Wo geht’s hin? Die umliegenden Krankenhäuser sind ebenfalls in das Übungsgeschehen integriert und auf die Aufnahme der militärischen Patientinnen und Patienten vorbereitet. So, wie es im Ernstfall auch wäre. Zivile Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen können das, weil sie regelmäßig massenhafte Einlieferungen im Zusammenhang mit dem Katastrophenschutz trainieren müssen. Mit Blaulicht werden die Verwundeten an zivile Krankenhäuser in Brandenburg und Berlin transportiert. Die Kliniken wissen schon 24 Stunden vorher, dass die Transporte eintreffen werden. Denn die Fälle der MTF werden durch die Integrierte Regionalleitstelle Lausitz in Cottbus geplant und gesteuert. Schwerstverletzte werden mit Hubschraubern verbracht.
Warum macht man das? „Menschen“, so der Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, „sind das Wertvollste, was wir haben, die wichtigste Ressource der Streitkräfte.“ Diese gesund zu erhalten und zu pflegen, ist im Hinblick auf die Durchhaltefähigkeit Deutschlands in Krise und Krieg unabdingbar. Und es ist zugleich ein Versprechen: Wir lassen niemanden zurück.