Ausrüstung und Bewaffnung

Der Mörser 120 mm

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Eine Stahlplatte mit drei Sporen liegt auf dem Boden
Bundeswehr/Carl Schulze

Bodenplatte

Die Bodenplatte nimmt beim Schießen die Rückstoßkräfte des Rohres auf und überträgt sie auf den Untergrund. Drei Sporen sorgen geben der Bodenplatte festen Halt und verhindern ein verrutschen.

Nahaufnahme von einem Sicherungsmechanismus am Mörserrohr
Bundeswehr/Carl Schulze

Sicherungsvorrichtung

Im Kugelkopf des Bodenstücks des Mörserrohrs befindet sich die Sicherungsvorrichtung. Mit ihr wird der Mörser ge- oder entsichert.

Nahaufnahme von einem Kugelgelenk am Mörserrohr in einer Bodenplatte
Bundeswehr/Carl Schulze

Kugelkopf

Durch den Kugelkopf am Bodenstück ist das Rohr drehbar in der Kugelpfanne der Bodenplatte gelagert und so das Rohr mit der Bodenplatte verbunden. Eine Höhenbegrenzung verhindert eine Höhenrichtung über einen Winkel von 85° hinaus.

Blick in ein Mörserrohr mit eingeschraubten Schlagbolzen am Boden
Bundeswehr/Carl Schulze

Schlagbolzen

Mit einer Hohlschaftschraube ist der feststehende Schlagbolzen im Bodenstück eingeschraubt. Beim Schießen gleitet die Mörserpatrone im Rohr nach unten und wird durch das Aufgleiten des Treibladungsanzünders auf die Schlagbolzenspitze gezündet.

Nahaufnahme von einem Stoßdämpfer mit Rohrschelle, die das Zweibein mit dem Mörserrohr verbindet
Bundeswehr/Carl Schulze

Stoßdämpfer mit Rohrschelle

Die Stoßdämpfer mindern die Übertragung der beim Schießen auftretenden Rückstoßkräfte auf das Zweibein. Die am Stoßdämpfergehäuse angebrachte Rohrschelle verbindet das Rohr mit dem Zweibein.

Nahaufnahme von einer seitlich herausstehenden Stange mit Kurbel am Zweibein eines Mörsers
Bundeswehr/Carl Schulze

Verkantungstrieb

Mit dem Verkantungstrieb wird die Verkantung des Rohres ausgeschaltet. Beim Drehen der Kurbel des Verkantungstriebs schwenkt die Höhenrichtvorrichtung um ein Lager in den Stützbeinen und wird so in die senkrechte Ebene zur Schussrichtung gebracht.

Nahaufnahme von einer Querstange mit Handrad am Zweibein eines Mörsers
Bundeswehr/Carl Schulze

Seitenrichtvorrichtung

Mit der Seitenrichtvorrichtung kann die Ausrichtung des Rohres in der Seite um 54 Strich verändert werden. Durch das Drehen des in Schussrichtung rechts angebrachten Handrads wird das Seitenrichtgehäuse bewegt.

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Steilfeuer für die Infanterie: Der Mörser 120 mm

Der Mörser 120 mm ist eine Vorderlader-Steilfeuerwaffe und unterstützt hauptsächlich den Kampf der Infanterie gegen Flächenziele. Neben Sprengpatronen werden mit ihm auch Leuchtpatronen für die Gefechtsfeldbeleuchtung und Nebelpatronen verschossen, die dem Feind die Sicht erschweren.

Auf- und abgesessen einsetzbar

Der Mörser 120 mm wird entweder von einem Mannschaftstransportwagen M113 aus abgefeuert oder mit geländegängigen Geländewagen des Typs Wolf transportiert und dann auf einer Bodenplatte eingesetzt. Die Steilfeuerwaffe kann auch leicht- und ungepanzerte Fahrzeuge erfolgreich bekämpfen.

Zwei Soldaten befinden sich an einem Mörser. Einer zielt, der andere belädt die Waffe mit Munition.

Neben Sprengpatronen werden mit dem Mörser 120 mm auch Leuchtpatronen für die Gefechtsfeldbeleuchtung und Nebelpatronen verschossen, die dem Feind die Sicht erschweren.

Bundeswehr/Marco Dorow

Die Baugruppen des Mörsers

Der Mörser 120 mm besteht aus dem Rohr, dem Zweibein mit Rollenwagen (M113) beziehungsweise Erdsporen (abgesetzt), der Bodenplatte, dem Rundblickperiskop PERI-R16A1 und dem Festlegekollimator K12mA2.

Technische Daten

Schussfolge

1 Minute: 15 Schuss/min
5 Minute: 5 Schuss/min

Art der Abfeuerungfester Schlagbolzen
Minimale Schussweite450 m
Fernrohrvergrößerung4-fach

Der Panzermörser M113 – in 60 Sekunden

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Steilfeuer gegen weiche oder leicht gepanzerte Ziele: Das ist die Aufgabe des Panzermörsers. Größter Vorteil: Seine Mobilität. Die Besatzung besteht aus insgesamt fünf Personen – gemeinsam unterstützen sie mit ihrem Steilfeuer – autark, rasch und …
Datum:

Der Mörser 120 mm in Aktion

Weitere Granatwaffen

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