Gute Vorsätze und wie sie wirklich gelingen

Gute Vorsätze und wie sie wirklich gelingen

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Bonn
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Gesünder essen, weniger hetzen, dafür mehr Bewegung und mehr auf die Gesundheit achten. Neujahr ist immer auch ein Startschuss für gute Vorsätze aller Art. Viel zu oft versanden diese aber bereits in den ersten Januarwochen. Wir geben Tipps, wie Ihnen das nicht passiert.

Kein Silvester ohne die große Optimierungs-Offensive: Alle Jahre wieder soll alles anders und besser werden! Doch die meisten guten Vorsätze landen bereits Ende Januar wieder in „auf Wiedervorlage an Silvester“. Der gute Wille alleine reicht in der Regel leider nicht. Denn der Weg aus dem Tal der lieb gewonnenen Gewohnheiten ist verdammt steinig und mühsam.

Gemeinsam sind wir stärker: Eine Trainingsgruppe hilft beim Überwinden eines Motivationstiefs

Bundeswehr/Katrin Hanske
Weniger ist mehr

Einer der Hauptgründe fürs Scheitern ist, dass Neujahrs-Vorsätze nach der Devise „ganz oder gar nicht“ formuliert werden. Anstatt zunächst etwas weniger Fleisch zu essen, wollen wir ab dem 1. Januar Veganer sein. Zwei Mal pro Woche langsam Joggen oder Nordic-Walking? Nein, mindestens der Halbmarathon ist das Ziel. Und wenn dann etwas dazwischenkommt – die nächste Einladung zum Essen beispielsweise oder einfach Muskelkater -, wird die „Neuausrichtung“ genauso radikal beendet: Sorry, hat leider nicht geklappt…

Setzen Sie sich realistische Ziele

Wenn Neujahrsvorsätze mehr sein sollen als eine Silvesterlaune, ist daher gute Planung angesagt. Denn sie entscheidet darüber, ob aus der Idee bis zum nächsten Jahreswechsel tatsächlich Realität wird. Diese Tipps helfen dabei:

  • Häppchen statt Happen: Nicht nur ein Ziel setzen, sondern auch die Strecke dahin planen. Uns diese in möglichst kleine, überschaubare Etappen zerlegen. Sprich: in Tages-, Wochen- und Monatsziele aufteilen.
  • Werden Sie konkret. Gesünder essen klingt gut – aber was bedeutet das tatsächlich? Je klarer die Vorsätze in Worte gefasst werden, z.B. drei Handvoll Gemüse pro Tag, keinen Zucker mehr im Kaffee, desto größer ist ihre Umsetzungschance. Übrigens, dass Verpflegungsamt der Bundeswehr bietet Ihnen ein umfangreiches Speisenangebot in Ihrer Truppenküche an. Stellen Sie sich aus verschiedenen Vorspeisen, Hauptgerichten, Sättigungs-, Gemüsebeilagen und Desserts Ihr passendes Gericht zusammen. Auch fleischfreie, vegetarische Komponenten stehen zur Auswahl.
  • Rechnen Sie mit Hindernissen. Verhaltensveränderungen gleichen einem Hürdenlauf. Die Gefahr ist groß in alte Gewohnheiten zu verfallen, sobald man auf Widerstände oder Versuchungen trifft. Wer sich vorab Alternativ-Strategien zurechtlegt, ist dafür deutlich besser gewappnet.
  • Suchen Sie sich Verbündete. Binden Sie Familie, Kollegen, Kameraden und Freunde ein, indem Sie diese zum Mitmachen animieren. Sich anderen gegenüber verpflichtet zu fühlen, ist ein großer Motivationsfaktor, um durchzuhalten. Und Erfolge gemeinsam zu feiern, macht doch gleich noch mehr Spaß.
  • Bleiben Sie dran. Ende Januar doch wieder eine Zigarette geraucht oder das Wochenende auf dem Sofa statt an der frischen Luft verbracht? Jetzt bloß nicht vorschnell aufgeben, sondern stattdessen analysieren was das Problem war.
  • Angebote des Arbeitgebers nutzen. Gute Vorsätze lassen sich nämlich sehr gut in den täglichen Ablauf auch auf der Dienststelle mit einbeziehen. Schauen Sie sich doch einmal an was der Arbeitgeber Bundeswehr Ihnen ganzjährig in seinem Programm des Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGMBetriebliches Gesundheitsmanagement) anzubieten hat. Oder ob das Betreuungsbüro vor Ort Ihnen Fahrräder, Nordic-Walking-Stöcke für die nächste Trainingseinheit bereitstellen kann.

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