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Weltfriedenstag in Münster

Internationaler Soldatengottesdienst mit Bischof Felix Genn

Weltfriedenstag

Bischof Felix Genn bestärkte am 18. Februar im Dom zu Münster die Soldatinnen und Soldaten in deren Bestreben, für Sicherheit und Frieden einzustehen. „Der Weltfriedenstag hat jedes Jahr eine Botschaft: Dass alle Verantwortlichen nicht zum Angriff, sondern zur Sicherung des Friedens und der Verteidigung Angegriffener einstehen“.

Bischof Felix Genn bei seiner Predigt

Bischof Dr. Felix Genn feierte zum Weltfriedenstag einen internationalen Soldatengottesdienst im St.-Paulus-Dom

Bistum Münster

Der Weltfriedenstag ist eigentlich im Januar, jedoch feiern die (Erz-)Bistümer ihn über das Jahr verteilt mit der Katholischen Militärseelsorge.
Bischof Genn sparte beim Internationalen Soldatengottesdienst zum Weltfriedenstag auch die „innere Spannung“ bei den Soldatinnen und Soldaten als Thema der individuellen Abwägungen nicht aus. Es entstünde ein Bruch im Blick auf den Weltfrieden. „Soldaten und Waffen sind immer ein Zeichen für Angriff“, ging er auf diese soldatische und menschliche Herausforderung ein.  „Müssten wir nicht … Pazifisten sein? Wir tun es nicht, weil wir Realisten sind“, erklärte er mit Blick auf die aktuellen Kriege und Krisen in Europa und weltweit.

Akzent für die Bereitschaft zum Frieden setzen

„Ich kann meine Anwesenheit, bei Ihnen zu sein, Sie auch mit der Militärseelsorge zu begleiten und helfend zur Seite zu stehen, immer rechtfertigen“, stellte sich der Bischof von Münster an die Seite der Soldatinnen und Soldaten. Bei deren Sorgen und Nöten sei es wichtig, ihnen zu vertrauen, dass ihre Entscheidungen wohlabgewogen seien: „Auch in der heutigen Lesung ging es darum, dass Gott die Hoffnung in die Menschen nicht aufgegeben hat.“ Er griff dazu auf die Menschen in der Ukraine zurück, die hoffentlich bereit zur Vergebung seien und die Angreifer nicht hassten.

Bischof Genn verdeutlichte diese Hoffnung mit einem Beispiel aus Frankreich, als ein Mann bei einem Anschlag seine Frau verlor und öffentlich appellierte: „Nein, ich werde euch nicht das Geschenk machen, euch zu hassen.“ Bischof Genn übertrug das auf die Uniformierten und hoffte mit ihnen: „Sicherlich sind auch Soldatinnen und Soldaten von der inneren Haltung geprägt, den Feind nicht zu hassen“.

Lesen Sie hierzu auch den Bericht aus dem Bistum Münster: Bischof Genn feiert Soldatengottesdienst

von Norbert Stäblein
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