Marine

Reservist in der Marine

Auch die Marine braucht eine verlässliche Reserve und engagierte Reservistendienst Leistende.

Auch Seefahrt tut not

In der jüngeren Vergangenheit bedeuteten Reservistinnen und Reservisten für die aktiven Soldaten vor allem eines: viel Verwaltungsarbeit. Doch angesichts ganz neuer Problemlagen und Herausforderungen sind die Reservisten inzwischen hochwillkommene Kameraden. Das gilt nicht nur für ihre quasi traditionellen Rollen:

  • zur Unterstützung im Grundbetrieb,
  • als Multiplikator in der Gesellschaft,
  • als Kompetenzträger beim Thema Sicherheitspolitik und Streitkräfte,
  • als Bindeglied zwischen Behörden und Bundeswehr sowie
  • zur personellen Verstärkung bei Katastrophen und humanitären Einsätzen.

Reservisten sind heute als das anerkannt, was sie für die aktive Truppe sein können und sein sollten: versierte, engagierte und integrierte Kameraden.

Auch die Marine braucht sie nicht nur im täglichen Betrieb als Add-on, sondern sie sind mittlerweile unverzichtbar, um bestimmte Aufgaben zu bewältigen. Dabei sind neue Rollen für Reservedienst Leistende hinzugekommen, gerade bei den Kernaufträgen der Bundeswehr:

  • im Heimatschutz und
  • bei der Cyberabwehr,
  • bei der Landes- und Bündnisverteidigung sowie
  • beim internationalen Krisenmanagement.
Ein Admiral in blauer Arbeitsuniform, im Hintergrund ein graues Kriegsschiff auf See
Vizeadmiral Rainer Brinkmann, Stellvertreter des Inspekteurs der Marine
„Die Reserve ist en vogue wie nie. Wir entdecken unsere Reservisten neu und wollen ein neues Band ‚for brothers‘ zwischen ihnen und den Aktiven knüpfen. Hand in Hand müssen wir die gemeinsamen Ziele angehen.“

Besonderheiten für den Dienst in der Marine

Für den Reservistendienst in der Flotte sucht die Marine vor allem spezialisierte und engagierte Besatzungsangehörige für Schiffe  und Boote: Wer zur See fahren möchte, benötigt neben gesundheitlicher Eignung – die sogenannte Borddienstverwendungsfähigkeit – die Bereitschaft für längere Zeiträume unterwegs zu sein, teils mehrere Wochen. Technische Qualifikationen sind hilfreich, aber nicht Bedingung. Wer sie noch nicht hat, muss eine spezifische Basisausbildung für den Bordbetrieb nach Dienstantritt absolvieren oder auffrischen.
Die Palette möglicher Verwendungen reicht vom Operationsdienst in der U-Boot-Jagd oder der Luftverteidigung über die Arbeit bei Technik und Elektronik bis hin zu Logistik und Kombüse sowie nicht zuletzt Sicherungsaufgaben.

Borddienst, Marineinfanterie, Verbindungsoffiziere und vieles mehr

Ebenso für Boarding-Operationen auf See, aber auch für den Schutz unserer Landanlagen baut die Marine ihre infanteristische Komponente weiter aus. Reservisten sind also gerade im Seebataillon willkommen.

Für Offiziere aus der Handelsschifffahrt speziell bietet die Marineschifffahrtleitung interessante Aufgaben. Sie ist die Schnittstelle der Seestreitkräfte zur Handelsmarine und hat einen Personalpool aus Reservisten, der komplett auf die zivile Seefahrt ausgerichtet ist.

Geeigneten Studienabsolventen bietet die Marine bedarfsabhängig die Möglichkeit für einen Seiteneinstieg. Sie können – mit vorangehender Qualifizierung über Fernlehrgänge – selbst die Stabsoffizierlaufbahn einschlagen.

Ansprechpartner im Marinekommando

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