Das Hubrettungsfahrzeug Marine

Hubrettungsfahrzeug der Marine in Seitenansicht freigestellt
  • Drehleiter max. Rettungshöhe: 30,5 Meter

  • Rettungskorb max. Traglast: 400 kg

  • Motor 6 Zylinder, 299 PS

Das Hubrettungsfahrzeug Marine – Rettung kommt von oben

Zur dritten Generation an Fahrzeugen der Bundeswehrfeuerwehr gehört auch das sogenannte Hubrettungsfahrzeug Marine, von denen zwei in Wilhelmshaven stationiert sind und eines in Kiel. Das Hubrettungsfahrzeug Marine spielt seine Stärken vor allem in der Höhe aus und kann in unterschiedlichen Szenarien zum Einsatz kommen.

Die Drehleiter: Hilfe bei verschiedenen Einsätzen

Die bekanntesten Szenarien für den Einsatz des Hubrettungsfahrzeuges Marine mit Drehleiter und Rettungskorb sind die Personenrettung und der Löschangriff. Über spezielle Halterungen können Tragen am Korb montiert und so die Rettung von Menschen oder Tieren aus größeren Höhen deutlich erleichtert werden. Beim Löschen eines Feuers kann entweder das Wasser direkt von außen aufgebracht werden, oder Feuerwehrleute können über einen Balkon oder ein Fenster in ein Gebäude gelangen. Auch für die Zufuhr des benötigten Löschwassers wird die Leiter genutzt. Das Ausleuchten eines Einsatzortes oder die Belüftung von verrauchten Brandobjekten mittels extra angebrachter Lüfter können ebenfalls durch das Hubrettungsfahrzeug Marine erfolgen. Von der „Anleiterbereitschaft“ sprechen Feuerwehrleute, wenn die Drehleiter des Fahrzeuges zur Sicherung der eigenen Kräfte eingesetzt wird und diesen als möglicher Rückzugsweg aus einem Gebäude dient, in dem sie ein Feuer löschen.

Ein Hubrettungsfahrzeug der Marine mit ausgefahrener Leiter steht neben einem Schiff.

Gleich heißt es: „Wasser Marsch“

Bundeswehr/Marcus Rott

Der Rettungskorb – ein Multitool

Zur Ausstattung des Hubrettungsfahrzeugs Marine gehört der vier Personen fassende Rettungskorb RC400 mit einer Tragkraft von 400 Kilogramm. Viele verschiedene Vorrichtungen machen aus ihm eine Art Multitool. So kann ein Wasserwerfer an eine feste Verrohrung angeschlossen werden. Real- und Wärmebildkamera liefern nicht nur Bilder von außen. An der Unterseite des Rettungskorbes sind Düsen angebracht, über die rund 100 Liter Wasser pro Minute zum Selbstschutz versprüht werden können. Für die Kommunikation kann eine Wechselsprechanlage genutzt werden, verschiedene Stromanschlüsse sorgen für ausreichend Energie auch in luftiger Höhe.

Technische Daten

Länge

10,2 m

Breite

2,5 m

Höhe

3,2 m

Zulässiges Gesamtgewicht

16 t

Nennrettungshöhe

23 m

Maximale Geschwindigkeit

95 kmKilometer/h

Das Hubrettungsfahrzeug Marine in Aktion

Weitere Feuerwehr-Fahrzeuge

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