Sprinter im Medaillenregen: einmal Gold, zweimal Bronze

Sprinter im Medaillenregen: einmal Gold, zweimal Bronze

  • Spitzensport
  • Streitkräftebasis
Datum:
Ort:
Japan
Lesedauer:
1 MIN

Bei den Para-Leichtathleten läuft es heute rund. Nachdem Kappel am Morgen im Kugelstoßen Bronze holte, legten die Sprinter nach. Streng gewann im 100 Meter Sprint seiner Startklasse T64 Gold, Floors im gleichen Rennen die Bronzemedaille. Schäfer knüpfte an seinen Erfolg an und holte im Sprint der Startklasse T63 seine zweite Medaille: Bronze.

Jubelnder Athlet

Große Freude über Gold bei Bundeswehrsportler Felix Streng.

AFP/Kazuhiro Nogi

Bundeswehrsportler und Para-Leichtathlet Felix Streng gewann bei den Paralympischen Spielen in Tokio die dritte deutsche Goldmedaille. Der 26-Jährige siegte über 100 Meter in 10,76 Sekunden zwei Hundertstel vor dem Costa-Ricaner Sherman Isidro Guity Guity und feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere. Weltrekordler Johannes Floors holte sich in 10,79 Sekunden zeitgleich mit dem Briten Jannie Peacock die Bronzemedaille. „Das ist unglaublich viel wert. Ich habe so viel reingesteckt in dieses Jahr. Ich bin so happy„, sagte Streng von der Sportfördergruppe Köln, einer Dienststelle der Streitkräftebasis, im ZDF. Streng hatte schon 2016 über 100 Meter Bronze gewonnen, er ist auch über die 200 Meter am kommenden Samstag heißer Goldkandidat.

Ein Bundeswehrsportler als Topfavorit

Drei jubelnde Sportler

Das harte Training zahlte sich aus. Leon Schäfer hat Grund zum Jubeln.

AFP/Kazuhiro Nogi
Sprinter in Aktion

Solide Leistung zeigt Johannes Floors in Tokyo. Er erläuft sich seine erste Einzelmedaille.

AFP/Kazuhiro Nogi

Für Floors, ebenfalls Angehöriger der Sportfördergruppe Köln, ist es die erste Einzelmedaille bei den Paralympics. Über die 400-Meter-Distanz geht der Doppelweltmeister und Weltrekordler am Freitag nun als Topfavorit ins Rennen. Bundeswehrsportler Leon Schäfer holte derweil seine zweite Medaille der diesjährigen Spiele. Nach Silber in seiner Paradedisziplin Weitsprung gewann der 24-Jährige über 100 Meter Bronze. Mit einer Zeit von 12,22 Sekunden blieb er sieben Hundertstel unter seiner bisherigen Bestleistung, Sieger Anton Prochorow aus dem Russischen Paralympischen Komitee war exakt zwei Zehntel schneller.

von mk tl   E-Mail schreiben

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