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Heer
Willkommen

Ihre Basisausbildung in Alt Duvenstedt

Sie warten auf Ihren Dienstantritt bei der 3. Kompanie des Heimatschutzregiments 4? Hier finden Sie erste Informationen, mit denen Sie sich persönlich vorbereiten können.

Blick auf eine breite Einfahrt, an deren Ende sind Schlagbäume und zwei Wachgebäude

Bundeswehr/Heimatschutzregiment 4

Grußwort des Kommandeurs

Ein Soldat mit Brille steht vor einer Truppenfahne

Oberst Frank-Eckhard Brand ist Kommandeur des Heimatschutzregiments 4

Bundeswehr/Heimatschutzregiment 4

Sehr geehrte Rekrutinnen und Rekruten,

Sie haben sich entschieden, unserem Land als Soldat beziehungsweise als Soldatin zu dienen. Diese Entscheidung zeigt, dass Sie bereit sind, die Bundesrepublik Deutschland, die freiheitliche demokratische Grundordnung und die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes tapfer zu verteidigen. Hierfür danke ich Ihnen aus tiefstem Herzen und möchte Sie gleichermaßen herzlich in unserem Verband, dem Heimatschutzregiment 4, begrüßen. Wir freuen uns, dass Sie da sind und können Ihnen bestätigen, dass Sie eine gute Wahl getroffen haben.

Das Heimatschutzregiment 4 ist eines der sechs Heimatschutzregimenter der Heimatschutzdivision und hat seinen Sitz in Alt Duvenstedt bei Rendsburg in Schleswig-Holstein. Wir verstehen uns als die „Wächter des Nordens“. Unser Verantwortungsbereich erstreckt sich über 40.000 Quadratkilometer in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.

Vor Ihnen liegt eine sechsmonatige Ausbildung in der 3. Kompanie unseres Regiments. Sie können in dieser Zeit die militärischen Grundfertigkeiten für Ihren weiteren Werdegang erwerben und werden dabei körperlich und geistig gefordert. Dabei können Sie sich auf anstrengende, aber auch interessante und spannende Monate in soldatischer Gemeinschaft freuen. Ihnen stehen neben Ihren Kameradinnen und Kameraden des Ausbildungszuges ein erfahrenes Ausbilderteam zur Seite.

Ich freue mich darauf, Sie bald persönlich in unserer Gemeinschaft begrüßen zu können.

Frank-Eckhard Brand
Oberst und Kommandeur

Grußwort des Kompaniechefs

Sehr geehrte Rekrutinnen und Rekruten,

im Namen der 3. Kompanie des Heimatschutzregiments 4 heiße ich Sie herzlich willkommen und freue mich, Sie bald in der Hugo-Junkers-Kaserne in Alt Duvenstedt persönlich begrüßen zu dürfen. Mit Beginn Ihrer Grundausbildung schlagen Sie ein neues Kapitel auf – einen Abschnitt, der für viele von Ihnen mit völlig neuen Erfahrungen verbunden sein wird.

In den kommenden sechs Monaten werden Sie Schritt für Schritt in die Aufgaben und Anforderungen des Soldatenberufs eingeführt. Sie werden lernen, sich in neuen Situationen zu behaupten, körperliche wie geistige Belastungen zu meistern und dabei über sich hinauszuwachsen. Herausforderungen und Anstrengungen gehören ebenso dazu wie Momente der Ruhe und des kameradschaftlichen Miteinanders.

Unsere Ausbildung ist darauf ausgelegt, Ihnen eine solide Grundlage für Ihre weitere militärische Laufbahn zu geben. Dazu zählen grundlegende soldatische Fähigkeiten wie die Steigerung Ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit, die Ausbildung an der Waffe und die Sanitätsausbildung, aber auch weiterführende Ausbildungen im Brand- und Katastrophenschutz. Ebenso wichtig sind Themen wie politische Bildung, Lebenskundlicher Unterricht und der Austausch mit erfahrenen Kameradinnen und Kameraden, um Ihnen Orientierung zu geben und Sie in Ihrer Rolle als Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Uniform zu stärken.

Sie werden in dieser Zeit nicht nur Fachwissen erwerben, sondern auch erleben, wie wertvoll gegenseitiger Rückhalt und Kameradschaft sind.

Ich wünsche Ihnen schon jetzt eine gute Anreise nach Alt Duvenstedt und viel Erfolg auf Ihrem Weg zum Soldaten.

Hauptmann Dennis Neufeldt
Kompaniechef der 3. Kompanie

Grußwort des Kompaniefeldwebels

Zukünftige Kameraden und Kameradinnen, 

auch von mir ein herzliches Willkommen bei der 3. Kompanie des Heimatschutzregiments 4 in Alt Duvenstedt.

Ich bin Stabsfeldwebel Andy Rehlinger und eingesetzt als Spieß, also als Kompaniefeldwebel in der 3. Kompanie. Ich freue mich sehr, Sie als neue Soldatinnen und Soldaten bei der Bundeswehr begrüßen zu dürfen. Mit Ihrer Entscheidung haben Sie einen ersten und wichtigen Schritt getan. Ich und meine Soldaten und Soldatinnen stehen Ihnen von nun an jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Für Fragen oder Anliegen zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. 

Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start für Ihren neuen Lebensabschnitt und hoffen auf gute Zusammenarbeit. Ich freue mich auf Sie und verbleibe mit dem Schlachtruf unserer Kompanie: „Ich dien!‘‘

Stabsfeldwebel Andy Rehlinger
Kompaniefeldwebel 3. Kompanie

Kasernenplan

Schematischer Plan einer Kaserne mit roten und grauen Hervorhebungen.

Bundeswehr/PIZ Heer

  • Ein rotes Backsteingebäude mit Satteldach und einer roten Satellitenschüssel über dem Fenster.
    Bundeswehr/Heimatschutzregiment 4

    Kompaniegebäude

    Hier befinden sich die Unterkünfte und die Kompanieführung der 3. Kompanie sowie entsprechend das Ausbildungspersonal für die Basisausbildung Heer

  • Zweistöckiges, rotes Backsteingebäude, davor eine Rotkreuzfahne am Fahnenmast
    Bundeswehr/Heimatschutzregiment 4

    Sanitätsversorgungszentrum

    Hier sorgen die Arztgruppe, Zahnarztgruppe und Heilfürsorge für Ihre medizinische Betreuung

  • Ein Saal mit vielen Stühlen und Tischen auf einem schwarz-weißen Boden im Schachmuster.
    Bundeswehr/Heimatschutzregiment 4

    Truppenküche

    In der Truppenküche werden Sie morgens, mittags und abends verpflegt

  • Blick auf eine breite Einfahrt, an deren Ende sind Schlagbäume und zwei Wachgebäude
    Bundeswehr/Heimatschutzregiment 4

    Wache

    Beim Einfahrtsbereich der Kaserne befindet sich die Wache. Bei Dienstantritt melden Sie sich hier mit den entsprechenden Unterlagen (Einberufungsbescheid, Personalausweis) an.

  • Ein zweistöckiges, rotes Backsteinhaus mit einem Satteldachdach, davor stehen Autos.
    Bundeswehr/Heimatschutzregiment 4

    Stabsgebäude

    Das Stabsgebäude ist das Herz des Regiments. Hier hat der Stab (die militärische Führung) seine Büros. Er trifft wichtige Entscheidungen, verteilt die Aufträge für das Regiment und die Kompanien und wertet sie aus.

  • Ein großes rotes Backsteingebäude mit Flachdach und Oberlichtern
    Bundeswehr/Heimatschutzregiment 4

    Sporthalle

    In der Sporthalle findet ein Teil der Sportausbildung der Rekrutinnen und Rekruten statt. Hier wird auch der Basis-Fitness-Test abgenommen.

  • Ein eingezäunter Bereich mit grünen Rasen, der von einer roten Tartanbahn umlaufen wird.
    Bundeswehr/Heimatschutzregiment 4

    Sportplatz

    Auf dem Sportplatz haben alle Angehörigen der Kaserne viel Platz für Leichtathletik- und Fitnessübungen verschiedener Art

Ablauf der Basisausbildung

Hier erhalten Sie einen Einblick, welche Ausbildungsinhalte Ihnen in der Basisausbildung vermittelt werden. Ihre Basisausbildung setzt sich aus der dreimonatigen bundeswehreinheitlichen Heimatschutzausbildung Streitkräfte und der anschließenden Heimatschutzausbildung Streitkräfte Fortgeschritten zusammen. Der zeitliche Ablauf und die Reihenfolge der Themen können variieren.

 

Monat 1

  • Ethische und moralische Grundlagen des Soldatenberufs
  • Politische Bildung
  • Rechte und Pflichten eines Soldaten
  • Ausbildung in Funkausstattung
  • Medizinische Untersuchung
  • Schießlehre und Schießsicherheit
  • Ausbildung am Gewehr G36
  • Kraft- und Ausdauersport
  • Familientag
  
Monat 2
  • Schießen mit dem G36
  • Orientieren mit Kompass und Karte
  • Tarnen und Täuschen
  • Stellungsbau
  • Gefechtsausbildung
  • Sanitätsausbildung
  • Kraft- und Ausdauersport 
  
Monat 3
  • Feierliches Gelöbnis
  • Abschlussprüfung
  • Ausbildung für Schutz- und Bewachungsaufgaben
  • Kraft- und Ausdauersport
  • Karriereberatung I
  
Monat 4
  • Ausbildung und Schießen Pistole/ Maschinengewehr/Panzerfaust
  • Ausbildung und Schießen an der Panzerfaust
  • Ausbildung in Brandbekämpfung und Katastrophenschutz
  • Ausbildung zum Panzervernichtungstrupp
  • Kraft- und Ausdauersport 
  
Monat 5
  • Gefechtsübungen im scharfen Schuss
  • Ausbildung an der Handgranate
  • Orientierungsmärsche bei Tag und Nacht
  • Spähtruppausbildung
  • Kraft- und Ausdauersport
  • Karriereberatung II
  
Monat 6
  • Errichten von Straßensperren
  • Kämpfen im urbanen Umfeld
  • Drohnen- und Luftabwehr
  

Die Basisausbildung in Bildern

FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Kann ich mit meinem Privat-Kfz in der Kaserne parken?

Ab dem Datum der Einberufung sind Sie berechtigt, das Kasernengelände nach Vorzeigen des Einberufungsbescheides (in Verbindung mit Personalausweis oder Reisepass), mit Ihrem Privat-Kfz zu befahren. Am Tag der Einschleusung wird Sie die Wache hierzu auf den zugewiesenen Parkplatz leiten. Während Ihrer Basisausbildung ist Ihnen gemäß der Parkordnung ein Parkbereich zugewiesen.

Was erwartet mich in den ersten Tagen?

Nach Ihrer Anreise durchlaufen Sie mehrere Stationen der Einschleusung, um Ihre persönlichen Daten zu erfassen, Ihre Unterkunft zu beziehen, die ersten Materialien zu erhalten und durch Ihre Ausbildenden eingewiesen zu werden.

In den folgenden Tagen werden Sie bei der Einkleidung mit der persönlichen Ausrüstung ausgestattet und es erfolgt die Einstellungsuntersuchung. Des Weiteren erhalten Sie die ersten Unterrichtseinheiten über die Rechte und Pflichten eines Soldaten/einer Soldatin und Wehrrecht.

Ich wohne nicht weit vom Standort entfernt und könnte jeden Abend nach Hause fahren. Darf ich das während der Basisausbildung?

Grundsätzlich sind Sie als freiwillig Wehrdienstleistender zum Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft verpflichtet. 

Mit dem Antrag „Befreiung von der Verpflichtung zum Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft“ können sich auch Freiwillig Wehrdienstleistende befreien lassen, jedoch wird der Antrag während der Basisausbildung nur befürwortet, wenn schwerwiegende persönliche Gründe bestehen und Sie zu Hause unverzichtbar sind.

Da die Basisausbildung sehr fordernd ist, ein hohes Maß an Eigeninitiative erfordert und die Dienstzeiten für einige Ausbildungsabschnitte über die gewöhnliche Rahmendienstzeit hinausgehen, ist das Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft aus Gründen der Fürsorge wichtig, um Ihnen eine ausreichende Erholung zu gewährleisten. Zudem prägt das Wohnen in der Gemeinschaftsunterkunft die Kameradschaft und das Wir-Gefühl, was für den Dienst in den Streitkräften unabdingbar ist.

Darf ich am Wochenende nach Hause fahren?

Das Wochenende ist in der Regel dienstfrei und es ist Ihnen freigestellt, am Wochenende nach Hause zu fahren. In dem Fall reisen Sie Sonntag rechtzeitig wieder an Ihren Dienstort, um in der anstehenden Woche anwesend und ausgeruht zu sein.

Darf ich nach dem Dienst die Kaserne verlassen?

Möchten Sie nach dem Dienst noch einige Dinge einkaufen gehen oder den erfolgreichen Ausbildungstag ausklingen lassen, so ist es Ihnen grundsätzlich freigestellt, das Kasernengelände zu verlassen. Was Sie in diesem Fall unbedingt mitführen müssen, ist Ihr Truppenausweis oder vorläufiger Truppenausweis, um ihn an der Wache vorzeigen zu können.

Ab wann darf ich die Uniform außerhalb der Kaserne tragen?

Sobald Sie die Unterrichtseinheiten zu soldatischen Rechten und Pflichten, Verhalten in und außer Dienst sowie die Grundlagen zum Formaldienst absolviert haben, erfolgt die „Grußabnahme“ durch den Zugführer. Damit wird überprüft, ob Sie sich soldatisch korrekt verhalten, Vorgesetzte erkennen und die Bundesrepublik Deutschland angemessen repräsentieren können. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Sie die Uniform auch außerhalb der Kaserne tragen.

Die Grußabnahme erfolgt in der Regel innerhalb des ersten Dienstmonats, je nach Ausbildungsstand der Rekrutinnen und Rekruten.

Kann ich während der Basisausbildung Urlaub nehmen?

Da die Basisausbildung an einen engen Zeit- und Ausbildungsplan geknüpft ist, ist Erholungsurlaub in der Regel erst ab dem siebten Dienstmonat vorgesehen, damit keine Ausbildungsabschnitte verpasst werden. 

In besonderen Fällen (zum Beispiel Geburt eines Kindes, Eheschließung, Todesfall im Familienkreis) kann aber auch vereinzelt Urlaub während der Basisausbildung gewährt werden. Dazu stehen Ihnen der Zugführer und der Kompaniefeldwebel beratend zur Seite.

Wann bekomme ich mein erstes Gehalt?

Am Dienstantrittstag werden Ihre persönlichen Daten in das Personalwirtschaftssystem der Bundeswehr aufgenommen, die bereits bestehenden Daten abgeglichen und bei Bedarf korrigiert. In diesem Prozess wird Ihnen auch ein Abschlag gezahlt. Die Überweisung erfolgt grundsätzlich in den ersten zehn Tagen des ersten Dienstmonats. Hierfür ist es wichtig, dass Sie Ihre aktuelle Bankverbindung und Ihre Steueridentifikationsnummer beim Dienstantritt griffbereit haben, um eine falsche Besteuerung oder eine ausbleibende Zahlung zu vermeiden.

Im zweiten Dienstmonat werden Ihnen die Dienstbezüge für den zweiten Monat sowie die Nachzahlung des ersten Dienstmonats ausgezahlt. Die Besoldung von Soldatinnen und Soldaten erfolgt ab dann immer zum Ersten eines Monats sozusagen im Voraus.

Kann ich während der Basisausbildung für mich Kindergeld beziehen?

Kindergeldbezug während der Basisausbildung ist selbstverständlich möglich. Sie befinden sich in einer Ausbildung und somit steht Ihnen das Kindergeld zu. Sie müssen allerdings darauf achten, dass Sie Ihrer Familienkasse diese Information zukommen lassen, beispielsweise telefonisch oder per E-Mail.

Wurden Sie eingeplant, erhalten Sie von uns einen „Willkommensbrief“. Darin befindet sich Ihr Einberufungsbescheid, den Sie Ihrer Familienkasse als Bestätigung des Dienstantritts übermitteln können. Bei Problemen können Sie sich an das Geschäftszimmer Ihrer Kompanie wenden.

Darf ich mir Ausrüstung privat beschaffen und diese benutzen?

Ihnen wird dienstlich gelieferte Ausrüstung bereitgestellt, mit der Sie für jegliche Witterungsbedingungen und alle Aufträge bestens gerüstet sind. In der Bundeswehr gilt der Grundsatz der Einheitlichkeit, der nicht nur dazu dient, dass Sie sich einfacher mit dem Soldatenberuf identifizieren können und zu einem ordentlichen Erscheinungsbild führen soll. Das soll auch dazu dienen, dass Sie selbst, Ihre Kameradinnen und Kameraden und auch Ihre Vorgesetzten immer wissen, welche Ausrüstung sich wo befindet. Das erleichtert den Ausbildenden die Ausbildung im Umgang mit der Ausrüstung und Ihren Kameradinnen und Kameraden die Zusammenarbeit. So können schnell und stresssicher wichtige Gegenstände wie Sanitätsmaterial, Munition oder Hilfsmittel gefunden werden.

Zudem hat die Nutzung von privater Ausrüstung auch Auswirkungen auf den Versicherungsschutz im Schadensfall, daher ist die Nutzung privater Ausrüstung während der Basisausbildung in der Regel grundsätzlich untersagt.

Kann ich mich während der Basisausbildung versetzen lassen?

Grundsätzlich können Sie jederzeit einen Versetzungsantrag stellen. Die Möglichkeit und der Termin der Versetzung richten sich aber nach den freien Kapazitäten des Wunschstandortes sowie der Möglichkeit, ob die Basisausbildung auch am Wunschstandort fortgesetzt werden kann.

Hierzu führen wir regelmäßige Informations- und Beratungsgespräche durch (s. Ablauf der Basisausbildung –> Karriereberatung I und II).

Kann ich bei der Bundeswehr kündigen oder gekündigt werden?

Innerhalb der ersten sechs Monate befinden Sie sich in der Probezeit. In dieser Zeit können Sie mit einer Frist von vier Wochen zum nächsten 15. oder letzten Tag eines Monats kündigen. Falls Sie eine Zusage für einen Ausbildungs- oder Studienplatz nachweisen können, ist eine Kündigung zu diesem Termin auch möglich. 

Bedenken Sie, dass auch wir in der Lage sind, Sie bei mangelnder Eignung oder schweren Verfehlungen innerhalb der Probezeit zu kündigen. Falls der Truppenarzt im Rahmen der Einstellungsuntersuchung feststellt, dass Sie nicht verwendungsfähig sind, können Sie auch kurzfristiger entlassen werden.

Kann ich innerhalb der Basisausbildung sowohl den Status (von FWDL zu SaZ) als auch die Laufbahn (von Mannschaften zu Unteroffizier oder Offizier) ändern?

Grundsätzlich kann jeder Soldat bei Erfüllen der Laufbahnvoraussetzungen jederzeit einen Antrag auf Status- oder Laufbahnwechsel stellen. Die Bearbeitung des Antrags erfordert eine ausführliche Stellungnahme zu Ihrer bisherigen Leistung und unter Umständen eine truppenärztliche Untersuchung. Da aber während Ihrer Basisausbildung weder ausreichende Grundlagen für eine Stellungnahme vorliegen, noch Zeit für umfangreiche Untersuchungen besteht, empfehlen wir, den Antrag auf Status- und/oder Laufbahnwechsel zum Ende der Basisausbildung zu stellen. 

Während der Basisausbildung führen wir regelmäßige Informations- und Beratungsgespräche zur Personalbindung und -entwicklung durch (s. Ablaufplan Karriereberatung I und II) und nehmen Ihre Wünsche bereits gern zur Kenntnis, um uns ein Bild von Ihnen zu verschaffen und die spätere Bearbeitung von Anträgen zu beschleunigen.

Ist es möglich, die Basisausbildung nicht zu bestehen?

Wenn wichtige Ausbildungsabschnitte in der Basisausbildung zum Beispiel wegen Krankheit verpasst werden oder das Ausbildungsziel nicht erreicht wird, kann es notwendig sein, diese Ausbildungsabschnitte nach der Basisausbildung zu wiederholen. Das passiert in der Regel entweder bei uns in der 3. Kompanie oder, falls Sie für einen anderen Truppenteil geplant sind, in der zukünftigen Stammeinheit.

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