Coin zur Hochwasserhilfe

Coin zur Hochwasserhilfe

  • Katastrophenhilfe
  • IUD
Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
2 MIN

Am 12. Januar verlieh die Präsidentin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr), Ulrike Hauröder-Strüning, den eigens gestifteten Coin zur Hochwasserhilfe an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standorts Bonn. Hiermit werden die Leistungen der Helfenden während der Flutkatastrophe 2021 gewürdigt.

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Ort der Veranstaltung: pandemiebedingt an der frischen Luft

Bundeswehr/Marucs Rott

Als im Sommer 2021 die Flut kam, brach über die Menschen an Ahr und Erft ein bis zu diesem Zeitpunkt unvorstellbares Unglück herein. Durch das Hochwasser gab es viele Todesopfer zu beklagen, weite Gebiete wurden regelrecht verwüstet und viele Menschen verloren ihr gesamtes Hab und Gut.

Hilfsbereitschaft und Solidarität


Auf die Flutwelle folgte eine Welle an Hilfsbereitschaft und Solidarität. Schnell fanden sich Helferinnen und Helfer, die die Betroffenen in dieser schweren Lage unterstützten. Darunter auch Angehörige des Organisationsbereichs IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen, die halfen wo sie nur konnten, oft bis ans Ende der eigenen Kräfte. Die schlimmen Bilder und Geschichten werden auch sie ein Leben lang begleiten.

Um für diesen Dienst zu danken, lud die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr die Helferinnen und Helfer des Standorts Bonn ein.

Eine Frau in Winterkleidung mit einem Manuskript

Die Präsidentin während ihrer Rede

Bundeswehr/Marcus Rott

„Auch ich erinnere mich genau an den Tag, als der Regen einsetzte und bekomme Gänsehaut, wenn ich daran denke“, so Hauröder-Strüning. „Wo Sie und andere unermüdlich halfen, waren Menschen von Dankbarkeit erfüllt und konnte Hoffnung keimen. Sie halfen nicht nur aus Pflichtbewusstsein, sondern aus Gründen der Menschlichkeit. Das ist der Geist, den die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr leben.“

Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung

Als Zeichen ihrer Anerkennung erhielten die Teilnehmenden von der Präsidentin den vom BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr gestifteten Coin zur Hochwasserhilfe 2021. Aufgrund der fortdauernden Pandemielage wurde jedoch auf eine händische Übergabe verzichtet und der Coin im Nachgang der Veranstaltung postalisch zugestellt.

Eine Münze mit einer Welle über einer unterbrochenen Welle und dem eisernen Kreuz

Vorderseite des Coins zur Hochwasserhilfe 2021

Bundeswehr/Marcus Rott
Eine Münze mit dem Wappen des BAIUDBw

Rückseite des Coins

Bundeswehr/Marcus Rott

Der Coin, eine Erfindung der amerikanischen Streitkräfte, ist eine Medaille, die an eine prägende Zeit erinnern soll. Gleichzeitig ist der Coin ein besonderer Ausdruck der Wertschätzung für den Empfänger und verewigt ein Gefühl des Zusammenhalts.
Um sprichwörtlich nicht mit leeren Händen dazustehen, bietet sich ein Coin als Geste des Dankes an. So haben die Coins mittlerweile ihren Weg vom Militär in viele weitere Lebensbereiche gefunden, auch in die zivilen Organisationsbereiche der Bundeswehr.

Gesamtzahl der Fluthelfer lässt sich nicht erfassen

Der Coin zur Hochwasserhilfe 2021 wurde jetzt an jene Kolleginnen und Kollegen übergeben, die im Rahmen ihrer dienstlichen Tätigkeit geholfen haben. Die Gesamtzahl der Fluthelferinnen und Fluthelfer, die oftmals ehrenamtlich Hilfe leisteten, lässt sich nicht abschließend erfassen. Insgesamt wurden entsprechend 750 Coins zur Hochwasserhilfe im Organisationsbereich IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen an Helferinnen und Helfer ausgegeben.

von Anna Pommerenke  E-Mail schreiben
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