Die Sicherheitsüberprüfung in der Bundeswehr

Für bestimmte Beschäftigte der Bundeswehr wird eine Sicherheitsüberprüfung vonnöten. An dieser Überprüfung wirkt der Militärische Abschirmdienst maßgeblich mit. Das Wichtigste zur Sicherheitsüberprüfung der Bundeswehr im Überblick.

Konrad-Adenauer-Kaserne
Federico Gambarini/dpa

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FAQ: Wissenswertes zur Sicherheitsüberprüfung

Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsüberprüfung der Bundeswehr.

Für wen und ob eine Sicherheitsüberprüfung erforderlich ist, klärt die bzw. der zuständige Sicherheitsbeauftragte. Bewerberinnen und Bewerber bei der Bundeswehr werden entsprechend durch diese oder durch die Sicherheitsbeauftragten des Karrierecenters bzw. des Assessementcenters für Führungskräfte informiert. Sie sind die ersten Ansprechpartner für sämtliche Fragen rund um das Thema Sicherheitsüberprüfung in der Bundeswehr. Grundsätzlich gilt: Personen, für die eine Waffenausbildung vorgesehen ist, müssen zwingend überprüft werden.

Sofern eine Sicherheitsüberprüfung in der Bundeswehr notwendig wird, ist in einem ersten Schritt ein Fragebogen – die sogenannte Sicherheitserklärung – auszufüllen. Diese ist grundsätzlich elektronisch mittels des Programms „ELSE“ zu erstellen; anschließend ist diese zusätzlich in ausgedruckter sowie unterzeichneter Form der oder dem Sicherheitsbeauftragten der entsprechenden Dienststelle, des Karrierecenters oder des Assessmentcenters für Führungskräfte in der Bundeswehr zu übergeben.

Die Software „ELSE“ enthält hilfreiche Erläuterungen zum Ausfüllen der Sicherheitserklärung. Voraussetzung für das Programm ist das Betriebssystem Windows 7 oder Windows 10.

Achtung beim Ausfüllen

Es ist unbedingt darauf zu achten, die Sicherheitserklärung vollständig und wahrheitsgemäß auszufüllen. Hierbei sind die Erläuterungen im ELSE-Programm zu beachten und die entsprechende Ausfüllanleitung eingehend zu lesen. Falls Unsicherheit bezüglich der Beantwortung einzelner Fragen bestehen sollte, ist es ratsam, sich diesbezüglich an die zuständige Sicherheitsbeauftragte oder den zuständigen Sicherheitsbeauftragten zu wenden. Auf diese Weise lassen sich Rückfragen sowie unnötige Verzögerungen bei der Sicherheitsüberprüfung der Bundeswehr vermeiden.

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