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Enhanced Air Policing South

Drei weitere Eurofighter verstärken Schutz der NATO-Südostflanke

Drei weitere Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 verstärken ab heute das Enhanced Air Policing South in Rumänien und schützen gemeinsam mit der italienischen Luftwaffe den südosteuropäischen Luftraum der NATO.

Zwei Kampfflugzeuge vom Typ Eurofighter fliegen nah beieinander.

Verstärkung aus der Luft: Insgesamt sechs Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 aus Neuburg an der Donau beteiligen sich bis Ende März am NATO Enhanced Air Policing South zum Schutz des südosteuropäischen NATO-Luftraums.

Bundeswehr

Bereits in der vergangenen Woche waren drei Eurofighter desselben Geschwaders nach Rumänien gestartet, um für zwei Wochen am NATO Enhanced Air Policing South teilzunehmen. Jetzt werden nicht nur weitere Kampfflugzeuge verlegt, sondern das Engagement zusätzlich verlängert, so dass nun insgesamt sechs Kampfjets bis Ende März vor Ort bleiben werden, erklärte Verteidigungsministerin Christine Lambrecht nach der heutigen Sitzung des Verteidigungsausschusses. 

Kürzere Alarmierungszeiten, verlässlicher Schutz

Die Ausdehnung der deutschen Beteiligung ist eine Reaktion auf den russischen Einmarsch in die Ukraine. „Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist ein drastischer Bruch des Völkerrechts und mit nichts in der jüngeren Geschichte vergleichbar“, sagte Lambrecht. Doch die NATO stehe geeint und stark zusammen. Russland müsse sich auf harte Sanktionen einstellen. Die Ausweitung des Enhanced Air Policing South diene der Rückversicherung der südosteuropäischen NATO-Bündnispartner angesichts des völkerrechtswidrigen Verhaltens Russlands. 

Gemeinsam mit der italienischen Luftwaffe gewährleisten die deutschen Kampfflugzeuge im Rahmen des Quick Reaction Alert (QRA) die Sicherheit des NATO-Luftraums in der Region. „Deutschland steht verlässlich an der Seite seiner Bündnispartner und leistet einen sichtbaren Beitrag zum Schutz der Südostflanke der NATO“, sagte die Ministerin.

Bundeswehr erhöht Bereitschaft

Die NATO hat aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine die Mitgliedstaaten aufgefordert, weitere Krisenreaktionsmaßnahmen auszulösen. Das Bundesministerium der Verteidigung hat die Bereitschaft der Bundeswehr erhöht und die Alarmierungszeiten verringert. Insbesondere die für die NATO Response Force – die schnelle Eingreiftruppe der Allianz – eingeplanten deutschen Soldatinnen und Soldaten können so bei einer Bedrohung des NATO-Bündnisgebiets in kürzester Zeit in einen möglichen Einsatzraum verlegt werden.

von Simona Boyer

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