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Zentrum Innere Führung

Innere Führung ist unsere Berufung! Seit 1956 ist das Zentrum Innere Führung die zentrale Denkfabrik für die Führungskultur in der Bundeswehr. Gleichzeitig bieten wir richtungsweisende und qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildungen rund um das Themenfeld „Moderne Menschenführung“.
Wir bilden Vorbilder aus und entwickeln Persönlichkeiten!

Ein Symbolbild zu 65 Jahren Zentrum Innere Führung

65 Jahre Zentrum Innere Führung

Innere Führung ist unser Auftrag! Seit 1956 entwickelte sich das Zentrum Innere Führung zum zentralen und richtungsweisenden Kompetenzzentrum der Führungskultur der Bundeswehr.

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Aktuelles

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Innere Führung

Die Innere Führung ist der Kern der Führungskultur der Bundeswehr. Sie basiert auf den Werten und Normen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, wie sie im Grundgesetz formuliert sind und vermittelt diese Werte in die Bundeswehr hinein. Diese Werte und Normen leiten das Handeln unserer Soldatinnen und Soldaten im Frieden und im Einsatz.  Als unabhängiges Gremium berät der Beirat Innere Führung den Verteidigungsminister oder die Verteidigungsministerin zu allen Fragen der Inneren Führung.


Innere Führung kurz erklärt!

Transkription des Videos


Zentrum Innere Führung

Das Zentrum Innere Führung (ZInFüZentrum Innere Führung) ist das zentrale Kompetenzzentrum für alle Fragen rund um die Führungskultur der deutschen Streitkräfte und die ethischen Grundlagen des Soldatenberufes.

Was heißt es heute, treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen?


Das Zentrum Innere Führung setzt sich als national anerkannte und international vernetzte Ausbildungseinrichtung mit Leitfunktion für die Weiterentwicklung, Gestaltung und Vermittlung der Inneren Führung ein. Seine Expertise, seine Kompetenzen und sein Leistungsangebot bilden den Rahmen für Bildung und Zertifizierung aller Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr in allen Fragen und Handlungsfeldern
der werteorientierten Führungs- und Organisationskultur. Gleichzeitig ist das Zentrum Innere Führung die zentrale Bildungsinstitution zur Weiterentwicklung individueller Führungskompetenzen.

Gebäude des Zentrums für Innere Führung in Koblenz

Die Weiterentwicklung und Vermittlung des Konzepts der „Inneren Führung“ übernimmt das Zentrum für Innere Führung in Koblenz

Bundeswehr


Das Zentrum nimmt hierbei auf Basis der Vorgaben des Weißbuches 2016 und aktueller Entwicklungen eine Schlüsselstellung als Katalysator und Expertiseträger der Weiterentwicklung einer gemeinsamen, statusübergreifenden Führungs- und Organisationskultur ein. In seiner Beratungsfunktion für die politische Leitung ist das Zentrum Innere Führung ein wichtiger Sensor zur Erkennung und Bewertung relevanter Entwicklungen in Bundeswehr und Gesellschaft mit der Fähigkeit zur Ableitung handlungsleitender Empfehlungen und leistet mit seinen Ansprech- und Leitstellen einen einzigartigen und wirkungsvollen Beitrag zur Unterstützung aller Führungskräfte in der Bundeswehr. Das Zentrum Innere Führung operationalisiert im Rahmen seiner Leitfunktion im Aufgabenverbund Innere Führung im Auftrag des BMVgBundesministerium der Verteidigung die strategischen Vorgaben und schafft damit verbindliche Zielvorgaben für den Aufgabenverbund Innere Führung sowie deren Umsetzung in die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Bundeswehr.

Seit über 60 Jahren ist das Zentrum Innere Führung dafür verantwortlich, dem Führungspersonal der Bundeswehr die Konzeption Innere Führung mit dem Leitbild vom Staatsbürger in Uniform zu vermitteln, sowie diese entsprechend der gesellschaftlichen Veränderungen weiterzuentwickeln. Damit leistet es seinen Beitrag zur Integration der Bundeswehr in Staat und Gesellschaft und gewährleistet, dass Innere Führung nicht nur gelehrt, sondern auch gelebt werden kann.

Am 1. Oktober 1956 wurde die Schule der Bundeswehr für Innere Führung in Dienst gestellt. Fortan sollten hier vor allem die Kommandeure und Einheitsführer, aber auch die Kompaniefeldwebel der Bundeswehr aus- und fortgebildet werden. Die ersten Lehrgänge fanden zunächst an unterschiedlichen Orten in der gesamten Bundesrepublik statt, während der Lehrstab in Köln untergebracht wurde.

Die Schule bezog im Februar 1957 ihr heutiges Hauptgebäude auf der Pfaffendorfer Höhe in Koblenz.

Das heutige Gebäude des ZInFü im Jahr 1966

Schule Innere Führung in Koblenz im Jahr 1966

Bundeswehr/Siwik


Anfänglich gliederte sich die Schule in zwei militärische Lehrgruppen und einen zivilen Wissenschaftlichen Forschungs- und Lehrstab. Dieser wurde 1968 in das Wissenschaftliche Institut für Erziehung und Bildung in den Streitkräften überführt und ein Jahr später aus der Schule ausgegliedert und nach Heide bei Siegburg verlegt; daraus entstand später das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr. Die in Koblenz verbliebenen Dozenten wurden in der Wissenschaftlichen Gruppe zusammengefasst. Im Februar 1973 wurde die Schule neu gegliedert und alle Lehrstabsoffiziere und Dozenten in einem Wissenschaftlichen Lehrstab zusammengefasst.

Zwei Sodaten bei einem Chemie-Experiment

Chemieunterricht an der Schule Innere Führung in Koblenz im Jahr 1960

Bundeswehr/Siwik


Mit Auftrag des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Harald Wust, sollte die Schule künftig das Zentrum der Streitkräfte für sämtliche Fragen der Inneren Führung in Konzeption und Anwendung sein. Am 1. Januar 1981 erfolgte die Umbenennung in Zentrum Innere Führung. Gleichzeitig wurde dem Zentrum die Leitfunktion im neu eingerichteten Aufgabenverbund Innere Führung übertragen.

Am 9. Oktober 1984 erhielt das Zentrum Innere Führung seine Truppenfahne; am 8. September 1992 erfolgte die Verleihung eines Fahnenbandes durch den damaligen Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz, Rudolf Scharping.

Drei Soldaten beim Studium vom Büchern in einer Bibliohek

Junge Offiziere beim Unterricht an der Schule Innere Führung in Koblenz im Jahr 1960

Bundeswehr / Siwik


Mit der im Oktober 1990 einsetzenden Ausbildung der Offiziere der ehemaligen Nationalen Volksarmee leistete das Zentrum einen wichtigen Beitrag zur Schaffung der „Armee der Einheit“. Ferner trägt das Zentrum seit der im Mai 1993 durchgeführten Führerausbildung des Deutschen Unterstützungsverbandes Somalia (im Rahmen von UNOSOMUnited Nations Operation in Somalia II) durch die Ausbildung von Führungs- und Schlüsselpersonal deutscher Einsatzkontingente wesentlich zu deren Vorbereitung und somit Professionalisierung bei. Seit April 1994 ist das Zentrum auch in Strausberg präsent, um die Möglichkeiten der Hauptstadt Berlin für die Lehre zu nutzen.

Am 4. Mai 2006 wurde der Freundeskreis Zentrum Innere Führung e.V.eingetragener Verein gegründet. Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens fand im November 2006 ein feierlicher Festakt in Anwesenheit des Generalinspekteurs der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, statt.

Zum 1. April 2013 wurden dem Zentrum zahlreiche, bis dato ministerielle Aufgaben übertragen und die Bereiche Beauftragter für Erziehung und Ausbildung des Generalinspekteurs der Bundeswehr und Innere und Soziale Lage neu aufgestellt. Seit dem 1. Juli 2014 führt es truppendienstlich das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam und das Militärhistorische Museum in Dresden und Berlin-Gatow.

Seit dem 1. August 2017 ist das Zentrum Innere Führung direkt dem Generalinspekteur der Bundeswehr unterstellt.

Wie jede Dienststelle der Bundeswehr hat auch das Zentrum Innere Führung ein eigenes Wappen. Auf weißem Grund wird der vor dem Eisernen Kreuz stehende Bundesadler vom halbovalen Schriftzug Innere Führung eingefasst.

Ein Wappenschild mit dem unten umlaufenden Schriftug "Innere Führung", mittig der vor dem Eisernn Kreuz stehende Bundesadler.

Das Wappen des Zentrums Innere Führung

Bundeswehr


Das Eiserne Kreuz steht als Symbol für Werte wie Freiheit und Gleichheit, sowie für Tugenden wie Ritterlichkeit, Tapferkeit, Einsatz für die Gemeinschaft, Kameradschaft, Bescheidenheit und Pflichtbewusstsein. Seit 1955 ist es das Symbol für die neu aufgestellten Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland – der Bundeswehr.

Der Bundesadler ist das Staatssymbol der Bundesrepublik Deutschland. Dass er im Wappen des Zentrums Innere Führung vor dem Eisernen Kreuz steht, symbolisiert sowohl das Primat des Politischen, als auch die Einbindung der Bundeswehr in Staat und Gesellschaft. Diesen Zielen dient die Konzeption der Inneren Führung. Mit dem umfassenden Schriftzug wird ihre integrierende Funktion versinnbildlicht. Die für das Wappen verwendete Farbkombination Schwarz und Weiß, weist auf den Bezug zu den preußischen Reformen hin. Diese stellen die Anfänge einer wechselvollen Entwicklung in der deutschen Geschichte dar, welche in die Innere Führung mündete.

Organisation

Das Zentrum Innere Führung gliedert sich an den Standorten Koblenz, Berlin, Hamburg und Straußberg in die Abteilungen Recht, Weiterentwicklung Innere Führung, Im Dialog und Führung sowie die selbstständigen Bereiche Aus- und Fortbildung, Coaching und Innere und Soziale Lage. Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften sowie das Militärhistorische Museum unterstehen dem Zentrum Innere Führung.

Kommandeur des Zentrums Innere Führung ist Generalmajor André Bodemann.
Stellvertretender Kommandeur ist Brigadegeneral Robert Karl Sieger, zugleich Beauftragter des Generalinspekteurs für Erziehung und Ausbildung.



Abteilungen und selbstständige Bereiche

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