11. Februar: Jahrestag für Wissenschaftlerinnen

Starke Frauen = Starke Vorbilder in der Wissenschaft

Starke Frauen = Starke Vorbilder in der Wissenschaft

  • Frauen
  • Personal
Datum:
Ort:
München
Lesedauer:
3 MIN

In der Bundeswehr stehen den Frauen seit Januar 2001 neben den zivilen nun auch sämtliche militärische Laufbahnen offen. In allen Bereichen setzt sich die Bundeswehr für Chancengerechtigkeit ein, denn Frauen sind Normalität - im täglichen Dienst, in Führungspositionen, im Einsatz und natürlich auch in der Wissenschaft.

Eine Soldatin löst eine Gleichung an einer Kreidetafel

Potentiale nutzen: Mehr Frauen für die Wissenschaft begeistern und Karrieren fördern.

Bundeswehr/ Christian Zielonka

Den Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11. Februar hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 2015 eingeführt. Der Jahrestag erinnert an die Bekämpfung von geschlechtsspezifischer Ungleichheit in den Wissenschaften und den Abbau von Hindernissen für Mädchen und Frauen. Dies gilt insbesondere für die oftmals männlich dominierten MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die UNESCO richtet daher in Kooperationen mit Partnern und der Zivilgesellschaft jährliche Veranstaltungen auf internationaler Ebene aus, um das Potential von Wissenschaftlerinnen und Forscherinnen zu fördern.

Bundeswehr im Einsatz für chancengerechte Bildung

Neben zwei bundeswehreigenen Universitäten, der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg  (HSU/ UniBwUniversität der Bundeswehr HH) und der Universität der Bundeswehr München (UniBwUniversität der Bundeswehr M) gibt es die ressortübergreifende Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (HS BundHochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung) mit Hauptsitz in Brühl. Die Ausbildung an den Bundeswehr Universitäten richtet sich primär an Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter beziehungsweise studierende Offiziere und Offizierinnen. Der Fachbereich Bundeswehrverwaltung der HS BundHochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung bildet die Beamtinnen und Beamten des gehobenen nichttechnischen Dienstes in Mannheim für den Verwaltungsdienst der Bundeswehr aus.


Eine Grafik, die die Anzahl der Professorinnen und Studentinnen an den Unis der Bundeswehr auflistet

Starke Frauen als starke Vorbilder in den Wissenschaften an den Universitäten der Bundeswehr

Bundeswehr/ Carmen Gerwers


Vielfalt in der Wissenschaft = wertvolle Ressource

Für den Arbeitgeber Bundeswehr sind Bildung und Qualifizierung bedeutende Faktoren im Wettbewerb um gutes Personal. Hierzu tragen alle Bildungsstätten der Bundeswehr bei und leisten so ihren Beitrag zur Stärkung der Bildungslandschaft in Deutschland. Bei der Bundeswehr zählen Eignung, Leistung und Befähigung als entscheidende Faktoren für die Karriere - ganz unabhängig vom Geschlecht. In der Truppe besteht die Möglichkeit von der Mannschaftsoldatin bis in die höchsten Generalsränge aufzusteigen. Gleiches gilt für Berufs- und Aufstiegschancen im zivilen Bereich. Das zeigt: Die Karrieremöglichkeiten sind vielfältig.

Für die Berufswahl in den MINT-Fächern bieten die bundeswehreigenen Universitäten Studiengänge wie Bauingenieurwesen, Elektro- und Informationstechnik, Engineering Science, Maschinenbau, Cybersicherheit, Informatik, Mathematical Engineering und Luft- und Raumfahrttechnik an.

Darüber hinaus bietet das Bildungszentrum der Bundeswehr für die Laufbahnausbildung des gehobenen technischen Dienstes in Kooperation mit Hochschulen verschiedene technische Studienfachrichtungen an. Dazu zählen Marinetechnik, Energietechnik und erneuerbare Energien oder ein Internationaler Frauenstudiengang Informatik.

Nachfolgend stellen wir drei unserer Frauen in der Wissenschaft stellvertretend für alle unsere Leistungsträgerinnen vor, die über ihre persönliche Faszination zur Wissenschaft berichten:

Die Juniorprofessorin

Eine dunkelhaarige Frau lächelt in die Kamera

Dr. rer. nat. Judith Reindl ist Juniorprofessorin für Biomedizinische Strahlenphysik am Institut für Angewandte Physik und Messtechnik der Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik

Bundeswehr


“Ich habe das große Glück, das zu tun, was ich sehr gut kann und das zu lieben, was ich tue. Zu forschen bedeutet für mich meine Neugier auszuleben und mit viel Arbeit und Engagement etwas zu erreichen, für mich aber auch für die Menschen.“


Die Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Eine braunhaarige Frau mit Brille lächelt in die Kamera

Maren Hülsmann, M.Sc.Master of Science, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Professur für Raumfahrttechnik

Bundeswehr/ Christian Siebold



„An der Wissenschaft fasziniert mich das stetige Streben nach innovativen Ideen und das kreative Lösen von Problemen. Die UniBwUniversität der Bundeswehr M bietet hier eine Vielzahl an thematischen Schwerpunkten, die Möglichkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit und Freiheit in der Forschung.“


Die Studentin

Eine schwarzhaarige junge Soldatin lächelt in die Kamera

Leutnant Elisabeth Dinh studiert Luft- und Raumfahrttechnik. Den Bachelorabschluss hat sie bereits, jetzt ist der Master ihr nächstes Ziel.

Bundeswehr/ Christian Siebold


„Schon als Kind fand ich es spannend zu fliegen und die Sterne zu beobachten. Luft- und Raumfahrttechnik zu studieren ermöglicht es mir, die Hintergründe meiner Faszination zu verstehen, um so eines Tages meinen Beitrag in der Forschung dazu leisten zu können, den Sternen ein Stück näher zu kommen.“

von Jennifer  Fiebig-Schulze  E-Mail schreiben
Vier Frauen stehen angetreten in der Fomation

Frauen in der Bundeswehr: natürlich gleichberechtigt

Seit 2001 stehen Frauen sämtliche militärischen Laufbahnen offen. Erfahren Sie hier alles zu Frauen in der Bundeswehr.

Mehr zum Thema