Streitkräftebasis

Kommandoübergabe im Landeskommando Sachsen-Anhalt

Kommandoübergabe im Landeskommando Sachsen-Anhalt

  • Führung
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Magdeburg
Lesedauer:
3 MIN

Der Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, Generalmajor Carsten Breuer, übergab am 28.01.2021 die Führung über das Landeskommando Sachsen-Anhalt von Oberst Halvor Adrian an Oberst Bernd Albers.

Fünf Soldaten stehen bei einer Kommandoübergabe neben einem Mann und einer Frau

Generalmajor Carsten Breuer übertrug die Führung des Landeskommandos von Oberst Halvor Adrian an Oberst Bernd Albers. Während der Kommandoübergabe dankte Generalmajor Breuer dem scheidenden Kommandeur für seine geleisteten Dienste

Bundeswehr/Alexander Zörner

Oberst Halvor Adrian übernahm die Führung des Landeskommandos Sachsen-Anhalt am 30.06.2016. Als Kommandeur ist er der höchste militärische Repräsentant der Bundeswehr im Bundesland und erster militärischer Ansprechpartner für die Landesregierung. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie war die Anzahl der geladenen Gäste bei der Kommandoübergabe leider sehr überschaubar. Einzig Sachsen-Anhalts Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch, Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, die Staatssekretärin im Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt Anne Poggemann sowie der Bürgermeister der Stadt Magdeburg Klaus Zimmermann nahmen an der Veranstaltung teil. In seiner Abschiedsrede bedankte sich Oberst Adrian ausdrücklich bei dem Stab des Landeskommandos für die gute Zusammenarbeit. „Ich habe hier Kameradschaft, Effizienz und Loyalität erfahren. Es war mir eine Freude und eine Ehre zugleich. Ihre Leistungen waren 1 A – machen Sie weiter so“, betonte Oberst Adrian.

Nach vier Jahren Abschied vom Landeskommando

Portrait eines Soldaten

Oberst Halvor Adrian war bei seiner Verabschiedung als Kommandeur sichtlich gerührt. Nach über vier Jahren im Landeskommando Sachsen-Anhalt wechselt er an die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg

Bundeswehr/Alexander Zörner

Ein herausragendes Ereignis war für den in Schleswig-Holstein geborenen Fernmelder das Reformationsjubiläum 2017 in der Lutherstadt Wittenberg. Die Bundeswehr hatte hier im Rahmen der Amtshilfe eine besondere Gelegenheit, sich mit ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten zu präsentieren. Ein wichtiger Beitrag kam der Bundeswehr 2019 im Kampf gegen das Waldsterben im Harz zu. „Mir wird die Operation Borkenkäfer stets in Erinnerung bleiben“, so Oberst Adrian. „Ich möchte mich noch einmal herzlich bei allen Kameradinnen und Kameraden bedanken, die gemeinsam mit unseren zivilen Partnern den Harz vor noch schlimmeren Folgen durch den Borkenkäfer bewahrt haben.“ In seiner Dienstzeit hat Oberst Adrian außerdem an den Sachsen-Anhalt Tagen in Sangerhausen, in der Lutherstadt Eisleben und in Quedlinburg teilgenommen. „Das Landeskommando hatte 2016, 2017 und 2019 die Federführung für die Präsentation der Bundeswehr auf dem Landesfest inne. Gemeinsam mit allen Dienststellen in Sachsen-Anhalt ist es uns gelungen, ein positives Bild der Bundeswehr in der Öffentlichkeit zu präsentieren.“ Eine Herzensangelegenheit war Oberst Adrian darüber hinaus die Verleihung der Anerkennungsmedaille des Landtages von Sachsen-Anhalt. Diese Auszeichnung erhalten jedes Jahr Kameradinnen und Kameraden, die sich über Weihnachten und Neujahr im Auslandseinsatz befinden.

Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold verliehen

Soldatinnen und Soldaten stehen in einer Formation auf einem Antreteplatz

Zu dem Übergabeappell waren Soldatinnen und Soldaten des Landeskommandos Sachsen-Anhalt angetreten. Aufgrund der Corona-Pandemie war das nur ein kleiner Teil des Stabes

Bundeswehr/Alexander Zörner

Als Dank für seine herausragenden Dienste für die Bundeswehr zeichnete Generalmajor Carsten Breuer den scheidenden Kommandeur mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold und der Ehrennadel des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr in Berlin aus. Oberst Adrian nahm diese Auszeichnungen sichtlich gerührt entgegen und freute sich über diese besondere Geste. „Oberst Adrian – Sie haben Fundamente gegossen, Brücken gebaut und Wege erschlossen“, betonte Generalmajor Breuer. „Die Rolle als Botschafter der Bundeswehr im Bundesland haben Sie mehr als nur ausgefüllt. Sie haben diese Rolle gestaltet.“


Bundeswehr gehört zu Sachsen-Anhalt

Ein Mann steht hinter einem Rednerpult. Links und rechts von ihm stehen Soldaten

In seinem Grußwort dankte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident dem scheidenden Kommandeur für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Zugleich wünschte er Oberst Adrian viel Erfolg für seine zukünftigen Aufgaben

Bundeswehr/Alexander Zörner

Auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff würdigte in seiner Ansprache das Engagement und die hohe Professionalität von Oberst Adrian und unterstrich die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Landesregierung.

„Die Bundeswehr genießt in Sachsen-Anhalt ein hohes Ansehen. Zu diesem positiven Bild haben Sie einen erheblichen Beitrag geleistet. Ich wünsche Ihnen persönlich alles Gute“, so Ministerpräsident Haseloff.

Während eines kleinen Empfangs nutze Sachsen-Anhalts Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch die Gelegenheit ein paar persönliche Worte an Oberst Adrian zu richten. „Ich schätze Sie sehr und haben immer gerne mit Ihnen zusammengearbeitet.“ Vor allem die gemeinsamen Verleihungen der Landtagsmedaillen werden Gabriele Brakebusch in Erinnerung bleiben.

Neuer Kommandeur mit neuen Ideen

Zwei Soldaten stehen sich gegenüber und grüßen

Der neue Kommandeur Oberst Bernd Albers stammt gebürtig aus Niedersachsen und ist 57 Jahre alt. Er war zuvor im Nato-Hauptquartier in Belgien stationiert

Bundeswehr/Alexander Zörner

Als neuer Kommandeur wird künftig Oberst Bernd Albers die Geschicke des Landeskommandos Sachsen-Anhalt als eine Dienststelle der Streitkräftebasis leiten. Der gebürtige Niedersachse ist 57 Jahre alt und war zuvor im Nato-Hauptquartier in Belgien stationiert.

„Der neuen Tätigkeit sehe ich - auch unter den derzeit schwierigen Umständen - mit Freude entgegen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Dienststellen und Organisationen im Lande und darauf, die Menschen und Regionen Sachsen-Anhalts kennenzulernen.“

Vor allem die Corona-Pandemie und die Unterstützung durch die Bundeswehr werden die nächsten Wochen und Monate prägen. Im Bereich der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit kommt dem Landeskommando eine besondere Bedeutung in der Krise zu. „Wir werden das meistern“, so Oberst Albers.

von Franziska Meyer  E-Mail schreiben

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