Die Korvetten der Braunschweig-Klasse

Freisteller einer Korvette
  • RBS15 Mk3 See-/Landziel-Flugkörper und Hauptwaffe

  • mehr als 200 Kilometer Kampf-/Sensorreichweite mit Hauptwaffe und Radar

  • 3,4 Meter maximaler Tiefgang, genau richtig für die Ostsee

Spezialisten für Küstennähe

In Dienst gestellt wurden die Schiffe der Klasse K130 ab 2008. Die Korvetten der Braunschweig-Klasse sind auf neuestem Stand der Technik, besonders bei Schiffstechnik sowie Waffen- und Führungssystemen. Viele Anlagen an Bord sind automatisiert, wichtige Komponenten mehrfach vorhanden.

Solche Redundanzen sichern die Einsatzfähigkeit im Ernstfall. Das Rechner-Netzwerk etwa ist so konzipiert, dass es selbst bei Schäden am Schiff weiter alle Daten verarbeiten kann.

Dank Stealth-Eigenschaften sind die Korvetten nur schwer zu orten. Zusätzlich zum eigenen Mehrzweckradar profitieren sie dicht unter Land von ihren leistungsfähigen Videosensoren. Außerdem können sie Hubschrauberdrohnen einsetzen. Das erweitert das Gebiet, das sie kontrollieren, über den Radarhorizont hinaus.

Hauptwaffe der Korvetten ist der Flugkörper RBS15. Er ist geeignet für See- und Landziele. Neben GPSGlobal Positioning System-Steuerung besitzt er auch eigene Sensoren. Zur Selbstverteidigung haben die Korvetten die Nahbereichsflugabwehr RAMRolling Airframe Missile.

Mehrere Besatzungen für ein Schiff

65 Soldatinnen und Soldaten gehören zur Crew einer Korvette. Alltags auf See wechseln sie sich in mehrstündigen Seewachen ab, um das Schiff 24 Stunden am Tag fahren zu können.

Das Mehrbesatzungskonzept der Marine sorgt dafür, dass die Soldaten und Soldatinnen maximal vier Monate pro Jahr im Einsatz sind – wie zum Beispiel in der Seeraumüberwachung bei UNIFILUnited Nations Interim Force in Lebanon im östlichen Mittelmeer. Den Rest des Jahres verbringen die Besatzungsmitglieder mit Arbeit, Ausbildung und Manövern in Heimatgewässern – und natürlich mit Urlaub.

Die Schiffe

  • F 260 „Braunschweig“, in Dienst gestellt am 16. April 2008
  • F 261 „Magdeburg“, in Dienst gestellt am 22. September 2008
  • F 262 „Erfurt“, in Dienst gestellt am 28. Februar 2013
  • F 263 „Oldenburg“, in Dienst gestellt am 21. Januar 2013
  • F 264 „Ludwigshafen am Rhein“, in Dienst gestellt am 21. März 2013
Hauptwaffe der Korvetten der Braunschweig-Klasse ist der RBS15 Mk3. Der Lenkflugkörper lässt sich gegen Ziel sowohl auf See als auch an Land abfeuern.

Technische Daten

Maße

  • 89,1 m Länge
  • 13,3 m Breite
  • 3,4 m Tiefgang
  • 1.800 t Verdrängung

Antrieb

  • 2 x Dieselmotor
  • 14.800 kW (20.100 PS) Gesamtleistung
  • 1 x Bugstrahlruder
  • 2 x Propeller
  • mehr als 26 kn Geschwindigkeit

Sensoren

  • 1 x Multifunktionsradar TRS-3D, Reichweite: mehr als 200 kmKilometer, Zielverfolgungskapazität: mehr als 750
  • 1 x EK-System UL 5000 K (Elektronische Aufklärung/Elektronischer Kampf)
  • 2 x Video-Zielverfolgung und -Feuerleitung Mirador
  • 2 x Navigationsradar

Waffen

  • 1 x Hauptgeschütz 76 mmMillimeter Compact, Reichweite: mehr als 18 kmKilometer
  • 2 x Maschinenkanone 27 mmMillimeter MLGMarineleichtgeschütz
  • 4 x schweres Maschinengewehr 12,7 mmMillimeter
  • 2 x Starter für See-/Landzielflugkörper RBS15 Mk3, Reichweite: mehr als 200 kmKilometer
  • 2 x Starter für Nahbereichsflugabwehr RIM-116 RAMRolling Airframe Missile
  • 4 x Minenschiene
  • 2 x Täuschkörperwurfanlage MASS

Besatzung

  • Stammcrew: 61


Die Korvetten der Braunschweig-Klasse in Aktion

Weitere Schiffe und Boote

Nutzen Sie bitte nachfolgend die Pfeiltasten (links/rechts) um zum vorherigen/nächsten Slide zu springen. Nutzen Sie die Tabtaste um innerhalb des aktiven Slides Elemente (wie Links) anzuspringen.

Sie verlassen jetzt das Slide Modul. Drücken Sie die Tabtaste zum Fortfahren oder navigieren Sie andernfalls einfach weiter mit den Pfeiltasten.