Glossar militärischer Begriffe
Bundeswehr erklärt von A-Z
Ihre Heimatschutzausbildung am Standort Storkow steht kurz bevor. Bei uns verbringen Sie die ersten Wochen Ihrer Dienstzeit. Wir machen Sie fit und bringen Ihnen bei, was Sie als Soldat oder Soldatin wissen müssen. Einige wichtige Informationen, die Sie vorab benötigen, finden Sie hier zusammengefasst.
Sehr geehrte Rekrutin, sehr geehrter Rekrut,
ich bin Oberstleutnant Maik Schröder, Kommandeur des Informationstechnikbataillons 381 in Storkow (Mark). Für die Entscheidung, Dienst bei der Bundeswehr zu leisten, danke ich Ihnen ausdrücklich. Mit dem Beginn Ihrer Heimatschutzausbildung treten Sie der Bundeswehr in Zeiten großer geopolitischer Herausforderungen bei. In einer Welt, in der Sicherheit, Frieden und Stabilität nicht mehr selbstverständlich sind, ist unser Dienst als Soldatin oder Soldat essenziell, um die Freiheit und die Werte sowohl der Bundesrepublik Deutschland als auch Europas zu wahren und zu schützen.
Der Kommandeur des Informationstechnikbataillons 381 heißt die neuen Rekrutinnen und Rekruten in seinem Grußwort willkommen
Bundeswehr/ITBtl 381Die Heimatschutzausbildung wird Sie in vielerlei Hinsicht fordern – sei es im Umgang mit Handwaffen, in der Stärkung der körperlichen und mentalen Widerstandsfähigkeit oder in der Entwicklung von Disziplin und Durchhaltevermögen. Sie werden lernen, als Teil eines Teams zusammenzuwachsen. Kameradschaft und Teamgeist sind der Kern unseres Erfolgs und bilden die Grundlage für alles, was uns als Soldatinnen und Soldaten auszeichnet.
Ich versichere Ihnen, dass wir alles dafür tun, dass Sie die Herausforderungen meistern werden und Ihnen dazu das grundlegende Handwerks- und Rüstzeug eines Soldaten mitgeben. Sie werden sich persönlich weiterentwickeln und daran wachsen, davon bin ich überzeugt. Mein Team an Ausbilderinnen und Ausbildern und ich freuen uns darauf, Sie hier in Storkow (Mark) begrüßen zu dürfen.
Das Informationstechnikbataillon 381, mit all seinen Soldatinnen und Soldaten, leistet – durch eine verlässliche, geschützte und leistungsfähige IT-Infrastruktur und Kommunikation – einen für den Erfolg militärischer Operationen immens wichtigen und unverzichtbaren Unterstützungsbeitrag im Zuge des Dreiklangs von Informationsüberlegenheit, Führungsüberlegenheit und Wirkungsüberlegenheit.
Der Kasernenplan mit ersten wichtigen Punkten und Anlaufstellen dient der ersten Orientierung. In den ersten Tagen der Heimatschutzausbildung zeigen Ihnen ihre Gruppenführerinnen und Gruppenführer ausführlich die Kaserne.
| Grundausbildungskompanie 3./ITBtl 381 | In den ersten zwei Wochen ihrer Grundausbildung finden grundlegende Unterrichte, Belehrungen und Einweisungen statt. Zudem erhalten Sie ihre militärische Ausrüstung und durchlaufen die notwendige ärztliche Eingangsuntersuchung. Bei weiteren grundsätzlichen Fragen und Anliegen steht Ihnen das Stammpersonal der 3. Kompanie gerne Rede und Antwort. Im Verlauf der ersten Tage ihrer Grundausbildung werden Sie ihren Kompaniechef, den Kompaniefeldwebel, den Zugführer sowie ihre Gruppenführerin oder ihren Gruppenführer kennenlernen. Insbesondere die Gruppenführerinnen und Gruppenführer werden in ihrer Ausbildung eine zentrale Rolle spielen. Diese unterstützen Sie bei allen Maßnahmen und vermitteln Ihnen die grundlegenden Fähigkeiten eines Soldaten. |
|---|---|
| Innere Führung | Unter dem Begriff der „Inneren Führung“ versteht man die Führungsphilosophie der Bundeswehr. Dabei wird besonders Wert auf das Leitbild des „Staatsbürgers in Uniform“ gelegt. Die dazu nötigen Informationen werden Ihnen in speziellen Unterrichtungen zu den Rechten und Pflichten der Soldaten und Soldatinnen vermittelt. Auf Grundlage dieser Unterrichtungen soll ihr soldatisches Werteverständnis aufgebaut und geschärft werden. |
| Elementare Bestandteile der Ausbildung | Zu den weiteren Ausbildungsmodulen gehören der Formaldienst, die Fernmeldeausbildung und die ABC-Ausbildung.
|
| Gefechtsdienst aller Truppen | Einer der Schwerpunkte in ihrer Ausbildung ist der Gefechtsdienst. Sie lernen, wie sich im Gelände orientieren, Tarnung anlegen, die richtigen Bewegungen im Gelände ausführen oder sich gegenseitig sichern und verteidigen. Weiterhin lernen Sie, unter Einsatzbedingungen zu leben. Auf dem Übungsplatz errichten Sie mit ihrer Gruppe ein Biwak, bereiten ihre Verpflegung selbst zu und sichern und verteidigen sich selbst und ihre Kameradinnen und Kameraden aus vorbereiteten Alarmstellungen. |
| Waffenausbildung | Die Waffenausbildung ist ein wichtiger Baustein ihres Werdegangs zum Soldaten. Der Umgang mit der Pistole P8 und dem Gewehr G36 sowie deren korrekte Handhabung sind zu Beginn die Basis dafür. Bevor Sie unter Anleitung den „scharfen Schuss“ ausführen, üben Sie im Schießsimulator, dem AGSHP. |
| Wachausbildung | Die militärische Wache ist dazu da, die Liegenschaften der Bundeswehr vor Angriffen zu schützen. Die notwendigen Kenntnisse werden Ihnen in einem theoretischen Abschnitt vermittelt, bevor Ihnen bei der praktischen Ausbildung Fallbeispiele vorgestellt werden, die das Erlernte weiter vertiefen. |
| Sanitätsausbildung | In der Sanitätsausbildung werden Sie durch medizinisches Fachpersonal der Bundeswehr zum Einsatzersthelfer A geschult. Alle Soldatinnen und Soldaten sollen befähigt sein, notwendige lebensrettende Sofortmaßnahmen auszuführen, um auf kritische Situationen im Soldatenalltag und in den Einsätzen schnell und angemessen reagieren zu können. |
| Gelöbnis | Den Termin für ihr feierliches Gelöbnis werden wir Ihnen rechtzeitig mitteilen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir ihre Familie und Freunde zu diesem besonderen Anlass begrüßen dürfen. |
Wir freuen uns, Sie in der Kurmark-Kaserne begrüßen zu dürfen
Bundeswehr/ITBtl 381
Im Schießsimulator dürfen Sie das erste Mal ihr Wissen aus der Waffenausbildung auf die Probe stellen
Bundeswehr/Stefan Uj
Die Ausbildung mit Karte und Kompass ist wichtig, um auch ans Ziel zu gelangen, wenn technische Mittel wie beispielsweise Navigationsgeräte nicht mehr zur Verfügung stehen
Bundeswehr/ITBtl 292
Im Gefechtsdienst werden wichtige Grundlagen, unter anderem zur Sicherung und Verteidigung, vermittelt
Bundeswehr/ITBtl 383
Die Abschlussübung: Abprüfen der vermittelten Fähigkeiten zur Selbst- und Kameradenhilfe
Bundeswehr/Dennis BrandtHier finden Sie einige Antworten auf die Fragen, die Sie bereits vor ihrem Dienstantritt haben. Falls Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu dem unten angeführten Ansprechpartner auf.
Sie werden nicht in die Bundeswehr eingestellt. Wenn Sie planen, nicht zum Dienstantritt zu erscheinen, informieren Sie bitte ihr zuständiges Karrierecenter und uns über die angegebene Kontaktadresse.
Wenn Sie Ausbildungsinhalte verpassen oder nicht bestehen, dürfen Sie diese wiederholen. Ob die Ausbildungsinhalte in der Stammeinheit nachgeschult werden oder ob Sie sie bei uns wiederholen, entscheidet ihre Stammeinheit.
Nein, die Heimatschutzausbildung ist so geplant, dass Sie in der Regel am Wochenende keinen Dienst haben und nach Hause fahren können.
Nein, aufgrund der begrenzten Unterkünfte sind Haustiere in der Kaserne während der Heimatschutzausbildung nicht gestattet. Sie müssen sich um anderweitige Betreuung kümmern.
Wenn Sie für die Unteroffiziers- oder Offizierslaufbahn eingestellt worden sind, folgen weitere Laufbahnlehrgänge. Freiwilligen Wehrdienst Leistende sowie Soldatinnen und Soldaten der Laufbahn der Mannschaften werden in ihre Stammeinheit versetzt und dort mit weiteren Lehrgängen auf ihre Tätigkeit auf dem Dienstposten ausgebildet.
Bundeswehr erklärt von A-Z
Zur Vorbereitung auf Ihre Grundausbildung haben wir Ihnen einige Informationen zusammengestellt.
Unsere Anschrift
Kurmark-Kaserne
Beeskower Chaussee 15A
15859 Storkow (Mark)
Geschäftszimmer
3./ITBtl 381
Auf dieser Website nutzen wir Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und (anonymisierten) personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter, der eigenverantwortlichen statistischen Analyse/Messung, der Einbindung sozialer Medien sowie der IT-Sicherheit. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben und von diesen verarbeitet (Details siehe Datenschutzerklärung Punkt 4.c). Bei der Einbindung von sozialen Medien und interaktiver Elemente werden Daten auch durch die Anbieter (z.B. google) außerhalb des Rechtsraums der Europäischen Union gespeichert, dadurch kann trotz sorgfältiger Auswahl kein dem europäischen Datenschutzniveau gleichwertiges Schutzniveau sichergestellt werden. Sämtliche Einwilligungen sind freiwillig, für die Nutzung unserer Website nicht erforderlich und können jederzeit über den Link „Datenschutzeinstellungen anpassen“ in der Fußzeile unten widerrufen oder individuell eingestellt werden.