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Bilder der Woche

Eingefangen: Bilder aus der Bundeswehr

Aktuelles

In Riga laufen Schiffe zum Großmanöver Northern Coasts 2023 in der Ostsee aus, Reservistendienstleistende zeigen beim Gefechtsmarsch ihr Können und in Düsseldorf freuen sich 20.000 Zuschauer über die Eröffnung der Invictus Games. Außerdem übt die Marine mit zivilen Kräften beim Schnellen Delphin die Verletztenrettung. Das sind die Bilder der Woche.

Manöverband lässt Muskeln spielen

3.200 Soldatinnen und Soldaten aus 14 Nationen auf 30 Schiffen und Booten, außerdem bis zu 19 Luftfahrzeuge sowie diverse Landeinheiten: Das sind die „Zutaten“ für das Gelingen des Großmanövers Northern Coasts 2023 an den Küsten Lettlands und Estlands sowie im östlichen und zentralen Teil der Ostsee. 

Dem Manöververband der multinationalen Übung für NATONorth Atlantic Treaty Organization-Verbündete und EUEuropäische Union-Länder steht in diesem Jahr die Task Force 431 mit Führungsstab in Rostock vor. Zwecks Planung der Großübung nimmt jährlich ein anderer Ostseeanrainer das Ruder in die Hand. Ziel der Ostseegemeinschaft ist es, ein möglichst realistisch wirkendes Seekriegsszenario zu schaffen, um sowohl die Luft- und Überwasserverteidigung als auch die U-Boot- und Minenabwehr zu trainieren.

Mit allen Wassern gewaschen

Ausrüstung überprüfen, Feldflaschen füllen und los – es waren mehr als 80 Reservistendienstleistende, die sich bei der Übung Keilersprung auf den Gefechtsmarsch durchs Moor zwischen Oldenburg und Bremen machten. Nicht nur die Füße wurden dabei nass, sondern auch die Feldmützen trieften vom Regen, den der Himmel in Strömen auf das Unterstützungsbataillon Einsatz 1 fallen ließ. 

Das Bataillon feierte mit dem Keilersprung sein fünfjähriges Bestehen – auf jeden Fall feucht, aber deshalb trotzdem nicht weniger fröhlich. Die Devise lautete „Feuer und Bewegung“ beim sogenannten Contact Drill der Gefechtsausbildung. Dabei übten die Kameradinnen und Kameraden das Verhalten bei plötzlich auftretendem Feind mit Deckungsfeuer und Ausweichen.

Sesam, öffne dich!

Endlich ist es soweit: Am 9. September öffnete die Merkur-Spiel-Arena ihre Türen für die ersten Invictus Games in Deutschland. Bis zum 16. September messen sich versehrte Einsatzkräfte aus 21 Nationen in verschiedenen Disziplinen. Für die Eröffnungszeremonie waren 20.000 Karten verfügbar – und alle wurden verkauft. 

Nach dem Einmarsch der Nationen trat auch der Schirmherr der Spiele auf die Bühne: Prinz Harry, Herzog von Sussex, der selbst als Veteran in Afghanistan diente. Als Publikumsliebling wurde sein Auftritt mit Sprechchören heraufbeschworen und mit tosendem Applaus begrüßt. Auch die musikalische Unterhaltung kam nicht zu kurz. Der USUnited States-Rapper Macklemore sorgte für eine einzigartige Stimmung. Sein Auftritt besiegelte einen gelungenen Start der Wettkampfwoche.

Ohne sie läuft gar nichts

Das Rückgrat der Spiele: Die Volunteers bei den Invictus Games sind freiwillige Helfer, die überall da unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird. Ob nun ein Shuttlebus ankommt oder eine Schlüsselkarte verloren geht – überall greifen sie Hilfesuchenden unter die Arme. Hauptmann Andreas G.* ist selbst einsatzversehrt. Infolge einer PTBSPosttraumatische Belastungsstörung-Erkrankung ist er erblindet. Trotzdem war ihm klar: Er möchte bei den Spielen dabei sein und unterstützen. Das Problem: Als Blinder hätte er selbst einen Volunteer gebraucht. 

Daher bildet er zusammen mit seinem 82-jährigen Vater das wohl ungewöhnlichste Duo unter den Volunteers. Gemeinsam helfen sie ihren Schützlingen bei allen Belangen. Ihr Engagement bei den Invictus Games zeigt: Mit der richtigen Einstellung kann man alles schaffen. 

Üben, bis der Arzt kommt

Sie sind schnell und sie sind schlau: Delphine. Die intelligenten Meeressäuger sind außerdem Namenspatron der gemeinsamen Großübung Schneller Delphin 2023 von Marine, Feuerwehr und zivilen Rettungsdiensten in Kiel. Trainingsszenerio war eine simulierte Havarie mehrerer Marineschiffe mit vielen teils Schwerverletzten – hier war auf jeden Fall Schnelligkeit, aber auch Sorgfalt gefragt. 

Rettungskräfte leisteten Erste Hilfe. Ärzte rückten an und sorgten dafür, dass die Verletzten an die Notaufnahmen der regionalen Krankenhäuser übergeben und dort weiter behandelt wurden. Die Rettungskette sitzt bei der Marine, da sie oft geübt wird. Besonderheit des Trainings war jedoch das Zusammenspiel aller Beteiligten an Bord und an Land mit Übergabe bis in die Schockräume der Kliniken. 

von Mareike Dreier/Evelyn Schönsee 

Rückblick

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