Heer

Übung Schneller Degen 21 - Ein Blick hinter die Kulissen

Übung Schneller Degen 21 - Ein Blick hinter die Kulissen

  • Landes- und Bündnisverteidigung
  • Heer
Datum:
Ort:
Pabrade
Lesedauer:
2 MIN

Die Panzerbrigade 12 übt in Litauen. Gemeinsam mit weiteren deutschen und litauischen Kräften wird bei der Übung Schneller Degen 21 die Landes- und Bündnisverteidigung trainiert.

Das Wappenschild der Panzerbrigade 12 steht im sandigem Gelände neben dem getarnten Gefechtsstand.

Der Gefechtsstand der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ aus Cham steht bereits, als die Hauptkräfte eintreffen.

Bundeswehr/Christoph Weber

Übung macht den Meister. Daher übt die 10. Panzerdivision mit ihren Verbänden auf verschiedenen Führungsebenen regelmäßig auch mit internationalen Partnern die Landes- und Bündnisverteidigung. So auch dieses Jahr bei der Übung Schneller Degen 21. Das Besondere: Zum ersten Mal fand eine solche Übung unter der Führung einer deutschen Division in Litauen statt. Mit dabei sind rund 100 Soldatinnen und Soldaten der Panzerbrigade 12 „Oberpfalz“ aus Cham.

Raus aus dem Bus, rein in den Gefechtsstand

Ein Soldat steht mit vier weiteren Soldaten um einen Kartentisch und zeigt mit einem Zeigestock auf eine Karte.

Der Kommandeur der Panzerbrigade 12, Brigadegeneral Björn Schulz, verschafft sich mit seinen Abteilungsleitern einen Überblick über die Lage.

Bundeswehr/Christoph Weber

In der Ausgangslage bedroht ein fiktiver Staat Litauen. Die Panzerbrigade 12 muss nun unter Führung der 10. Panzerdivision schnellstmöglich eine starke Verteidigung aufbauen.

Die Verbände trainieren mit dem Übungsszenario komplexe Vorgänge, den Ablauf von Entscheidungsprozessen und Meldewegen sowie die Zusammenarbeit mit Verbündeten. Doch echte Panzer oder Truppen bewegen sich dabei nicht. Die gesamte Übung läuft überwiegend als computergestützte Simulation auf den Bildschirmen ab. Dadurch schont man die Umwelt und das Material.

Kein Zutritt für Unbefugte

Zwei Soldaten des Sicherungszugs, bewaffnet mit Gewehr G36, bewachen an einem sonnigen Tag den Zugang zu einem Zelt.

Zwei Sicherungssoldaten bewachen den Zugang zum Gefechtsstand der Panzerbrigade 12.

Bundeswehr/Christoph Weber

„Halt! Zutrittskontrolle!“ - ohne den richtigen Ausweis kommt keiner an den Sicherungssoldaten vorbei. Mit geschultem Blick überprüfen die Soldaten des Panzerpionierbataillons 4 jede einzelne Person auf ihre Zutrittsberechtigung. Gemeinsam mit litauischen Kameraden sind sie für die Sicherheit auf dem Truppenübungsplatz Pabrade zuständig. „Unsere Hauptaufgabe ist die Sicherung des Gefechtsstandes der Panzerbrigade 12. Dazu sind rund um die Uhr Streifen und Torposten eingesetzt“, erklärt die Zugführerin.

Herausragender Beweis für Bündnissolidarität

Ein Soldat sitzt in einem Panzer und zeigt mit einem Stock auf eine Wandkarte.

Der Kommandeur der Panzerbrigade 12, Brigadegeneral Björn Schulz, führt das Gefecht aus einem Gepanzerten Transportkraftfahrzeug Boxer.

Bundeswehr/Christoph Weber

Für Brigadegeneral Björn Schulz, Kommandeur der Panzerbrigade 12, hat die Übung von Beginn an einen hohen Stellenwert: „Es ist eine herausragende Gelegenheit, die Fähigkeiten des Gefechtsstandes zu üben – vom jüngsten Soldaten bis hin zu mir, dem Brigadekommandeur. Unser modernes Führungsinformationssystem kann auch über große Entfernungen bruchfrei eingesetzt werden“, sagt der Brigadegeneral. Die Übungsteilnehmer kämpfen Seite an Seite mit den litauischen Verbündeten, um sich zu ergänzen und Erfahrungen auszutauschen. Damit unterstreichen die Übungsteilnehmer der Panzerbrigade 12 nachhaltig die Bündnissolidarität mit den litauischen NATO-Verbündeten.

von Christoph Weber

Über die Übung Schneller Degen 21

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