Cyber- und Informationsraum

Militärische Ausbildung im ITInformationstechnik-Bataillon für die nächsten Auslandseinsätze

Militärische Ausbildung im ITInformationstechnik-Bataillon für die nächsten Auslandseinsätze

Datum:
Ort:
Dillingen an der Donau
Lesedauer:
2 MIN

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Das Informationstechnikbataillon 292 übte die militärischen Fertigkeiten eigener und externer Soldaten am Standort Dillingen. Wegen der bereits laufenden sowie geplanten Einsatzverpflichtungen des Bataillons war es notwendig, dass die Soldatinnen und Soldaten ihre militärischen Fertigkeiten auffrischten und sich für die Aufgaben bei Auslandseinsätzen weiterbildeten.

Aufnahme eines Checkpoints durch S-Draht hindurch.

Bei der Checkpointausbildung lernen die Soldatinnen und Soldaten auch den richtigen Umgang mit Personen, die das Camp befahren wollen.

Bundeswehr/Informationstechnikbataillon 292

Hauptauftrag der Soldatinnen und Soldaten ist, ITInformationstechnik-Services in den Einsatzgebieten sicherzustellen, jedoch muss jede Soldatin und jeder Soldat im Einsatz auch die militärischen Fertigkeiten beherrschen. Dazu übten die Soldaten beispielsweise das Einrichten und Betreiben eines Check-Points und die Durchführung von Patrouillen zu Fuß oder auf Fahrzeugen. Ebenso übten sie den Umgang mit Handfunkgeräten, die speziell in den Einsatzgebieten genutzt werden.

ITInformationstechnik-ler frischen ihre militärischen Fähigkeiten auf

In Situationen, in denen mit Sprengfallen zu rechnen ist, muss jeder entsprechend seiner Aufgabe reagieren. Sprengfallen müssen gesucht und gefunden werden, ohne dass sie dabei auslösen. Gefahrenbereiche müssen schnell evakuiert und abgesperrt werden. Ausweichrouten müssen geschaffen werden, damit der eigentliche Auftrag wieder fortgesetzt werden kann.

Auch der Wachdienst im Heimatland unterscheidet sich von der Absicherung eines Feldlagers. Wird dieses neu aufgebaut, ist der Zugang zunächst provisorisch, später dann oft mit Mauern und Check-Points#en befestigt. Personen- und Fahrzeugkontrollen sind dort wesentlich umfangreicher. Die Soldatinnen und Soldaten müssen die Sicherheit der Lagerbewohner jederzeit gewährleisten. Der Betrieb ist eine komplexe Aufgabe.

Einsatzähnliche Zustände durch fehlende Freizeit

Aufnahme eines geländegängigen Fahrzeuges mit dem Namen "Dingo".

Ganz nach dem Motto: "Train as you fight#en" nutzen die Soldatinnen und Soldaten während des Übens auch Fahrzeuge, die im Einsatzland genutzt werden.

Bundeswehr/Informationstechnikbataillon 292

Die Ausbildung begann bereits am 26. April und dauerte bis zum 7. Mai. Die theoretischen Unterrichte fanden in der Luitpold-Kaserne statt und die praktischen Anteile auf dem Standortübungsplatz südlich der Donau. Aufgrund der aktuellen Hygiene-Auflagen nutzte das Bataillon Fahrzeughallen für den Unterricht. Dadurch konnten die Teilnehmer große Abstände zueinander einhalten und bei offenen Hallentoren war für ausreichend Frischluft gesorgt. Um ein Infektionsrisiko mit dem Coronavirus weiter zu verringern, fand die Ausbildung bis spät abends und auch durchgehend am Wochenende statt. Die fehlende Freizeit ähnelte zum einen der Situation in den Einsätzen. Zum anderen hatten die Teilnehmer nahezu keine Kontakte zu Außenstehenden, was das Infektionsrisiko deutlich minimierte.

Aktuell unterstützt das Informationstechnikbataillon 292 beim Einsatz im Irak. Im Verlauf dieses Jahres werden weitere Soldaten des Bataillons sowohl diesen Auslandeinsatz unterstützen, als auch zusätzlich im Schwerpunkt nach Mali sowie zu einsatzgleichen Verpflichtungen nach Litauen und Rumänien verlegen.

von Dieter Obermayer  E-Mail schreiben

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