Cyber- und Informationsraum
Sicherheitsarchitektur stärken

CIDCCCyber and Information Domain Coordination Centre – ein Baustein zur Stärkung der europäischen Sicherheitsarchitektur

CIDCCCyber and Information Domain Coordination Centre – ein Baustein zur Stärkung der europäischen Sicherheitsarchitektur

Datum:
Ort:
Belgien
Lesedauer:
1 MIN

„Die Aufstellung des „Cyber and Information Domain Coordination Centre“ in Brüssel wird die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik stärken“, so der Inspekteur Cyber- und Informationsraum, Vizeadmiral Dr. Thomas Daum.

Zwei Große runde Tische in einem Saal. An diesen sitzen Soldaten verschiedener Nationen

Der InspektMilitärvertreter der 27 EUEuropäische Union-Mitgliedsstaaten im EUMC.

EUMC

„Die aktuellen geopolitischen Umstände, insbesondere die russische Invasion der Ukraine, erfordern, die Stärkung der Sicherheitsarchitektur der EUEuropäische Union,“ so Dr. Daum einleitend bei seinem Vortrag vor dem Militärausschuss der Europäischen Union (EUMC) in Brüssel. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung des Cyber- und Informationsraum für die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVPGemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik) beabsichtigen Deutschland, Frankreich, die Niederlande und Ungarn, der EUEuropäische Union das Cyber- and Information Domain Coordination Centre (CIDCCCyber and Information Domain Coordination Centre) zur Verfügung zu stellen.

Auftrag des CIDCCCyber and Information Domain Coordination Centre

„Die drei englischen Schlagworte „Connect Compound Contribute“ (deutsch: verbinden, zusammensetzen und beitragen, Anm. der Redaktion) stehen sinnbildlich für den Auftrag des CIDCCCyber and Information Domain Coordination Centre“, führt Dr. Daum aus. Als Schnittstelle für den Austausch von relevanten Erkenntnissen soll das CIDCCCyber and Information Domain Coordination Centre Arbeitsbeziehungen zu EUEuropäische Union-eigenen Stellen sowie zu vergleichbaren Fähigkeitszentren oder bedeutsamen Kontaktstellen der Mitgliedsstaaten aufbauen und bereitgestellte Informationen erfassen. Als Auswertestelle soll es eigene Analysebeiträge zur Lage im Cyber- und Informationsraum erstellen und als Beratungselement konkrete Handlungsempfehlungen für die Planung und Durchführung von militärischen EUEuropäische Union-Operationen und Missionen anbieten.

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Aufstellung und Proof-of-Concept-Phase

Ab Oktober 2023 soll das CIDCCCyber and Information Domain Coordination Centre arbeitsfähig sein und in einer ‚Proof-of-Concept‘ Phase seinen Mehrwert herausstellen. Als Koordinierungselement soll es dann EUEuropäische Union-geführte militärische Operationen und Missionen unterstützen, indem es dem Planungs- und Durchführungsstab der EUEuropäische Union- Erkenntnisse und Empfehlungen zur Verfügung stellt. „Um dies umzusetzen, benötigen wir ihre Unterstützung“, richtet sich Dr. Daum an die Militärvertreter der 27 EUEuropäische Union-Mitgliedsstaaten im EUMC. Die Zusage des vollen Beistands sowie der einvernehmliche Beschluss des EUMC, die erforderliche weitere Unterstützung des Europäischen Auswärtigen Dienst einzufordern, beschließen einen positiven Vortragsausgang. Ein wichtiger Schritt für die Aufstellung des CIDCCCyber and Information Domain Coordination Centre zur Stärkung der Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik ist somit erreicht.

von Luna van Balen  E-Mail schreiben

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