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Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Die „Gorch Fock“ läuft wieder im Heimathafen ein und IT-Experten der Bundeswehr knüpfen ein Netzwerk mit Bestnote. Beim NATO-Gipfel überwachen AWACS-Aufklärungsflugzeuge den Luftraum, während Kriegsschiffe der NATO auf der Ostsee patrouillieren. Außerdem wird die Luftbetankung von Eurofightern über Litauen geübt. Hier kommen die Bilder der Woche.

Zu Hause ist´s am Schönsten

Die „Gorch Fock“ ist zurück in Kiel: Familien und Freunde der Besatzungsmitglieder begrüßten freudig das Segelschulschiff der deutschen Marine beim Einlaufen in seinen Heimathafen. Rund 7.000 Seemeilen hatten die Kadettinnen und Kadetten der Marine in den vergangenen vier Monaten zurückgelegt. Die 175. Ausbildungsfahrt der „Gorch Fock“ führte von Deutschland aus zum Azoren-Archipel und anschließend über Madeira und Spanien bis nach Irland. Die Offiziere und Offizierinnen in spe erhielten auf der Bark ihre seemännische Basisausbildung – so wie vor ihnen etwa 15.000 Offizier- und Unteroffizieranwärter. Die „Gorch Fock“ hat seit ihrer Indienststellung 1958 Kurs auf 390 Häfen in 60 Ländern auf fünf Kontinenten genommen. Rein rechnerisch hat sie dabei 35mal die Erde umrundet.

Mit Bravour bestanden

Bestens vernetzt mit anderen Nationen und dabei alle NATO-Anforderungen zu 100 Prozent erfüllt – auf dieses Ergebnis kann das Team des Mobilen Kommunikationssystems der Bundeswehr wirklich stolz sein. Die 17 IT-Administratoren hatten ihr Können auf der IT-Übung CWIX 2023 demonstriert. Ziel war es, die multinationalen Truppen der NATO in einem geschützten Kernnetz („Protected Core Network“) zusammenzubringen, um einen reibungslosen Datenaustausch und eine ungestörte Kommunikation der Alliierten zu ermöglichen. 

13-Stunden-Schichten für die NATO

Beim NATO-Gipfel in Litauen am 11. und 12. Juli galten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen – und der E3A-Verband aus Geilenkirchen war mit seinen AWACS-Aufklärungsflugzeugen rund um die Uhr im Einsatz, um jede Störung zu verhindern. 24 Stunden am Tag kreisten insgesamt drei Maschinen in etwa 9.000 Meter Höhe im Luftraum über dem Tagungsort Vilnius. 25 Besatzungsmitglieder wechselten sich dabei im Schichtsystem ab, nach jeweils 13 Stunden in der Luft gab es eine Erholungspause am Boden. Die AWACS kontrollieren seit Beginn der russischen Invasion der Ukraine vor mehr als 500 Tagen den Luftraum an der NATO-Ostflanke. Zum E3A-Verband der NATO gehören drei Staffeln mit insgesamt 14 Maschinen, die mit einem weitreichenden Frühwarnradar ausgestattet sind.

Sichern und schützen

Auch die Standing NATO Maritime Group 1 der NATO war während des NATO-Gipfeltreffens im Baltikum gefordert. Geführt vom Flaggschiff, der deutschen Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“, patrouillierte der Schiffsverband entlang der litauischen Ostseeküste, um das NATO-Treffen zu schützen. Dank der leistungsfähigen Radargeräte an Bord der Schiffe kann der Verband potenzielle Gefahren bereits aus weiter Entfernung erkennen.

Volltanken, bitte!

Nicht nur AWACS-Aufklärer waren für den NATO-Gipfel in Litauen in der Luft – auch Eurofighter aus Deutschland und Rafale-Kampfjets aus Frankreich schützten den Luftraum über der Hauptstadt Vilnius. Dabei wurden die Kampfflugzeuge von einem britischen A330 MRTT-Tankflugzeug und einem A400M der Bundeswehr in 10.000 Metern Höhe betankt – ein anspruchsvolles Flugmanöver bei einer Geschwindigkeit von etwa 500 Stundenkilometern. Bereitgestellt wurde die „fliegenden Tankstellen“ von der Multinational Multirole Tanker Transport Unit, einem im Aufbau befindlichen NATO-Flugzeugverband mit Sitz in Eindhoven in den Niederlanden.

 

von Evelyn Schönsee

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