Streitkräftebasis

Munitionslager Lorup: Festakt zur Reaktivierung

Munitionslager Lorup: Festakt zur Reaktivierung

  • Logistik
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Niedersachsen
Lesedauer:
2 MIN

Bereits im April 2021 wurde das Munitionslager Lorup wieder in Betrieb genommen. Corona-bedingt konnte der Festakt erst jetzt stattfinden. Im Zuge der Refokussierung der Bundeswehr auf die Landes- und Bündnisverteidigung steigt der Bedarf an Logistik.

Drei Männer neben einem Wappen

Symbolischer Akt 1: Enthüllung des Wappens Generalleutnant Martin Schelleis (v. r.) mit den Bürgermeistern Wilhelm Helmer (Lorup) und Ludger Kewe (Samtgemeinde Werlte)

Bundeswehr/Thorsten Bohlmann

Offiziell wieder am Netz: Mit einem Festakt mit geladenen Gästen aus Politik und Militär wurde das Munitionslager Lorup jetzt auch formell wieder in Betrieb genommen. Der ursprüngliche Termin zur Eröffnung im April dieses Jahres musste Pandemie-bedingt abgesagt werden. Aufgrund der Refokussierung der Bundeswehr auf die Landes- und Bündnisverteidigung hatte das Verteidigungsministerium die Reaktivierung von bundesweit acht Lagereinrichtungen beschlossen, um dem daraus resultierenden steigenden Bedarf an logistischen Leistungen gerecht zu werden. 40 Lagergebäude zählt Lorup. Neben der werterhaltenden Einlagerung kümmern sich die Angehörigen der Dienststelle künftig auch um die Instandhaltung sowie die Erst- und Folgeversorgung der eingelagerten Munition (im Schwerpunkt Luftwaffen- und Querschnittsmunition).

Politik erfreut über Standortentscheidung

Drei Personen durchtrennen ein gespanntes Band

Symbolischer Akt 2: Durchtrennung des Bandes. Generalleutnant Martin Schelleis, MdB Gitta Connemann, Landrat Marc-André Burgdorf (von rechts)

Bundeswehr/Thorsten Bohlmann

Eine mangelnde Einsatzbereitschaft sei neben einer sicherheitspolitischen Zäsur ausschlaggebend für die Wiederinbetriebnahme des Lagers gewesen, so Generalleutnant Martin Schelleis, Inspekteur der Streitkräftebasis. „Wir brauchen Reserven und Lagervorhaltung“, so Schelleis weiter, „bis das Lager wieder voll ist, wird es noch etwas dauern. Das Team geht aber bereits jetzt mit viel Kreativität und Einsatz voran.“ Die weiteren Redner Lorups Ortsbürgermeister Wilhelm Helmer, der Landrat des Landkreises Emsland, Marc-André Burgdorf und die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann begrüßten die Bundeswehr zurück und zeigten sich erfreut über die Wahl des Standortes.

Weitere fünf Millionen Euro werden investiert

Drei Personen bei der Übergabe des symbolischen Schlüssels

Symbolischer Akt 3: Schlüsselübergabe. Leiter Hauptmann Thomas Schwarze (v. l.), Brigadegeneral Gerald Funke (Kommandeur Logistikkommando) und Klaus Steinl (Leiter BwDLZBundeswehr-Dienstleistungszentrum Leer)

Bundeswehr/Thorsten Bohlmann

Feuerwerker, Munitionsfacharbeiter und -helfer, Nachschubbearbeiter, Bediener von Umschlaggerät – 39 Kräfte (32 zivile und sieben militärische) stellen den Betrieb des Lagers sicher. Aktuell besetzt sind bereits: 6/7 militärischen Posten, 5/8 Beamtenstellen und 14/25 Stellen für Tarifbeschäftigten. Die restlichen Posten werden bis Anfang 2022 besetzt. Der Großteil der Beschäftigten stammt aus dem Umkreis. Zudem ist eine personelle Aufstockung der Wache geplant, so dass weitere Arbeitsplätze entstehen. Leiter des Munitionslagers ist Hauptmann Thomas Schwarze. Der Bund hat bisher 1,4 Millionen Euro in Renovierungsarbeiten investiert. Für den Bau einer Blitzschutzanlage und die Sanierung der Munitionslagerhäuser sind weitere fünf Millionen Euro vorgesehen.

von Jasmin Henning  E-Mail schreiben

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