren. So können Sie diese Zeit im Kreis Ihrer Familie verbringen und neue Kraft für den zweiten Ausbildungsabschnitt der Basisausbildung tanken.
Ausnahmefälle: In dringenden Fällen (Geburt Ihres Kindes, Eheschließung oder Todesfall im engen Familienkreis) kann vereinzelt auch während der Basisausbildung Sonderurlaub gewährt werden. In solchen Situationen stehen Ihnen Ihr Gruppenführer, Ihr Zugführer und der Kompaniefeldwebel beratend zur Seite.
Ja, wenn Sie nach dem Dienst einkaufen oder joggen gehen möchten oder einfach den erfolgreichen Ausbildungstag entspannt ausklingen lassen wollen, können Sie das Kasernengelände verlassen.
Wichtig: Bitte führen Sie in diesem Fall unbedingt Ihren vorläufigen Truppenausweis mit, den Sie bei der Einschleusung erhalten. Diesen müssen Sie an der Wache zusammen mit Ihrem Personalausweis oder Reisepass vorzeigen, um das Kasernengelände wieder betreten zu dürfen.
Innerhalb der ersten sechs Monate befinden Sie sich in der Probezeit.
Keine Sorge, Sie sind medizinisch bestens abgesichert. In Krankheits- oder Verletzungsfall werden Sie im Sanitätsversorgungszentrum (SanVersZ) der Kaserne versorgt und vom Truppenarzt bzw. von der Truppenärztin behandelt.
Nein, darum müssen Sie sich keine Gedanken machen. Sie erhalten täglich drei ausgewogene Mahlzeiten in der Truppenküche. Es werden auch immer vegetarische Optionen angeboten.
Ihre Unterbringung erfolgt in Stuben, die Sie sich mit weiteren Kameradinnen oder Kameraden Ihrer Basisausbildung teilen – nach Geschlechtern getrennt.
Sie werden schnell feststellen, dass sich gerade durch das Zusammenleben auf einer Stube in kürzester Zeit eine starke Kameradschaft entwickelt. Das gemeinsame Meistern der Herausforderungen schweißt zusammen und ist eine ganz besondere, lohnenswerte Erfahrung.
Innerhalb der ersten drei Monate werden Sie Schritt für Schritt an den Waffen ausgebildet. Bevor es auf die Schießbahn geht, üben Sie die Handhabung und das Schießen zunächst sicher im Simulator. Erst danach folgt die Ausbildung im scharfen Schuss.
In der Basisausbildung ist jeder Tag anders. Stellen Sie sich bitte darauf ein, dass der Dienst gerade in den ersten Wochen auch einmal länger dauern kann.
Ja, die Stadt Pfullendorf bietet Ihnen verschiedenste Möglichkeiten, um sich nach dem Dienst oder am Wochenende eine Auszeit zu nehmen. Näheres erfahren Sie bei Ihrer Einweisung vom Kompaniefeldwebel.
Um Ihrer Basisausbildung möglichst erfolgreich abzuschließen, empfehlen wir Ihnen folgende Vorbereitungsmaßnahmen:
Die Materialien zum Download weiter unten helfen Ihnen, sich gut vorzubereiten.
Bundeswehr erklärt von A-Z
Geschäftszimmer
Personalfeldwebel
Inspektionsfeldwebel
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