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Auf Tuchfühlung

Truppenbesuch: Verteidigungsministerin bei den U-Booten

Truppenbesuch: Verteidigungsministerin bei den U-Booten

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Datum:
Ort:
Eckernförde
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Christine Lambrecht hat am 2. Mai das 1. Ubootgeschwader in Eckernförde besucht. Im besonderen Fokus: dessen Fähigkeiten zur Aufklärung. Im Marinestützpunkt an der Ostseeküste verschaffte sich die Ministerin vormittags einen Einblick in die Aufgaben und Arbeitsweise des Geschwaders: im Grundbetrieb wie auch im Einsatz.

Eine Frau im schwarzen Pullover sitzt neben einem Marineoffizier in blauem Arbeitshemd.

Ministerin Lambrecht im Gespräch mit dem Kommandeur des 1. Ubootgeschwaders, Fregattenkapitän Frédéric Strauch

Bundeswehr/Marcel Kröncke

Bei einem Rundgang auf einem U-Boot der Klasse 212A in der Eckernförder Bucht lernte Lambrecht dieses komplexe Waffensystem kennen. „Es ist sehr beeindruckend zu sehen, was das Geschwader unter extremen Bedingungen leistet, um Aufklärungsergebnisse zu erlangen“, meinte sie.

Zusammen mit den ebenfalls in Eckernförde stationierten Flottendienstbooten liefern die U-Boote der Marine Aufklärungsergebnisse von See aus. Das betrifft seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine besonders die aktuelle Lage an der Ostflanke der NATO. Daher ist das 1. Ubootgeschwader ein Verband mit ganz besonderen Fähigkeiten, die zurzeit für die Landes- und Bündnisverteidigung sehr gefragt sind.

Hinweise aus der Praxis übers Sondervermögen hinaus

„Die Marine und die Luftwaffe reagierten nach Kriegsausbruch äußerst schnell, flexibel und professionell“, lobte Lambrecht nachmittags in einem Pressegespräch beim Lufttransportgeschwader 62 in Wunstorf. Sie erlebe hochmotivierte Soldaten, die auch aufzeigen, was sich in der Bundeswehr verändern müsse, um noch besser zu werden.

„Es ist genau dieser Spirit, den wir brauchen, dass wir nicht alleine auf diese 100 Milliarden Sondervermögen setzen, sondern dass sich auch im System etwas ändert“, sagte die Ministerin. „Und da bin ich sehr, sehr froh, dass ich viele gute Hinweise bekommen habe. Denn das ist das, worauf ich angewiesen bin: aus der Praxis, ganz konkret vor Ort, diese Informationen zu bekommen. Das war heute ein sehr, sehr informativer Tag.“

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