Waldbrand: Bundeswehr unterstützt Löscharbeiten östlich der Müritz aus der Luft
- Datum:
- Ort:
- Mecklenburg-Vorpommern
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Im Müritz-Nationalpark kämpfen zivile Einsatzkräfte seit dem vergangenen Montag gegen einen Waldbrand, der sich zwischenzeitlich auf mehr als 300 Hektar ausgebreitet hat. Der teils munitionsbelastete Boden erschwert das Löschen am Boden. Jetzt unterstützt die Bundeswehr mit zwei Hubschraubern aus der Luft.
Bei der Bekämpfung von Waldbränden kommt der Löschwasserbehälter Smokey mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Litern zum Einsatz
Bundeswehr/Jörg HüttenhölscherIm Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bekämpfen Einsatzkräfte seit dem 13. Juli 2026 einen Waldbrand im Müritz-Nationalpark. Die in der Nähe des Brandes befindlichen Ortschaften Granzin und Granziner Mühle mussten zwischenzeitlich bereits evakuiert werden. Aktuell brennt es insgesamt auf einer Fläche von mehr als 300 Hektar, was der Größe von etwa 420 Fußballfeldern entspricht.
Da die Einsatzkräfte mit ihren Fähigkeiten und Fahrzeugen die weitere Ausbreitung am Boden nicht mehr verhindern können, wurde die Bundeswehr per Amtshilfeantrag am späten Abend des 15. Juli um kurzfristige Unterstützung der Löscharbeiten aus der Luft gebeten.
Nach Billigung des Antrags werden am heutigen 16. Juli zwei Helikopter des Typs CH-53 des Hubschraubergeschwaders 64 der Luftwaffe aus Holzdorf (südlich von Berlin) in die Region entsandt.
Ziel ist, die Waldflächen nördlich von Granzin schnell so zu bewässern, dass der Brand nicht auf die Ortschaft sowie auf die nahe liegende Bahnstrecke Berlin-Rostock übergreift.
von PIZ OpFüKdoBw