Schießkrimi in Tokio: Hiltrop gewinnt Goldmedaille

Schießkrimi in Tokio: Hiltrop gewinnt Goldmedaille

  • Spitzensport
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Japan
Lesedauer:
1 MIN

Bis zum letzten Schuss hielt die Spannung im Asaka Shooting Range von Tokio an. Die Bundeswehrsportlerin Hiltrop rettete sich mit einem knappen Vorsprung von 0,1 Punkten vor ihrem südkoreanischen Gegner auf die Spitze des paralympischen Podestes. Es ist die erste Goldmedaille für die deutschen Para-Sportschützen seit den Paralympics in Athen 2004.

Portrait einer Sportlerin mit Goldmedaille

Natascha Hiltrop gewinnt die Goldmedaille im Schießen

DBS/Joachim Sielski

Para-Sportschützin und Bundeswehrsportlerin Natascha Hiltrop hat bei den Paralympischen Spielen in Tokio die nächste deutsche Goldmedaille gewonnen. Die Rio-Zweite behielt im dramatischen Herzschlagfinale mit dem Luftgewehr über zehn Meter die Nerven und rettete mit dem letzten Schuss einen Vorsprung von 0,1 Ringen vor dem Südkoreaner Park Jinho ins Ziel. Mit 253,1 Ringen stellte die 29-Jährige einen neuen Paralympics-Rekord in der Startklasse SH1 auf.
„Ich bin sehr glücklich, dass ich das umsetzen konnte, was ich mir vorgenommen habe. Da fällt einem schon ein riesiger Stein vom Herzen.“, sagte die inkomplett querschnittsgelähmte Athletin des SV Lengers. Die Bundeswehrsportlerin Hiltrop holte damit das erste Gold für die deutschen Para-Sportschützen seit Athen 2004, in der Asaka Shooting Range von Tokio war es gar die erste Medaille für das Team des Deutschen Behindertensportverbandes.
Bereits in der Qualifikation war die Angehörige der Sportfördergruppe Bruchsal Zweite geworden. In Rio hatte der deutschen Vorzeigeschützin noch ein Ring zur Goldmedaille gefehlt, auch bei Weltmeisterschaften kam sie zuvor nie über Platz zwei hinaus.

von mk wt   E-Mail schreiben

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