Heer
Grau-blaues Wappen, darin die Erdkugel mit einem sie umkreisenden Pfeil, darunter das Eiserne Kreuz und Ähren aus dem UN-Wappen.

Zivile Lehrgänge

Angehörige von Nichtregierungsorganisationen, aber auch Journalisten, nehmen am Ausbildungszentrum an Vorbereitungsausbildungen für den Einsatz in Krisen- und Kriegsgebieten teil.

Hostile Environment Awareness Training (HEAT)

Nach den äußerst positiven Erfahrungen mit dem Lehrgangsangebot für Journalisten werden seit 2005 weitere Kurse auf den Bedarf der jeweiligen Zielgruppen angepasst. Unter der Bezeichnung HEAT – ebenfalls ein Lehrgang mit dem Ziel der Vorbereitung auf einen Aufenthalt in einer Krisenregion – finden sich heute extra zugeschnittene Kurse für das Auswärtige Amt, die deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, das Zentrum für internationale Friedenseinsätze und weitere Institutionen.

Auch in diesem Training stehen der eigene Schutz, die Erste Hilfe in Gefahrensituationen und das Vermeiden von Risiken im Zentrum der Ausbildung.

Im Nachfolgenden finden Sie alle Informationen, die vor der Anreise des Lehrgangs wichtig für Sie sind.

Die Lehrgangsteilnehmer sollen Risiken in Krisenregionen erkennen, einschätzen, vermeiden und gegebenenfalls bewältigen können. Dazu erhalten sie Ausbildung zur Verbesserung des Eigenschutzes, um somit die eigene Überlebensfähigkeit zu steigern. Sie erlernen grundsätzliche Verhaltensweisen in Krisen- und Kriegsregionen gegenüber militärischer und/oder anderer bewaffneter Gewalt, um so die Durchführung ihres Auftrages zu gewährleisten

MCP-CM-22114
Kurszertifizierung: gelistet

Fünf Ausbildungstage

  • Mine Awareness (Umgang mit Minengefährdung)
  • Verhalten unter Beschuss
  • Gewöhnen an Gefechtseindrücke
  • Verhalten im Checkpoint
  • Verhalten nach Festsetzung und in Gefangenschaft
  • Schlafsack
  • Handschuhe
  • Wetterfeste Bekleidung
  • Festes Schuhwerk
  • Handtücher
  • Vorhängeschloss
  • Rucksack (Taschenlampe, Notration, Wasser, Hygieneartikel)
  • Mitnahme von Laptop möglich

nur für Unterkunft und Verpflegung (Euro) 68,96

Anreise am Montag bis 11 Uhr
Abreise am Freitag ab 12 Uhr

Schutz und Verhalten in Krisenregionen für Journalisten

Im Jahr 1999 kam es im Kosovo zur Ermordung zweier Journalisten. Dieser und ähnliche Zwischenfälle führten zur Beauftragung des VNAusbZBw, einen „Safety and Security Course“ speziell für die Berufsgruppe der Journalisten durchzuführen. Das Training wird mittlerweile konstant seit über 20 Jahren durchgeführt und bereitet die Journalisten auf Herausforderungen und möglichen Gefahren in Krisengebieten vor. Im Fokus stehen dabei der persönliche Schutz und die Risikovermeidung. 

Im Nachfolgenden finden Sie alle Informationen, die vor der Anreise des Lehrgangs wichtig für Sie sind.

Die Lehrgangsteilnehmer sollen mit dem Einsatzauftrag der Streitkräfte vertraut werden. Ein sensibler Umgang der Medien mit den Einsatzerfordernissen der Streitkräfte soll vermittelt werden. Dadurch kann das gemeinsame Einsatzrisiko in der Aufgaben-/Auftragserfüllung vermindert und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Streitkräften und Medienvertretern intensiviert werden. Dazu sollen die Lehrgangsteilnehmer Risiken in Krisenregionen erkennen, einschätzen, vermeiden und gegebenenfalls bewältigen können

Fünf Ausbildungstage

  • Mine Awareness (Umgang mit Minengefährdung)
  • Verhalten unter Beschuss
  • Gewöhnen an Gefechtseindrücke
  • Verhalten im Checkpoint
  • Verhalten nach Festsetzung und in Gefangenschaft
  • Schlafsack
  • Handschuhe
  • Wetterfeste Bekleidung
  • Festes Schuhwerk
  • Handtücher
  • Vorhängeschloss
  • Rucksack (Taschenlampe, Notration, Wasser, Hygieneartikel)
  • Mitnahme von Laptop möglich

Anreise am Montag bis 11 Uhr
Abreise am Freitag ab 12 Uhr

Ausbildungsunterstützung Bundespolizei

Seit dem Jahr 2002 unterstützt die Bundesrepublik Deutschland das Goverment of the Islamic Republic of Afghanistan beim Aufbau und der Ausbildung der Afghan National Defense and Security Forces.
Während die Soldaten der Bundeswehr überwiegend die Ausbildung der Afghan National Army zur Aufgabe haben, ist die Aus- und Fortbildung (Train), Beratung (Advise) und Unterstützung (Assist) der Afghan National Police und weiterer afghanischer Polizeikräfte der Kernauftrag der deutschen Bundespolizei. Zu diesem Zweck arbeiten die Bundespolizisten als sogenanntes German Police Project Team (GPPT).

Zur Ausbildung für den Einsatz als GPPT durchlaufen die ausgewählten Polizeivollzugsbeamten das Vorbereitungsseminar Afghanistan. Ein Modul davon findet mehrfach im Jahr am Vereinte Nationen Ausbildungszentrum in Hammelburg statt. Im Zusammenwirken von Trainern der Bundespolizei und Bundeswehrausbildern üben die Lehrgangsteilnehmer alle wichtigen Notverfahren zum Eigenschutz und zum Schutz des gesamten Teams im Einsatz ein.

Im Nachfolgenden finden Sie alle Informationen, die vor der Anreise des Lehrgangs wichtig für Sie sind.

Die Lehrgangsteilnehmer sollen während des Lehrganges militärische Handlungsanweisungen kennenlernen. Sie werden, soweit zweckmäßig, an militärischem Gerät ausgebildet. Dadurch können sie  in Krisenregionen die eigene Überlebensfähigkeit erhöhen und werden befähigt, gemeinsame Vorhaben mit der Bundeswehr im Auslandseinsatz umzusetzen.

Fünf Ausbildungstage

  • Mine Awareness (Umgang mit Minengefährdung)
  • Ausbildung an Waffen fremder Nationen
  • Verhalten auf dem KfzKraftfahrzeug-Marsch
  • Verhalten bei Angriff des Feldlagers
  • Gruppengefechtsschießen in der Verteidigung
  • Verhalten nach Festsetzung und in Gefangenschaft

Anreise am Montag bis 11 Uhr
Abreise am Freitag ab 12 Uhr

Ausbildungsunterlagen

  • Download
    • VN-Ausbildungszentrum

    Kurskatalog

    Im Kurskatalog (in englischer Sprache) finden Sie Termine sowie Informationen zu unseren internationalen Lehrgängen.

    • PDF, nicht barrierefrei, 18,9 MB
  • Download
    • VN-Ausbildungszentrum

    Handbook

    Im Handbook (in englischer Sprache) finden Sie allgemeine Informationen zum Ausbildungsort in Hammelburg.

    • PDF, nicht barrierefrei, 978 KB

Lehrgangstermine

Weitere Dienststellen