Streitkräftebasis

Premiere: Logistikbataillon 163 auf Neuland

Premiere: Logistikbataillon 163 auf Neuland

  • Logistik
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Delmenhorst
Lesedauer:
2 MIN

Die Einsatzzentrale Reception Staging Onward Movement des in Delmenhorst neu aufgestellten Logistikbataillon 163 übte erstmals im Workshop für die Anfangsbefähigung beim JCTC an der Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt.

Ein Soldat des Logistikbataillon 163 steht an einem Bürocontainer mit einem Wappen.

Kommandeur des Logistikbataillon 163 Tobias Schmidt freut sich auf die anstehenden Aufgaben.

Bundeswehr/Brian Melzer

40 Logistiker, vom Feldwebel bis zum Stabsoffizier, erarbeiteten an der zentralen Ausbildungseinrichtung für Logistik der Streitkräftebasis, der Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt, Inhalte für die Anfangsbefähigung im neuen Logistikbataillon 163 „Unsere Fragen sind nicht weniger geworden. Ganz im Gegenteil, wir haben jetzt mehr, aber dafür bessere!“ Treffender als Frau Oberleutnant Anna Thumer, Angehörige der Einsatzzentrale Reception Staging Onward Movement, EZ RSOMReception, Staging, Onward Movement, hätte man den ersten Workshop im Joint Logistic Support Group Coordination and Training Centre, JCTC, nicht zusammenfassen können.

Gemeinsam Wissen erarbeiten

Ein wesentlicher Aspekt des Workshops war der inhaltliche Austausch. Erstmals in Bundeswehr und NATO wurde eine Aufmarschoperation aus Sicht eines Enablers, einer auslösenden Einheit wie dem Verband aus Delmenhorst, betrachtet. Von Beginn an herrschte gute Stimmung in der Gruppe und eine konstruktive Diskussion. In vielen Bereichen existieren kaum Vorschriften und es gibt keine Erfahrungswerte, sodass das Bataillon seine Einsatzgrundsätze und –verfahren, den Anforderungen entsprechend, eigenständig und kreativ erarbeiten muss.

Nationale und internationale Erfahrungen

Neben erfahrenem nationalen und internationalen Fachpersonal des JCTC, referierten Vertreter aus dem Supreme Headquarters Allied Powers Europe in Belgien, SHAPESupreme Headquarters Allied Powers Europe, der Joint Logistic Support Group aus Neapel, JLSG Naples, dem Multinationalen Kommando Operative Führung in Ulm, dem Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt und dem Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst in Leer zu den einzelnen Fachthemen. Der Kommandeur der Logistikschule, Brigadegeneral Boris Nannt, brachte Erfahrungen aus seiner Funktion als Kommandeur JLSG 1GNC mit ein und sicherte fachliche Unterstützung für den Aufbau des Verbandes zu.

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Ein tschechischer Soldat steht vor Bürocontainern.

Major Petr Kostelka ist Ausbilder im JCTC.

Bundeswehr/Brian Melzer
Ein Soldat des JCTC steht vor einem Bürocontainer.

Hauptmann Hubert Winkler berichtet über Vorteile und Möglichkeiten des modernen Ausbildungsgefechtsstandes des JCTC.

Bundeswehr/Brian Melzer
Eine Präsentation wird auf drei großen Bildschirmen in einem Zelt gezeigt.

Multimedia-Präsentationen und Videokonferenzen im Workshop des JCTC. Hier hält Oberstleutnant Franzel aus Österreich einen Vortrag.

Bundeswehr/Brian Melzer

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Digitale Ausbildungsumgebung

Die digitale und moderne Ausstattung des JCTC machte eine Durchführung mit Hygienekonzept der einzelnen Präsenz-, Hybrid- und Online-Unterrichtseinheiten erst möglich. Ein Highlight der Veranstaltung war Wolfang Klietz, Redakteur beim Hamburger Abendblatt und Historiker. Er hielt einen Vortrag über den Abzug der Westgruppe der sowjetischen Truppen aus der ehemaligen DDRDeutsche Demokratische Republik als größte Verlegeoperation in Friedenszeiten.

Nach acht Tagen Ausbildung und Programm kehrten die Angehörigen des Logistikbataillons 163 mit vielen Eindrücken und neuen Ideen zurück nach Delmenhorst, um den neuen Verband aufzubauen. Die anstehenden Aufgaben sind vielfältig und fordernd, aber mit dem nötigen Pragmatismus und einer Portion Kreativität wird die kommende Zeit für die Soldatinnen und Soldaten sehr spannend, abwechslungsreich und einzigartig werden.

von Hubert Winkler, Brian Melzer   E-Mail schreiben

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