Winterspiele in Peking beendet

Bundeswehr erfolgreich bei Olympia

Bundeswehr erfolgreich bei Olympia

  • Olympia
  • Bundeswehr
Datum:
Ort:
Deutschland

Die XXIV. Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing (Peking), Volksrepublik China, endeten am 20. Februar 2022. In 15 Sportarten wurden an 17 Wettkampftagen insgesamt 109 Entscheidungen gesucht und Medaillen vergeben. In 13 dieser Sportarten waren auch Bundeswehr-Sportsoldatinnen und -soldaten erfolgreich vertreten.

Sportler schwenken verschiedene Flaggen in einem Stadion

Die Olympischen Winterspiele in Peking sind Geschichte und verliefen für die Sportlerinnen und Sportler der Bundeswehr sehr erfolgreich

AFP/Anthony Wallace

Zu diesem guten Gesamtergebnis leisteten auch die insgesamt 23 Sportsoldatinnen und 33 Sportsoldaten der Bundeswehr einen außerordentlichen Beitrag. Die Bundeswehr stellte rund 37 Prozent aller für Deutschland angetretenen Sportlerinnen und Sportler. Sie holten mit sechsmal Gold, achtmal Silber und dreimal Bronze insgesamt 17 Medaillen oder anders ausgedrückt gut 63 Prozent aller vom „Team D“ errungenen Medaillen nach Hause. Besonders herauszuheben sind hierbei die Sportsoldatinnen und Sportsoldaten vom Deutschen Bob- und Schlittenverband, die insgesamt zehn Medaillen im Eiskanal von Yanqing erkämpften. Diese Zahlen belegen: das System der Spitzensportförderung funktioniert und ist unverzichtbar. Die Sportfördergruppen der Bundeswehr – in denen die Spitzensportlerinnen und -sportler als Soldaten dienen – sind Dienststellen der Streitkräftebasis.

Erfolgreich in Beijing

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  • Eine jubelnde Wintersportlerin
    Biathlon

    Denise Herrmann und Co. holen Bronze

    Mit einer hervorragenden Teamleistung und einer nervenstarken Schlussläuferin Denise Herrmann haben die deutschen Biathletinnen Bronze in der Staffel gewonnen und eine zwölfjährige Durststrecke beendet. Überglücklich stürmten Vanessa Voigt, Vanessa Hinz und Franziska Preuß, für die es allesamt nach 4x6 km und nur sechs Nachladern die erste Olympia-Medaille überhaupt war, im Ziel zu Hauptfeldwebel Herrmann und begruben ihre Schlussläuferin unter sich. Die hatte losgelegt wie die Feuerwehr. Den Rückstand von über 20 Sekunden auf Italien und Russland auf den Plätzen zwei und drei hatte die Sportsoldatin schon vor dem ersten Schießen aufgeholt, und auch den Zeitverlust durch ihren Nachlader machte die starke Läuferin schnell wieder wett. Auch stehend benötigte Herrmann eine zusätzliche Patrone und ging als Dritte in die Loipe, für den Angriff auf Silber fehlten dann aber die Kräfte. Die deutschen Biathletinnen dürfen sich aber dennoch erstmals seit 2010 wieder über eine olympische Staffel-Medaille freuen.

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    Sportlerinnen mit ihrem Medaillen bei der Siegerehrung

    Das Staffelteam bei der Siegerehrung in Peking: Bronze für Vanessa Voigt (v.l.), Vanessa Hinz, Franziska Preuß und Sportsoldatin Denise Herrmann aus Bischofswiesen.

    AFP/Ben Stansall
    Sich umarmende Sportler mit Skiern

    Gemeinsam stark: Die drei Teamkolleginnen freuen sich über die starke Laufleistung der Sportsoldatin, die ihnen die Bronzemedaille in der Staffel sichert.

    AFP/Christof Stache
    Eine Biathletin liegt nach dem Zieleinlauf erschöpft am Boden

    Erschöpft, aber glücklich: Hauptfeldwebel Denise Herrmann bekommt im Ziel gleich Hilfe von ihren Teamkolleginnen beim Ablegen der Skier.

    AFP/Tobias Schwarz
    Ein Biathletin geht gerade mit ihrem Gewehr in den Anschlag

    Konzentration – Zielen – Treffen: Hauptfeldwebel Denise Herrmann beim Schießen für die Biathlon-Staffel. Die Sportsoldatin gewann zweimal Edelmetall, im Einzel und in der Staffel.

    AFP/Jewel Samad

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    Gold für Herrmann

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    Ein Sportlerin freut sich über ihre Medaille

    Medaillen-Double: Biathletin Hauptfeldwebel Denise Herrmann wird Olympiasiegerin im Einzel und gewinnt Bronze mit der Staffel. Gleich zwei Gründe zur Freude für die erfolgreiche Sportsoldatin.

    AFP/Ben Stansall
    Ein Skiläuferin überquert eine Ziellinie

    Sportsoldatin Denise Herrmann mit Bestzeit im Ziel.

    AFP/Jewel Samad
    Ein Biathletin mit ihrem Gewehr im Anschlag

    19 Treffer brachten Gold: Hauptfeldwebel Denise Herrmann beim Schießen im Einzelwettkampf.

    AFP/Jewel Samad

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    Biathletin Hauptfeldwebel Denise Herrmann gewinnt Gold im Einzel und schafft als erst zweite deutsche Wintersportlerin das olympische Medaillen-Double. Sie gewann Edelmetall in zwei verschiedenen Sportarten. 2014 in Sotschi hatte sie Bronze mit der Langlauf-Staffel gewonnen, wechselte zwei Jahre später zum Biathlon. Mit dem Triumph im Einzelrennen krönte sich die in Bischofswiesen stationierte Biathletin jetzt völlig überraschend zur Olympiasiegerin und bescherte dem TeamD die zweite Goldmedaille in Peking. Mit einem lauten Juchzer hüpfte die strahlende Herrmann bei der Siegerehrung aufs oberste Treppchen. „Olympiasiegerin„, sagte sie überglücklich am ZDF-Mikrofon, „das klingt wirklich gut.“ Mit 19 Treffern hatte sich die Oberwiesenthalerin in den siebten Biathlon-Himmel geballert und mit einer überragenden Vorstellung im Klassiker über 15 Kilometer einen sensationellen Gold-Coup geschafft.

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  • Gruppenbild von Sportlern beider Siegerehrung
    Bob

    Historischer Doppelsieg: "Pink-Lady" Nolte holt Gold vor Jamanka

    Laura Noltes Lieblingsfarbe ist pink. Ihre Handschuhe, ihr Sitz im Schlitten sowie Teile der Außenverkleidung ihres Bobs strahlen in der knalligen Farbe, ihrem Markenzeichen. Stabsunteroffizier Nolte krönte sich so ausgestattet vor Oberfeldwebel Mariama Jamanka zur jüngsten Olympiasiegerin im Bob. Debütantin Nolte raste überlegen zum Olympiasieg im Zweier-Bob und schrieb dabei gleich in mehrfacher Hinsicht Sportgeschichte: Die Winterbergerin – stationiert im westfälischen Warendorf – holte vor Mariama Jamanka für die deutschen Frauen den ersten olympischen Doppelsieg. Nach vier Läufen lag Nolte mit Anschieberin Deborah Levi beeindruckende 0,77 Sekunden vor Jamanka, nur einmal gab es seit Einführung der Frauen-Rennen bei Winterspielen 2002 einen noch deutlicheren Triumph. Nolte ist zudem mit ihren 23 Jahren die jüngste Medaillengewinnerin der olympischen Bob-Geschichte. Ganz nebenbei setzte sich auch die einmalige Erfolgsserie der deutschen Schlittensportler in China fort.

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    Jamanka bejubelte nach ihrem Triumph von 2018 nun in Peking ihre zweite Medaille auf der größten Bühne. Für ihre Anschieberin Alexandra Burghardt, die derzeit beste deutsche Sprinterin, endete der Kurzausflug in die Eisrinne mit dem erhofften Edelmetall. Erst vor 28 Wochen hatte die Leichtathletin bei den Sommerspielen in Tokio ihr Olympia-Debüt gegeben. Die beiden Pilotinnen holten die deutschen Medaillen 13 und 14 im Yanqing Sliding Centre. Am Ende der Spiele hatte der Bob und Schlittenverband für Deutschland (BSD) für deutlich mehr als die Hälfte aller deutschen Medaillen in China gesorgt. Auch ein Erfolg für die Spitzensportförderung der Bundeswehr.

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    Medaillenregen im Eiskanal

    Ein Bob-Rennen für die Geschichtsbücher: Fahnenträger Francesco Friedrich hat im Eiskanal von Yanqing die Goldspur gefunden und dabei einen historischen deutschen Dreifacherfolg angeführt. Der Dominator raste im Zweier-Schlitten vor Johannes Lochner und Christoph Hafer zu seinem insgesamt dritten Olympiasieg - und war dabei so überlegen wie kein Bob-Pilot in den vergangenen 34 Jahren. Ein grandioser Erfolg auch für die Bundeswehr. Johannes Lochner raste mit Anschieber Stabsunteroffizier Florian Bauer auf Silber. Christoph Hafer holte mit Stabsunteroffizier Matthias Sommer Bronze. Lochner/Bauer und Hafer/Sommer feierten ihre ersten olympischen Medaillen und schrieben nebenbei Bob-Geschichte: Drei Schlitten aus einem Team gab es bislang noch nie auf dem Podest - nicht im Zweier, nicht im Vierer, nicht für Deutschland und auch für keine andere Nation.

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    Jubelnde Sportler im Eiskanal

    Riesen Jubel beim deutschen Team. Die drei Zweier-Bob-Teams feiern einen sensationellen Dreifachtriumph in Peking.

    AFP/Daniel Mihailescu
    Zwei jubelnde Sportler

    Große Freude bei Stabsunteroffizier Florian Bauer (rechts), der seinen Piloten Johannes Lochner zu Silber schob.

    AFP/Daniel Mihailescu
    Zwei jubelnde Sportler

    Machten die Sensation perfekt: Christoph Hafer holte mit Stabsunteroffizier Matthias Sommer Bronze in Peking.

    AFP/Daniel Mihailescu
    Ein Zweierbob im Eiskanal

    Sicherten sich im letzten Lauf die Bronzemedaille: Christoph Hafer und Sportsoldat Sommer aus der Sportfördergruppe Warendorf.

    AFP/Daniel Mihailescu

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    Die „Kings of Bob“

    Fahnenträger Francesco Friedrich hat mit dem Triumph im olympischen Vierer-Rennen das historische Gold-Double perfekt gemacht. Der Bob-Rekordweltmeister führte im Yanqing Sliding Centre einen deutschen Doppelsieg vor Johannes Lochner an. Bronze ging an Justin Kripps aus Kanada, Christoph Hafer verpasste als Vierter knapp das Podest. Diesen Triumph verdanken Friedrich und Lochner unter anderem auch ihren jeweiligen Anschiebern. Hauptfeldwebel Candy Bauer von der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Frankenberg brachte den olympischen Gold-Schlitten in Schwung. Sein Namensvetter Florian Bauer tat selbiges für den versilberten Bob von Lochner. Florian dient als Sportsoldat in Bischofswiesen und ist Stabsunteroffizier. Das Team D holte in der Goldrinne in Yanqing letztlich 16 von 27 möglichen Medaillen - eine wahnsinnige wie einmalige Bilanz.

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    Jubelnde Sportler mit ihren Goldmedaillen

    Strahlten mit ihrer Goldmedaille um die Wette (v.l.): Francesco Friedrich, Thorsten Margis, Hauptfeldwebel Candy Bauer und Alexander Schüller.

    AFP/Daniel Mihailescu
    4erBob_2_TeamLochner_Medaille_Daniel MIHAILESCU

    Große Freude über Silber bei (v.l.) Johannes Lochner, Stabsunteroffizier Florian Bauer, Christopher Weber und Christian Rasp.

    AFP/Daniel Mihailescu
    Jubelnde Bobfahrer mit einer Deutschandflagge

    2-facher Doppel-Olympiasieger im Bob – das gab’s noch nie! Francesco Friedrich (re) holte diesen Wahnsinns-Coup zusammen mit Thorsten Margis (v.l.n.r.), Alexander Schüller und Hauptfeldwebel Candy Bauer.

    AFP/Daniel Mihailescu
    Ein Viererbob im Eiskanal

    Mit drei Mal Laufbestzeit sicherte sich Francesco Friedrich mit seinen Anschiebern, darunter Hauptfeldwebel Candy Bauer, die Goldmedaille.

    AFP/Daniel Mihailescu
    Bobfahrer steigen aus ihren Bob aus

    Sportsoldat Florian Bauer jubelt im Ziel – er weiß, Silber ist sicher!

    AFP/Daniel Mihailescu

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  • Bild1_Aufmacher_ZieleinlaufCarl_FotoAFP_Odd ANDERSEN
    Langlauf

    Silberne Überraschung

    Deutschlands Langläuferinnen holen in Peking überraschend Silber in der Staffel – lange ist sogar der Olympiasieg drin. Die deutschen Skilangläuferinnen erlebten in Peking ein silbernes Wintermärchen und knüpften im olympischen Staffel-Krimi an große Zeiten an. Mit Oberstabsgefreiter Katherine Sauerbrey, Feldwebel Katharina Hennig und Feldwebel Victoria Carl gehören gleich drei Läuferinnen des Quartetts der Bundeswehr an. Gemeinsam mit Sofie Krehl wuchsen sie auf der brutalen Strecke in den kahlen Bergen von Zhangjiakou über sich hinaus. Energie besaß das deutsche Team reichlich. Olympia-Debütantin Sauerbrey übergab auf Platz zwei an Hennig, die nach dem zweiten Klassik-Part führte. Auch Carl übergab als Erste an Krehl – die zwar die Russin ziehen lassen musste, die Medaille aber mit aller Macht verteidigte. Es war die erste deutsche Langlauf-Medaille überhaupt bei einem Großereignis seit acht Jahren.

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    Zwei Skiläuferinnen auf der Piste

    Volle Power gab Sportsoldatin Katharina Hennig: Sie führte nach dem zweiten Klassik-Part und meisterte die Staffelübergabe an Victoria Carl.

    AFP/Odd Andersen
    Eine Skiläuferin während der Fahrt

    Olympia-Debütantin Katherine Sauerbrey in ihrem Element – die Sportsoldatin übergab auf Platz zwei an ihre Teamkollegin Katharina Hennig.

    AFP/Odd Andersen
    Vier jubelnde Sportler bei einer Siegerehrung

    Olympisches Silber für die deutschen Skilangläuferinnen: Die drei Sportsoldatinnen (v.l.) Oberstabsgefreiter Katherine Sauerbrey, Feldwebel Katharina Hennig und Feldwebel Victoria Carl feiern mit ihrer Teamkollegin Sofie Krehl die Silbermedaille in …

    AFP/Marco Bertorello
    Zwei Skiläuferinnen beim Wechsel

    In ihrem Element: Auch Sportsoldatin Victoria Carl übergab als Erste an Sofie Krehl, die eisern kämpfte und dem Team die Silbermedaille sicherte.

    AFP/Pierre-Philippe Marcou
    Jubelende Sportler umarmen sich.

    Erschöpft und glücklich freuen sich die deutschen Skilangläuferinnen über ihr Olympia Silber in Peking.

    AFP/Odd Andersen

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    Wahnsinn auf vier Skiern

    Binnen einer Woche machten die Golden und Silver Girls das Tief der letzten Jahre deutscher Skilangläufer nun vergessen, ließen dem schon sensationellen Silber in der Frauenstaffel die noch viel größere Sensation folgen. Die Langläuferinnen Feldwebel Katharina Hennig und Feldwebel Victoria Carl werden in Peking Olympiasiegerinnen im Teamsprint. Damit sorgten die beiden Sportsoldatinnen für den ersten deutschen Olympiasieg im Skilanglauf seit zwölf Jahren. „Dass wir hier nach dem Staffelsilber noch einen draufsetzen können, ist Wahnsinn“, sagte Hennig nach dem Zieleinlauf und ihre Kameradin ergänzte: „Ich zittere am ganzen Körper, das ist alles einfach unglaublich.„ Carl war anstelle von Oberstabsgefreiter Katherine Sauerbrey ins Rennen gegangen, die sich am Wettkampftag nicht fit fühlte. Die im thüringischen Oberhof stationierte Carl hatte mit einem Bilderbuchspurt den märchenhaften Teamsprint-Triumph von Peking perfekt gemacht, wurde so von der Ersatzbank zum Matchwinner. 

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    Zwei jubelende Wintersportlerinnen

    Luftsprünge beim Langlauf-Teamsprint – Die beiden Feldwebel Katharina Hennig (l.) und Victoria Carl feiern ihren Olympiasieg in Peking.

    AFP/Odd Andersen
    Zwei Frauen freuen sich über ihre Goldmedaillen

    Glückliche Golden Girls: Die deutschen Sportsoldatinnen Katharina Hennig (l.) und Victoria Carl sind Olympiasiegerinnen im Langlauf-Teamsprint in Peking.

    AFP/Ben Stansall

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  • Vier jubelnde Männer bei der Siegerehrung
    Nordische Kombination

    Erst Frenzel-Drama, dann Silber-Freude

    Hauptfeldwebel Eric Frenzel hockte nach seinem bösen Zusammenbruch noch immer völlig entkräftet beim Teamarzt, als seine drei Teamkollegen mit verhaltener Freude und in großer Sorge auf das Podest stiegen. Das Drama um das Corona-Sorgenkind hatte das Team-Silber der deutschen Kombinierer am 17. Februar zum Abschluss ihrer chaotischen Winterspiele von Peking überschattet. Erst als Frenzel nach bangen Minuten und ein paar Schlucken Cola Entwarnung gab, löste sich die bleierne Anspannung. Nur drei Tage nach der Entlassung aus der Quarantäne hatte der Sportsoldat den Start mit der Staffel gewagt, auch weil die Ärzte grünes Licht gegeben hatten. Im Team waren mit dem Stabsgefreiten Julian Schmid und Oberfeldwebel Manuel Faißt weitere Bundeswehrsportler angetreten. Der Oberstdorfer Vinzenz Geiger setzte schließlich – wie bei seinem Olympiasieg von der Normalschanze – zu einer furiosen Aufholjagd an, gewann den Zielsprint um Silber gegen Japan und feierte mit der deutschen Fahne in der Hand - zunächst allerdings noch ohne Frenzel. Entwarnung gab es kurz nach dem Rennen auch von Teamarzt Stefan Pecher. „Sicher war die Belastung aufgrund des massiven Anfangstempos nach der langen Quarantäne ein bisschen hoch, aber gesundheitliche Schäden sind nicht zu erwarten„, sagte Pecher. Und so war am Ende eben doch alles gut. „Ich habe alles gegeben, alles rausgeholt. Deswegen haben wir die Silbermedaille verdient gewonnen“, sagte Frenzel, lächelte wieder und durfte endlich mit den Kollegen und den Kameraden feiern.

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  • Jubelnde Rodel nach Zielankunft umringt von Fotografen
    Rodeln

    Gelungenes Debut

    Anna Berreiter aus Berchtesgaden ist Stabsunteroffizier und Feldwebelanwärterin in der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Bischofswiesen. Bei ihrem Olympia-Debüt gewann sie gleich Silber. Sie lag nur rund eine halbe Sekunde hinter ihrer Teamkollegin Natalie Geisenberger, die ihr fünftes Olympia-Gold im Rennrodeln gewonnen hatte. Berreiter zeigte sich hochzufrieden und glücklich mit der Medaille und fand es „einfach nur überwältigend“, dass sie die Silberne in den Händen halten darf. „Ich kann es noch nicht realisieren“, sagte sie. Der zweite Platz fühle sich „wie Gold an“.

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    Eine Sportlerin die eine Medaille küsst

    Olympia-Debütantin und Sportsoldatin: Stabsunteroffizier und Feldwebelanwärterin Anna Berreiter mit ihrer ersten Silbermedaille – ein überwältigender Moment für die junge Sportlerin.

    AFP/Daniel Mihailescu
    Eine Rodlerin mit einer Deutschlandflagge

    Ihr persönliches Wintermärchen: Die deutsche Sportsoldatin Anna Berreiter gewinnt Silber beim Rennrodeln. Sie lag nur rund eine halbe Sekunde hinter ihrer Teamkollegin.

    AFP/Daniel Mihailescu
    Eine Rodlerin im Eiskanal

    In ihrem Element – Die 22-jährige Anna Berreiter auf dem Rennschlitten. Die Berchtesgadenerin gehört zur Sportfördergruppe der Bundeswehr in Bischofswiesen.

    AFP/Jeff Pachoud

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    Historischer Hattrick

    Hauptfeldwebel Tobias Wendl und Teamkollege Tobias Arlt genossen diesen Moment, den sie schon so gut kennen: Die Doppelsitzer standen ganz oben auf dem Podest und küssten ihre Goldmedaillen, fünf davon haben sie nun bereits gewonnen - eine Stufe tiefer trösteten sich Stabsunteroffizier Toni Eggert und Sascha Benecken mit Silber. Vier Jahre lang hatten sie die Rodelbahnen dominiert, doch Olympia gehörte schon wieder Wendl und Arlt. „Wer uns kennt, der weiß, dass wir Kämpfer und Beißer sind„, sagte Sportsoldat Wendl im ZDF: „Zum Höhepunkt alle vier Jahre kann man mit uns rechnen, und so war es jetzt wieder.“ Eggert/Benecken applaudierten ehrlich, als sie im Zielbereich sahen, wie die „1„ hinter dem Namen ihrer Dauerrivalen aufleuchtete. „Olympia hat eben seine eigenen Gesetze“, sagte Eggert, der im thüringischen Oberhof seine militärische Heimat hat: „Wir können stolz auf Silber sein, aber natürlich wollten wir dieses Gold.„ Am Ende entschieden nur 99 Tausendstel über Gold und Silber.

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    Rodel-Staffel holt Gold

    Die deutschen Rennrodler räumen auch in der Teamstaffel ab. Rekordhalterin Natalie Geisenberger nahm ihre Gold-Rodler an die Hand, gemeinsam stiegen die vier Olympiasieger auf das Podest, sprangen in die Luft und bissen wenig später grinsend auf ihre Medaillen. Mit dem Sieg in der Teamstaffel haben die deutschen Schlitten-Asse die Winterspiele in Peking makellos abgeschlossen. Das gelang Geisenberger, Johannes Ludwig und den Doppelsitzern Tobias Wendl (Hauptfeldwebel) /Tobias Arlt in einem echten Krimi. 80 Tausendstel Vorsprung, herausgefahren durch den Doppelsitzer, brachten letztlich den Sieg vor der starken Staffel aus Österreich, Bronze ging an Lettland. Wendl ist in der Sportfördergruppe der Bundeswehr Bischofswiesen militärisch zu Hause.

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    Sportler stehen mit Medaillen und Blumensträußen bei der Siegerehrung

    Gold für die gemischte deutsche Rodelstaffel: Rekordhalterin Natalie Geisenberger (v.l.), Johannes Ludwig sowie die Doppelsitzer Sportsoldat Tobias Wendl und Tobias Arlt.

    AFP/Joe Klamar
    Jubelnde Sportler mit einer Deutschlandflagge

    Deutsches Rodelteam feiert den Olympiasieg. Die vier Schlitten-Asse schlugen die starke Staffel aus Österreich mit nur 80 Tausendstel Vorsprung.

    AFP/Joe Klamar
    Doppelsitzerrodel im Eiskanal

    Das dynamische Duo – Tobias Arlt und Sportsoldat Tobias Wendl im Doppelsitzer. Hauptfeldwebel Wendl gehört zur Sportfördergruppe der Bundeswehr in Bischofswiesen.

    AFP/Daniel Mihailescu

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  • Zwei Skifahrer fahren parallel in einem Skikurs
    Ski Alpin

    Mixed-Team rettet deutsche Alpin-Bilanz

    Der Wettkampf war wegen starken Windes am Olympia-Berg Xiaohaituo um einen Tag verschoben worden, aber auch am Sonntag von starken Böen geprägt. Die deutschen Skirennläufer und -läuferinnen konnten aber trotz dieser Bedingungen im letzten alpinen Wettbewerb der Olympischen Winterspiele in Peking doch noch eine Medaille gewinnen. Im Team-Event holten Lena Dürr, Linus Straßer, Emma Aicher, Alexander Schmid und Julian Rauchfuß Silber hinter Österreich. Letztgenannter Skirennläufer ist Oberfeldwebel und Sportsoldat der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Sonthofen. Er war im Finale für Straßer eingesprungen, kassierte dort das 1:1 im 2. Lauf. Emma Aicher rutschte weg - 1:2. Dürr hatte zu Beginn im Kampf um Gold auf der „Regenbogen“-Piste mit ihrem vierten Erfolg im vierten Duell vorgelegt. Schließlich kam es auf Alexander Schmid an, der gegen Kombi-Olympiasieger Johannes Strolz zwar ausglich, aber einen Tick zu langsam war. Somit konnten sich die Alpin-Sportler über die Silbermedaille freuen.

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    Jubelende Skisportler

    Olympisches Silber für die deutschen Alpinisten: Oberfeldwebel Julian Rauchfuß (2. von links) freut sich mit seinen Teamkolleginnen (v.l.) Emma Aicher, Lena Dürr und den Kollegen Alexander Schmid und Linus Straßer über die Silbermedaille in Peking.

    AFP/Fabrice Coffrini
    Jubelende Skisportler

    Der Sportsoldat (3. v.r.) feiert mit dem Alpin-Team den Gewinn der Silbermedaille.

    AFP/Fabrice Coffrini
    Ein Skifahrer umfährt gerade ein Tor.

    Oberfeldwebel Julian Rauchfuß aus der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Sonthofen konnte seinen Final-Lauf gegen Österreich im Parallel-Riesenslalom nicht gewinnen.

    AFP/Fabrice Coffrini

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  • Skispringen stehen gemeinsam beisammen
    Skispringen

    Die Medaille hing am seidenen Faden

    Punktlandung zum bronzenen Happy End: In einer Zentimeter-Entscheidung sorgten die deutschen Skispringer für einen starken Abschluss ihrer Winterspiele. Hand in Hand sprangen die vier DSV-Adler in einem wahren Skisprung-Krimi mit einem letzten mächtigen Satz auf das Siegerpodest. Nach acht Sprüngen und mehr als einem Kilometer in der Luft, lagen Karl Geiger, Markus Eisenbichler, Constantin Schmid und Oberfeldwebel Stephan Leyhe mit 922,9 Punkten 0,8 Zähler und damit umgerechnet 44 Zentimeter vor den viertplatzierten Norwegern. Diese Winzigkeit gab aber den Ausschlag. Leyhe ist Sportsoldat am Standort Todtnau und war für den im Einzel nur eingeschränkt überzeugenden Pius Paschke ins Team gerückt, rechtfertigte mit 127,5 m und 129,0 m seine Nominierung.

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    Vier Skispringer bei der Siegerehrung mit ihren Medaillen

    Bronze für die vier deutschen Skispringer: Constantin Schmid (v.l.), Oberfeldwebel Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Karl Geiger flogen in Millimeter-Arbeit auf das Siegerpodest.

    AFP/Tobias Schwarz
    Jubelnde Skispringer

    Große Freude im deutschen Skispringer-Team. 44 Zentimeter gaben den Ausschlag für Karl Geiger (v.l.), Sportsoldat Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Constantin Schmid.

    AFP/Christof Stache
    Jubelende Skispringer

    Luftsprünge bei der Siegerehrung – die vier Bronze Boys feiern ihren dritten Platz: Constantin Schmid (v.l.), Sportsoldat Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Karl Geiger.

    AFP/Pierre-Philippe Marcou
    Ein Skispringer während des Fluges

    Sportsoldat Stephan Leyhe in seinem Element: Der am Standort Todtnau stationierte Oberfeldwebel kam als Letzter ins Team und überzeugte auf der ganzen Linie.

    AFP/Pierre-Philippe Marcou

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