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Das Hubrettungsfahrzeug Marine

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Mehrere Displays und Tasten eines Bedienungsterminals für die Drehleiter eines Feuerwehrfahrzeuges
Bundeswehr/Michael Allies

Der Bedienstand

verfügt über gut lesbare Farbdisplays. Diese zeigen unter anderem an, mit welcher Beladung die Leiter wie weit ausgefahren werden kann, die mögliche Restausladung in Metern bei aktueller Beladung und wie viele Personen noch zusteigen können.

Blick von oben auf ein Feuerwehrfahrzeug mit ausgefahrener Drehleiter
Bundeswehr/Marcus Rott

Die Drehleiter

ist vollautomatisch, verfügt über einen Rettungskorb und hat eine Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer Nennausladung (Abstand am Boden gemessen zwischen Fahrzeug und Korb) von 12 Metern. Die maximale Rettungshöhe beträgt 30,5 Meter.

Blick ins Fahrerhaus eines Feuerwehrfahrzeuges
Bundeswehr/Michael Allies

Die Fahrerkabine

ist einfach, aber besonders funktional ausgestattet. Wichtige Funktionen werden direkt über große Kippschalter bedient. Im Innenraum ist Platz für Fahrerin oder Fahrer und eine weitere Person.

Bedienelemente im Rettungskorb eines Feuerwehrfahrzeuges
Bundeswehr/Michael Allies

Der Rettungskorb

trägt Lasten bis zu 400 Kilogramm. Eine Rettungstrage kann direkt am Korb verankert werden. Der mittig platzierte Bedienstand ermöglicht freie Sicht nach allen Seiten.

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Das Hubrettungsfahrzeug Marine – Rettung kommt von oben

Zur dritten Generation an Fahrzeugen der Bundeswehrfeuerwehr gehört auch das sogenannte Hubrettungsfahrzeug Marine, von denen zwei in Wilhelmshaven stationiert sind und eines in Kiel. Das Hubrettungsfahrzeug Marine spielt seine Stärken vor allem in der Höhe aus und kann in unterschiedlichen Szenarien zum Einsatz kommen.

Die Drehleiter: Hilfe bei verschiedenen Einsätzen

Die bekanntesten Szenarien für den Einsatz des Hubrettungsfahrzeuges Marine mit Drehleiter und Rettungskorb sind die Personenrettung und der Löschangriff. Über spezielle Halterungen können Tragen am Korb montiert und so die Rettung von Menschen oder Tieren aus größeren Höhen deutlich erleichtert werden. Beim Löschen eines Feuers kann das Wasser direkt von außen aufgebracht werden, oder die Feuerwehrleute können über einen Balkon oder ein Fenster in ein Gebäude gelangen. Das Ausleuchten eines Einsatzortes oder die Belüftung von verrauchten Brandobjekten mittels extra angebrachter Lüfter können ebenfalls durch das Hubrettungsfahrzeug Marine erfolgen. Von der „Anleiterbereitschaft“ sprechen Feuerwehrleute, wenn die Drehleiter des Fahrzeuges zur Sicherung der eigenen Kräfte eingesetzt wird und diesen als möglicher Rückzugsweg aus einem Gebäude dient, in dem sie ein Feuer löschen.

Ein Hubrettungsfahrzeug der Marine mit ausgefahrener Leiter steht neben einem Schiff.

Gleich heißt es: „Wasser Marsch“

Bundeswehr/Marcus Rott

Der Rettungskorb – ein Multitool

Zur Ausstattung des Hubrettungsfahrzeugs Marine gehört der vier Personen fassende Rettungskorb RC400 mit einer Tragkraft von 400 Kilogramm. Viele verschiedene Vorrichtungen machen aus ihm eine Art Multitool. So kann ein Wasserwerfer an eine feste Verrohrung angeschlossen werden. Real- und Wärmebildkamera liefern zudem nicht nur Bilder von außen. An der Unterseite des Rettungskorbes sind Düsen angebracht, über die rund 100 Liter Wasser pro Minute zum Selbstschutz versprüht werden können. Für die Kommunikation kann eine Wechselsprechanlage genutzt werden. Ausserdem stehen verschiedene Stromanschlüsse für ausreichend Energie auch in luftiger Höhe zur Verfügung.

Technische Daten

Länge

10,2 m

Breite

2,5 m

Höhe

3,2 m

Zulässiges Gesamtgewicht

16 t

Nennrettungshöhe

23 m

Maximale Geschwindigkeit

95 km/h

Das Hubrettungsfahrzeug Marine in Aktion

Weitere Feuerwehr-Fahrzeuge

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