Streitkräftebasis
Revolutionäre Klänge

Symposium: 1789 und die Folgen – Revolutionäre Musik

Symposium: 1789 und die Folgen – Revolutionäre Musik

  • Militärmusik
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Bonn
Lesedauer:
2 MIN

Veranstaltungsort war wieder das Gustav-Stresemann-Institut in Bonn. Das international besetzte Format wird seit 2004 vom Militärmusikdienst und dem musikwissenschaftlichen Institut der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf veranstaltet.

Das Team des Symposiums 2022: Vier Männer, davon drei Soldaten und ein Zivilist lächeln in einer Reihe stehend in die Kamera.

Das Team des Symposiums 2022 (v.l.n.r.): Oberstleutnant Dr. Manfred Heidler, Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch, Oberst Thomas Klinkhammer und Oberstleutnant Burkard Zenglein

Bundeswehr/Stefan Müller

Internationale Fachdozenten und rund 80 Teilnehmende erläuterten und diskutierten die Auswirkungen sowie Folgen der Französischen Revolution auf die (Militär-)Musik. Auch die daraus resultiere Entwicklung sowie Auftritts- und Erscheinungsformen wurden thematisiert. Zu Beginn des diesjährigen Symposiums begrüßte der Leiter des Militärmusikdienstes der Bundeswehr, Oberst Thomas Klinkhammer, die Gäste und Dozentinnen sowie Dozenten. Er dankte dem Organisator der Veranstaltung, Oberstleutnant Dr. Manfred Heidler, für die Zusammenstellung des vielfältigen Programmes. Für den Mitbegründer dieser Vortragsreihe war dieses Symposium nach über 43 Jahren Dienstzeit auch der Abschied aus der Bundeswehr sowie der aktiven Militärmusik in den Ruhestand. „Wenn ich nun zurückschaue, so tue ich dies kritisch und analytisch zugleich. Für mich war alles Zurückliegende, Vergangene aber nicht besser, sondern allenfalls „anders““, resümiert Heidler, bevor er sich an das Umfeld seines wissenschaftlichen Wirkens wendet: „Ich bedanke mich zum Abschluss bei allen meinen Weggefährtinnen und Weggefährten, die mich in kontroversen und offensiven Diskussionen auf meinem Berufsweg begleitet haben.“ Seinen Nachfolger für das Projekt „Symposium“ und neuen Stabsoffizier für Forschung, Lehre und Ausbildung im Zentrum Militärmusik, Oberstleutnant Burkard Zenglein, hieß der Leiter in diesem passenden Rahmen herzlich willkommen.

Veranstaltung in der Fachwelt einzigartig

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Das Team des Symposiums 2022: Vier Männer, davon drei Soldaten und ein Zivilist lächeln in einer Reihe stehend in die Kamera.

Das Team des Symposiums 2022 (v.l.n.r.): Oberstleutnant Dr. Manfred Heidler, Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch, Oberst Thomas Klinkhammer und Oberstleutnant Burkard Zenglein

Bundeswehr/Stefan Müller
Frauen und Männer, Soldatinnen und Soldaten in einem Konferenzraum auf Stühlen.

Das interessierte und fachkundige Auditorium folgt den Vorträgen

Bundeswehr/Stefan Müller
Zivile und militärische Frauen und Männer auf einem Gruppenbild.

Die Dozentinnen und Dozenten 2022 blicken auf eine erfolgreiche Veranstaltung zurück

Bundeswehr/Stefan Müller
Ein Zivilist hält freudevoll ein Buch in die Höhe. Ein Soldat steht lächelnd daneben und legt ihm die Hand auf die Schulter.

Präsentierten den neuen Band aus der Reihe „Militärmusik im Diskurs“: Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch und Oberst Thomas Klinkhammer

Bundeswehr/Stefan Müller
Zwei Soldaten vor einem Mikro und neben einem aufgestellten Laptop. Einer spricht.

Oberstleutnant Dr. Heidler beim Abschlussvortrag

Bundeswehr/Stefan Müller

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Während der zwei Symposiumstage wurde ein breites Spektrum der Militärmusik behandelt. Nach den anschließenden Diskussionen des Auditoriums, bedankten sich Oberst Klinkhammer und Prof. Dr. Dr. Kalisch bei den Referentinnen und Referenten sowie den Besuchenden für die engagierten und ausführlichen Beiträge. Sei Dank galt auch Oberstleutnant Dr. Heidler für die Vorbereitung und Durchführung dieser einzigartigen musikwissenschaftlichen Veranstaltung. Zusammen mit dem Prorektor der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch, konnte Oberst Klinkhammer den Dokumentationsband des letzten Symposiums mit dem Titel „Militärmusik als kultureller Botschafter“ der Öffentlichkeit präsentieren. Diese erfolgreiche Kooperation zwischen Militärmusik und Musikhochschule besteht bereits seit über 45 Jahren. Die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und der Militärmusikdienst der Bundeswehr arbeiten bei der Ausbildung des gesamten Musikpersonals der Bundeswehr zusammen. In der Laufbahn der Musikfeldwebel dauert die Ausbildung insgesamt fünf Jahre und enthält das künstlerische Studium (acht Semester) eines Instrumentes des sinfonischen Blasorchesters, mit der Möglichkeit des Abschlusses „Bachelor of Music“. Die angehenden Musikoffiziere werden sechs Jahre ausgebildet und schließen mit dem Master-Abschluss „Orchesterleitung“ (Kapellmeister) ab.

Reihe wird nächstes Jahr fortgesetzt

Eine Fortsetzung wird die Reihe im nächsten Jahr am 5. und 6. September, wiederum im Bonner Gustav-Stresemann-Institut, finden. 
Bei Interesse sind die bisher herausgegebenen Dokumentationsbände unter folgender Adresse beziehbar: 

von Jürgen Albrecht  E-Mail schreiben

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