Medaillen-Erfolg in Bob und Skeleton für die Bundeswehr

Medaillen-Erfolg in Bob und Skeleton für die Bundeswehr

  • Spitzensport
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
München
Lesedauer:
2 MIN

Medaillen für die Bob- und Skeletonfahrer und –Fahrerinnen der Bundeswehr beim Weltcup-Rennen am Königssee.

Deutscher Viererbob beim Start im Eiskanal. Bobfahrer in engen Anzügen und Helmen schieben an.

Der Viererbob von Nico Walther beim Start des Weltcuprennens am Königssee. Einer der Anschieber ist Unteroffizier Kevin Korona, Bremser ist Stabsgefreiter Eric Franke.

Bundeswehr/Bruno Haelke

Die deutschen Bob- und Skeletonfahrer- und fahrerinnen waren beim Heimweltcup auf der Kunsteisbahn am bayerischen Königssee kaum zu schlagen. Von fünf Wettbewerben gewannen die Adlerträger drei. Sportsoldaten und -Soldatinnen aus den Sportfördergruppen der Bundeswehr waren mit dabei: Es gab Gold und Silber für Viererbobs mit Spitzensportlern der Bundeswehr, Silber und Bronze für die Bob-Fahrerinnen und Bronze im Skeleton. Bob-Pilot Francesco Friedrich setzte mit dem Doppelsieg am Königssee ein dickes Ausrufezeichen. Friedrich siegte im Zweier- und Viererbob. Im Vierer, bei dem Friedrich als Anschieber Oberfeldwebel Candy Bauer von der Sportfördergruppe Frankenberg an Bord hat, war es ein besonders spannendes Rennen: Lokalmatador Johannes Lochner setzte mit dem Hauptgefreiten Florian Bauer von der Sportfördergruppe Bischofswiesen als Bremser im ersten Lauf ein Achtungszeichen. Mit 48,55 Sekunden war er vier Hundertstelsekunden schnell als sein Teamkollege Francesco Friedrich. Allerdings drehte Friedrich dann den Spieß im zweiten Durchgang um und siegte vor dem Berchtesgadener Johannes Locher mit zehn Hundertstelsekunden Vorsprung. „Wir sind trotz des zweiten Platzes sehr zufrieden. Wir sind heute zum ersten Mal in dieser Formation gefahren. Dafür war es mega gut. Klar will man gewinnen, aber unter diesen Umständen ist der zweite Platz richtig klasse“, freute sich Hauptgefreiter Florian Bauer direkt nach dem Zieleinlauf.

Silber für die Bob-Fahrerinnen aus Warendorf

Porträt zweier Frauen in Sportbekleidung mit Mützen vor einer weißen Sponsorenwand.

Bronzemedaillengewinnerinnen im Zweierbob: Unteroffizier Ann-Christin Strack (r.) mit Stephanie Schneider.

Bundeswehr/Bruno Haelke

Bei Anschieber Unteroffizier Kevin Korona von der Sportfördergruppe Bischofswiesen lief es im Bobteam von Nico Walther am Königssee nicht ganz wie erwartet. Am Ende stand Rang neun auf dem Tableau. Mit im Bobteam Walther war auch Stabsgefreiter Eric Franke von der Sportfördergruppe Frankenberg. Bei den Damen sicherten sich Hauptgefreite Laura Nolte zusammen mit Stabsunteroffizier Erline Nolte den zweiten Platz im Zweierbob hinter der Weltmeisterin Kaillie Humphries aus den USAUnited States of America. Die beiden deutschen Spitzensportlerinnen von der Sportfördergruppe Warendorf verpassten die Goldmedaille nur um drei Hundertstelsekunden. Das tolle Bob-Ergebnis rundete Unteroffizier Ann-Christin Strack von der Sportfördergruppe Bischofswiesen mit ihrer Pilotin Stephanie Schneider ab: Die beiden belegten den dritten Platz.

Skeleton-Bronze für Unteroffizier Felix Keisinger

Drei Männer im Halbprofil, der Mann in der Mitte trägt eine blaue Strickmütze und spricht in ein Mikrophon.

Unteroffizier Felix Keisinger (m.) holte am Königssee die Bronzemedaille im Skeleton. Oberfeldwebel Alexander Gassner (r.) kam auf Platz fünf.

Bundeswehr/Bruno Haelke

Im Skeleton verfehlte Oberfeldwebel Alexander Gassner von der Sportfördergruppe Warendorf den dritten Platz um zwei Hundertstelsekunden, er belegte am Ende Rang fünf. Besser machte es Youngster und Unteroffizier Felix Keisinger von der Sportfördergruppe Bischofswiesen. Nach einem verkorksten ersten Lauf mit Platz zwölf gab der 22-jährige im zweiten Durchgang seines Heimrennens am Königssee richtig Gas. Nach einer sagenhaften Fahrt ohne Fehler katapultierte sich der Unteroffizier und Skeleton-Junioren-Weltmeister von 2019 noch von Rang zwölf auf den vielumjubelten dritten Platz. Mit Axel Jungk belegte einer weiterer deutscher Teilnehmer Platz vier und machte so das tolle Ergebnis der deutschen Skeletonis perfekt. Sieger wurde der Russe Alexander Tretiakov vor dem Südkoreaner Sungbin Yun. Bei den Skeleton-Damen siegte die Deutsche Tina Hermann, Jaqueline Lölling wurde dritte und Sophia Griebel belegte Platz sechs.

von Bruno Haelke  E-Mail schreiben

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