Erfolgsmodell wird fortgesetzt

Erfolgsmodell wird fortgesetzt

Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
2 MIN

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Die Bundeswehr ist eine Einsatzarmee. Dazu müssen Soldatinnen und Soldaten schnell, flexibel, aber ebenso durchhaltefähig in das jeweilige Einsatzland verlegen und dort verbleiben können. Diese Möglichkeiten wurden mit dem ersten Vertragsabschluss zu G-CAP II zur Hochmobilen Infrastruktur deutlich erweitert.

Eine Frau hält ein Modell des Bauprojektes in der Hand, im Hintergrund ein Bildschirm mit mehreren männlichen Personen.

Die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr und ihre zugeschalteten Mitarbeiter und der CEOChief Executive Officer der feps GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung. Ein Modell des Verhandlungsgegenstandes hilft bei der Entscheidung

Bundeswehr/Anja Viering-Kamp

Hinter der Bezeichnung G-CAP – dem German Armed Forces, Contractor Augmentation Program – verbirgt sich ein komplexes und umfangreiches Rahmenvertragswerk. Federführend dafür ist im BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, die Gruppe IV der Abteilung Infrastruktur.

Bereits 2017 wurde ein erster Vertrag unter dem Programm als G-CAP abgeschlossen, in einem verhältnismäßig kleinen Umfang. Bis zu 2.000 Unterkunftseinheiten können über das bis dato bestehende Vertragswerk innerhalb eines Zeitraumes von sechs bis zwölf Monaten überall auf der Welt zeitgleich abgerufen, hergestellt und dann auf Dauer betrieben werden. Das erste Lager, welches auf G-CAP zurückgeht, wurde am 29. April 2018 in Pabrade in Litauen an die Truppe für den Übungsbetrieb der Multinationalen Battle Group EFP Litauen zur Nutzung überlassen. Weitere Lager in Niger und Mali folgten, und haben den Erfolg des Programms unter Beweis gestellt.

Anforderungen wachsen stetig

Seitdem haben sich die Anforderungen weiter erhöht. Die sicherheitspolitischen Entwicklungen erfordern mehr denn je, Soldatinnen und Soldaten im Einsatz zeit- und bedarfsgerecht unterzubringen. Mit Blick auf diese Entwicklung wurde das Programm G-CAP nun um einen Rahmenvertrag für hochmobile Infrastruktur (HMI) erweitert.

„Durch die hochmobile Infrastruktur werden die Bereitstellungszeiten nochmals erheblich verkürzt und die Leistungsqualität für die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz weiter erhöht“,

verdeutlichte die Präsidentin des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, Ulrike Hauröder-Strüning, während eines virtuellen Abschlussgesprächs mit den Vertragspartnern die Wichtigkeit der Anpassung.

Modell eines Camps im Einsatzgebiet.

Die Unterkunftseinheiten, hier ein Modell, sind schnell verlegefähig und bieten dabei dennoch modernen Wohnstandard

Bundeswehr/Anja Viering-Kamp

Das Programm erhält neue Komponenten

Mit der Fortführung des Programms G-CAP geht nun eine Erweiterung des Leistungsspektrums einher, in Form des eigenständigen Rahmenvertrages zur „Hochmobilen Infrastruktur“ (HMI).

Hochmobil deshalb, da alle Module auf eigenen Stützen stehen und damit keines Tiefbaus und Fundamentes bedürfen. Sie können ohne fremde schwere Geräte wie Kran, Gabelstapler oder Containerloader aufgestellt werden.

Zusätzlich sind die Module natürlich auch gegen Waffenwirkung schützbar. Sie bieten dabei gleichzeitig modernen technischen Standard. „Die Bundeswehr erhält damit eine sehr rasch einsetzbare Dienstleistung für eine temporär nutzbare, wiederverwendbare Einsatzinfrastruktur“, bewertet Oberst Thomas Helmut Langhammer, Leiter der Gruppe IV in der Abteilung InfraInfrastruktur des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, die durch HMI geschaffenen Möglichkeiten.

Grundriss eines Baus, der Unterkünfte und Büros beinhaltet.

Grundriss eines kombinierten Moduls für Unterkunft und Büroarbeitsplätze inklusive der Medienversorgung

Bundeswehr/feps GmbH

Von diesen hochmobilen Modulen können innerhalb kürzester Zeit bis zu 200 Unterkunftseinheiten gleichzeitig abgerufen werden. Sofern erforderlich, mit der gleichen Anzahl an Büroarbeitsplätzen. Die Module sollen über einen Zeitrahmen von sieben Jahren mehrfach wiederverwendbar sein und sind somit lagerbare Einsatzinfrastruktur. Anfang März 2021 erfolgte durch die Vergabestelle IUDInfrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen im Referat DLDienstleistungen und EinkaufBw IUD II 5 des BAIUDBwBundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr der Zuschlag für den Rahmenvertrag HMI an die Firma feps GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung. Ein erster Abruf erfolgte bereits, sodass sich das System bald einer Bemusterung und dem Test in der Praxis stellen wird.

von Marius Vu  E-Mail schreiben

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