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Luft

Schulungshubschrauber EC 135

Schulungshubschrauber EC 135 freigestellt in Seitenansicht

Bundeswehr

  • Nahaufnahme vom Heckrotor eines Hubschraubers
    Bundeswehr

    Der Fenestron

    ist der vollumfasste Heckrotor. Er sorgt für den Drehmomentausgleich des Hauptrotors und ermöglicht es den Piloten, den Hubschrauber um die Hochachse zu steuern, um ihn zum Beispiel im Schwebeflug auf der Stelle zu drehen.

  • Nahaufnahme vom Triebwerk eines Hubschraubers
    Bundeswehr

    Das Triebwerk

    Zwei Turbomeca Arrius 2B Wellenleistungstriebwerke mit jeweils 670 PS halten den Hubschrauber in der Luft. Vorangeschaltet ist ein Luftfilter. Er verhindert das Eindringen von Partikeln und schützt die Triebwerke vor Abnutzung und Beschädigung.

  • Nahaufnahme vom Hauptrotor eines Hubschraubers
    Bundeswehr

    Der Hauptrotor

    zeichnet sich durch eine hohe Steuerfolgsamkeit aus und macht den Hubschrauber extrem wendig. Zusätzlich konnte, da moderne Faserverbundwerkstoffe verwendet wurden, gänzlich auf Gelenke verzichtet werden.

  • Innenaufnahme vom Cockpit eines Hubschraubers
    Bundeswehr

    Die Steuerorgane

    Die EC135 besitzt drei Steuerorgane: einen periodischen Blattverstellhebel ("Stick#en"), einen kollektiven Blattverstellhebel ("Pitch#en") und die Pedale. Die Steuerinputs des Piloten werden dort aufgenommen, über ein hydraulisches System kraftverstärkt …

  • Nahaufnahme von den Displays im Cockpit eines Hubschraubers
    Bundeswehr

    Das Glascockpit

    Die wichtigsten Flug- und Sensordaten eines Luftfahrzeuges werden heutzutage fast ausschließlich auf hochmodernen Multifunktionsdisplays angezeigt. Der Schulungshubschrauber der Bundeswehr besitzt aus diesem Grund ebenfalls ein Displaysystem.

Der EC 135 ist voll digitalisiert

Auf dem Schulungshubschrauber EC 135 lernen die Flugschüler in der Grundausbildung für Hubschrauberführer innerhalb von zwölf Monaten, einen Helikopter nach Sichtflugregeln zu beherrschen.

Ein Hubschrauber vom Typ EC 135 fliegt vor blauem Himmel in großer Höhe.

Der Schulungshubschrauber vom Typ EC 135 löste im September 2000 das bisherige Modell Alouette II ab.

Bundeswehr/Carsten Vennemann

Training in Bückeburg

Zusätzlich erhalten die Soldaten und Soldatinnen auch die Qualifikation für den Instrumentenflug und den Sensorflug im Nachttiefflug. Der EC 135 verfügt über zwei Triebwerke, ein digitales Cockpit, einen Autopiloten und ein Flug-Management-System (FMSForeign Military Sales). Das ist ein Computersystem, das In-Flight-Aufgaben automatisiert.

Für das Training künftiger Piloten am Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum in Bückeburg, das auch andere Teilstreitkräfte nutzen, wurde eine besondere Ausbildungsausstattung eingeführt.

Der Hubschrauber EC 135 – in 60 Sekunden

Der EC 135 ist ein leichter zweimotoriger Mehrzweckhubschrauber. Die Flugschülerinnen und Flugschüler lernen einen Helikopter nach Sichtflugregeln zu beherrschen. Zusätzlich erhalten sie auch die Qualifikation für den Instrumentenflug und den …

Technische Daten

Triebwerke

2 x Turbomeca ARRIUS 2B1

maximale Startleistung

2 x 473 kW (ca. 2 x 643 PS)

maximales Abfluggewicht

2.835 kg

maximale Geschwindigkeit

260 km/h (bei maximalem Abfluggewicht)

maximale Reichweite

3:25 h bzw. 625 km (bei maximalem Abfluggewicht)

Kraftstoffmenge

710 l (568 kg)

Sitze

5

Der Schulungshubschrauber EC 135 in Aktion

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