Streitkräftebasis

Gemeinsam zum Ziel für DEFENDER-Europe 20

Gemeinsam zum Ziel für DEFENDER-Europe 20

Datum:
Ort:
Potsdam
Lesedauer:
2 MIN

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Bei einem Treffen in Brandenburg besprachen Vertreter von Behörden und Streitkräften die Zusammenarbeit für DEFENDER-Europe 20.

US Militärfahrzeuge fahren in einem Hafen von einer Fähre. Die Einweisung übernehmen zivile Mitarbeiter des Hafens.

Erstes Material und Fahrzeuge der USUnited States-Army für DEFENDER-Europe 20 werden im Kaiserhafen von Bremerhaven entladen. Bei der Großübung DEFENDER-Europe 20 arbeiten zivile Unternehmen, Behörden und die Streitkräfte mehrere Länder eng zusammen.

Bundeswehr/Rene Brunken

Etwa 37.000 Soldatinnen und Soldaten, aus 18 Nationen, mit tausenden Fahrzeugen und tonnenweise Ausrüstung und Material, sind „on tour“ nach und durch Europa. Die Großübung DEFENDER-Europe 20 ist eine logistische „Herkulesaufgabe“. Dabei steht die Vertiefung der erforderlichen multinationalen Zusammenarbeit ganz im Fokus des Geschehen. Eine Übung mit einem solchen Ausmaß muss gründlich vorbereitet und geplant werden. Deutschland fällt aufgrund seiner Lage im „Herzen Europas“ eine Schlüsselfunktion als logistische Drehscheibe zu. Aus diesem Grunde wird die multinationale Großübung gesamtstaatlich unterstützt und koordiniert. Das Land Brandenburg leistet auch seinen Beitrag für das Gelingen der Mission, da Großteile der Transporte quer durch das Bundesland geführt werden. Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke empfing dazu die zwei hauptverantwortlichen Generale zu einer Besprechung in Brandenburg. Der Inspekteur der Streitkräftebasis, Generalleutnant Martin Schelleis und der Befehlshaber der United States Army Europe, Lieutenant General Christopher G. Cavoli, sind zu Gast in der Staatskanzlei, um gemeinsam über DEFENDER-Europe 20 zu informieren.
Dabei betonte General Cavoli bei dem Gespräch, dass es wichtig sei DEFENDER-Europe 20 richtig einzuordnen. „Die Übung ist nicht gegen ein bestimmtes Land gerichtet. Es geht darum strategische Fähigkeiten zu üben und die Verantwortung für die Sicherheit Europas zu dokumentieren.“

Streitkräftebasis im engen Kontakt zu Behörden

Gruppenbild mit zwei Soldaten und zwei zivil gekleideten Personen

Treffen zu DEFENDER-Europe 20 in der Staatskanzlei Brandenburg: Staatsekretär Klaus Kandt, Inspekteur der Streitkräftebasis. Generalleutnant Martin Schelleis, Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Generalleutnant Christopher G. Cavoli (v.l.n.r.)

Bundeswehr/Daniel Decker

Innerhalb der Bundeswehr ist die Streitkräftebasis verantwortlich für den Host Nation Support der beteiligten Streitkräfte über den gesamten Zeitraum der Übung, von Ende Januar bis Mai 2020. Dies umfasst die Transportleistung und -unterstützung, die Bereitstellung von Unterkunft und Verpflegung und die Zusammenarbeit mit Behörden und nichtstaatlichen Akteuren. Um dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden, ist es von zentraler Bedeutung engen Kontakt zu den verantwortlichen nationalen Behörden, Landkreisen und Blaulichtorganisationen zu halten. Ganz in diesem Zeichen fand das Treffen der drei hochrangigen Entscheidungsträger statt. Dem Inspekteur der Streitkräftebasis, General Schelleis, kommt bei DEFENDER-Europe 20 eine ganz besondere Rolle zu. Als Nationaler Territorialer Befehlshaber ist er mit seiner Führungsorganisation für die Koordination der deutschen Unterstützungsleistungen für die alliierten Partner in Deutschland verantwortlich. Aus diesem Grund betonte General Schelleis die Bedeutung des Gesprächs mit Ministerpräsident Dr. Woidke, denn „es ist wichtig die gesamtstaatliche Verantwortung zu unterstreichen. Behörden auf allen Verantwortungsebenen arbeiten eng zusammen, um die deutsche Unterstützungsleistung erfolgreich zu organisieren.“ Die besondere Herausforderung wird dabei sein, die Vielzahl an multinationalen Absprachen und Unterstützungsleistungen über den besonders langen Zeitraum zu halten. Erfahrungen diesbezüglich, konnten schon in den vergangenen Jahren durch die USUnited States-Verlegeübung „Atlantic Resolve“ gesammelt werden. Diese Erkenntnisse gilt es jetzt zu verfeinern und die dazu erforderlichen Absprachen zu treffen.

von Florian Egert  E-Mail schreiben

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