Streitkräftebasis

Musikalische Mutmacher im Einsatz in der Corona-Zeit

Musikalische Mutmacher im Einsatz in der Corona-Zeit

  • Coronavirus
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Würzburg
Lesedauer:
2 MIN

Musikalische Mutmache-Konzerte in Zeiten der Corona-Pandemie: Kammermusikbesetzungen des Heeresmusikkorps Veitshöchheim spielen für Patientinnen, Patienten und Personal im Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda sowie im Juliusspital Hospiz Würzburg.

Eine uniformierte Frau und ein uniformierter Mann spielen Flöte in einer Kapelle.

Die perfekte Voraussetzung für einen musikalischen Mutmacher in der derzeitigen Situation: Das Flötenensemble der Bundeswehr spielt per Livestream aus der Krankenhauskapelle

Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda/Viktoria Schmitt

Unter ganz besonderen Umständen und trotz den herausfordernden Zeiten der Corona-Krise gaben mehrere kleinere Kammermusikbesetzungen des Heeresmusikkorps Veitshöchheim in der vergangenen Zeit kleinere Aufmunterungs-Konzerte.

So spielte beispielsweise das Flötenensemble am Montag, den 11. Mai 2020 ein 30-minütiges Konzert in der Krankenhauskapelle des Herz-Jesu-Krankenhauses in Fulda. Die beiden Flötisten Hauptfeldwebel Valerie Henning und Stabsfeldwebel René Jestädt spielten hierbei allerdings auf den ersten Blick „ohne Publikum“: das Konzert wurde dank der tollen technischen Möglichkeiten des Krankenhauses für Patienten und Mitarbeiter über den krankenhausinternen TV-Kanal livegestreamt. So konnten nicht nur die Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen berücksichtigt, sondern auch den Zuhörern ein kleiner musikalischer Gruß möglich gemacht werden.

Mini-Konzerte als liebevolle Zeichen

Eine uniformierte Frau und ein uniformierter Mann spielen Flöte in einer Kapelle.

Mit Musik gegen Corona – nicht nur Abwechslung im Krankenhausalltag sondern vor allem als Dankeschön an die Mitarbeiter.
Aufstellung des Ensembles – Hauptfeldwebel Henning links, Stabsfeldwebel Jestädt rechts

Herz-Jesu-Krankenhaus Fulda/Viktoria Schmitt

Mit dem „Mini-Konzert“, bei dem von barocken und klassischen Klängen bis hin zur irischen Folklore nichts fehlte, sollte nicht nur ein wenig Abwechslung in den Krankenhausalltag gebracht werden, sondern auch ein großes Dankeschön an alle Mitarbeitenden ausgesprochen werden, die in den aktuellen Zeiten Tag und Nacht ihr Bestes geben. 

Ebenso fand am 14. Mai 2020 ein Open-Air-Konzert auf den Terrassen des Juliusspital Hospiz Würzburg statt. Dies wurde gestaltet vom Klarinettenensemble des Heeresmusikkorps Veitshöchheim unter der Leitung von Hauptfeldwebel Thomas Althön. Das breitgefächerte Repertoire mit bekannten Melodien wie König der Löwen, Petit Fleur oder auch Klängen von Metallica sollte ebenfalls ein liebevolles Zeichen setzen. Ein Zeichen, zum einen des Dankes für die wichtige Arbeit der Mitarbeiter dort vor Ort, aber auch ein Zeichen des Respekts und der Solidarität gegenüber den Hospizgästen.
Diese Hospizgäste können aufgrund der besonderen Bedingungen leider nicht ihren letzten Lebensweg gemeinsam mit ihren Liebsten gehen und genau aus diesem Grund sollte das 90-minütige Konzert zumindest ein wenig Ablenkung und eben auch ein kleiner Mutmacher sein, um wenigstens zu zeigen, dass die Hospizgäste keineswegs alleine oder vergessen sind.

Weitere dieser musikalischen Mutmacher sind bereits für die Kammermusikbesetzungen geplant und das Heeresmusikkorps Veitshöchheim hofft, auch in dieser schweren Zeit zumindest etwas Sonnenschein und eine kleine Freude in den Alltag eines Krankenhauses, Hospizes oder auch Seniorenheims zu bringen.
 


von Valerie Henning  E-Mail schreiben

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