Für den Karrierestart auf virtueller Dienstreise

Für den Karrierestart auf virtueller Dienstreise

  • Digitalisierung
  • Personal
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Die Bundeswehr ist an vielen Standorten im In- und Ausland tätig. Spannende Jobs gibt es dort nicht nur für Soldatinnen und Soldaten. Auch dem zivilen Nachwuchs stehen interessante Aufgaben offen. Gesucht werden vor allem hochqualifizierte Fachkräfte in den technischen Beamtenlaufbahnen. Um den Nachwuchskräften auch in der Pandemie mögliche Arbeits- und Bundeswehrstandorte vorstellen zu können, sind die technischen Beamtinnen und Beamten diesmal digital gereist.

In drei Tagen von Eckernförde nach Koblenz über Berlin nach Polen, weiter in die USAUnited States of America und zurück ins Rheinland. An dieser Tour nahmen rund 90 Anwärterinnen und Anwärter des gehobenen und höheren technischen Dienstes der Bundeswehr teil – von zu Hause aus. Bis vor der Pandemie organisierte das Referat, das im Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBwBundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr) für die Laufbahnausbildung der Wehrtechnikerinnen und Wehrtechniker zuständig ist, die sogenannte PER-Tour. PER-Tour steht für „Präsentation der Einsatzmöglichkeiten in der Rüstung“. Dabei wurden ausgewählte Dienststellen der Bundeswehr vorgestellt.

„Unsere verbeamteten Ingenieurinnen und Ingenieure mussten sich dann festlegen, ob sie eher Interesse an den Dienststellen im Norden oder Süden der Republik haben“, erklärt der Technische Regierungsdirektor Hans-Christoph Andersen, der das Referat leitet. „Entscheidend waren dabei nicht nur die geographische Lage, sondern auch die Aufgabengebiete, mit denen sich unsere wehrtechnischen Dienststellen schwerpunktmäßig beschäftigen, und in welcher Fachrichtung man selbst Spezialist ist.“ Die Entscheidung zwischen Nord oder Süd war bei der digitalen Version der PER-Tour, die gemeinsam mit dem Bildungszentrum der Bundeswehr in Mannheim (BiZBwBildungszentrum der Bundeswehr ) organisiert und durchgeführt wurde, nicht notwendig. Mehr als 20 Dienststellen stellten sich innerhalb von drei Tagen dem technischen Nachwuchs vor. Dabei wurden nicht nur Ländergrenzen, sondern auch Kontinente überschritten.

von Carlotta Witt  E-Mail schreiben

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Karriere als Ingenieurin oder Ingenieur bei der Bundeswehr